Goettinger
Stadtinfo Grüne
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Die Grünen nach der Kommunalwahl 2001
Ratsfraktion Kreistagsfraktion Kreisvorstand
Dezember 2011 |
Bericht: Mitgliederversammlung des Kreisverbands DieGrünen Okt. 2010 Es scheint, als ob DieGrünen die Trennung von Stadt Göttingen und Landkreis in ihrer Organisation trennscharf reproduzieren. Formal heisst es "Der Kreisverband Göttingen gliedert sich in 11 Ortsverbände auf" darunter auch der Ortsverband Göttingen Stadt. Der Kreisverband hat nach den Mitteilungen des Sprechers Schwedhelm zwar einen außerordentlichen Zuwachs an Mitgliedern, insgesamt 380 und davon 250 allein im "Ortsverband Göttingen Stadt".
Auf
der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes waren von diesem Ortsverband Göttingen
wenige Mitglieder anzutreffen. Insbesondere fehlte nahezu der komplette Stadtvorstand
und vor allem seitens der Ratsfraktion war die überwiegende Mehrzahl der
Versammlung ferngeblieben. Eine
Rolle dabei spielt sicher die unterschiedlichen Zusammenarbeitsmodelle in Stadtrat
und Kreistag: im Stadtrat bilden DieGrünen mit der SPD (OB , SPD) eine Art
"Haushaltsverabschiedungsgemeinschaft", während im Kreistag DieGrünen
mit der CDU-Fraktion (Landrat CDU) zusammenarbeiten. Verschärft wird alles
noch dadurch, dass zwischen Kreisverwaltung und Stadtverwaltung harte Konflikte
in vielen Sachthemen schwelen. Das Ansinnen, auf der Mitgliederversammlung etwas über das geplante Kommunalwahlprogramm für Stadt Göttingen zu erfahren wurde enttäuscht, weil es auch zwei verschiedene Wahlprogramme geben wird. Für den Entwurf eines Wahlprogramms des Kreisverbandes insgesamt wurden Arbeitsgruppen gebildet, die unten in der Liste aufgeführt sind. Der Ortsverband Göttingen Stadt entwirft ein eigenes Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011. Interessant wird sein, ob sich diese beiden Programme evtl. widersprechen, so wie sich Stadt und Kreis oft im Widerspruch befinden.
Der Diskussionsprozess in diesen AGs soll sich nicht nur auf die Parteimitglieder der Grünen beschränken, sondern interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen, verdeutlichte Schwedhelm. Infos und Termine hierzu gibt es im "Grünen Zentrum" der Geschäftsstelle der Grünen in der Langen Geismar Str. Die
Kreismitgliederversammlung war desweiteren von Bedeutung, als die Göttinger
Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenz BDK in Freiburg gewählt
werden sollten. Auf dieser BDK stehen u.a. folgende Anträge zur Diskussion:
2 Staatenlösung für Palästina/israel, Gesundheitspolitik, Verlagerung
der Bildungspolitikkompetenzen auf die Kommunen, Belt-Querung, Abschiebungen nach
Afghanistan aufheben, Abzug aus Afghanistan bis 2012, Verjährung von Mißbrauch
und Vergewaltigung aufheben, Ruanda. Der KV Göttingen hat für diese
Bundesversammlung einen Antrag mit der Überschrift "Für einen gerechte Rentenpolitik"
verabschiedet. Der Antrag stellt ausführlich dar, dass die Einführung der Rente
mit 67 Jahren ein Irrweg ist. Die schrittweise Einführung der Rente mit 67 Jahren
ab dem Januar 2012 wird für den größten Teil der älteren ArbeitnehmerInnen zu
einer weiteren Rentenkürzung führen, begründete H.G. Schwedhelm, Rente mit
67 ist faktisch eine Rentenkürzung. Rente mit 67 wird zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahl
führen und jungen Menschen den Einstieg in das Erwerbsleben erschweren.
Julia
Hamburg (Vorstandssprecherin) argumentierte: Warum soll man dem Rentenalter mit
67 zustimmen unter der Voraussetzung, dass bestimmte Kritierien erfüllt werden,
wenn klar ist, dass die Kriterien niemals erfüllt werden können - dann
kann man gleich Rente 67 ablehnen. Der Antrag wurde nach intensiver Diskussion
dann wie vorgelegt verabschiedet für eine Behandlung auf dem Parteitag in
Freiburg.
Während des Berichtes von Hans Georg Schwedhelm (Vorstandssprecher) fiel eine Bemerkung bezüglich eines Zusammenarbeitsversuches mit dem DGB Südniedersachsen bei dem seitens des DGB ein gemeinsamer Aufruf abgelehnt worden sei mit der Begründung, man trete nicht zusammen mit Parteien auf, die Hartz4 verabschiedet hätten. Die näheren Umstände zu dieser Sache konnten bislang noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Sie können jedenfalls kaum mit einer Gewerkschaftsferne von Hans Georg Schwedhelm zu tun haben, der langjährig gewerkschaftlich tätig ist. Seitens der
Grünen wurde zu diesem Artikel angemerkt: |
| „30
Jahre Grüne Göttingen“ Jubiläumsparty "Zwei Themen prägten von Anfang an die Grünen: Im Jahre 1979 erfolgte der Natodoppelbeschluss, der die Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen in Europa ermöglichte. Das andere Stichwort war die Nutzung der Atomtechnologie zur Energieversorgung. Im Mai 1980 wurde die „Republik Freies Wendland“ als Protest gegen das geplante Endlager Gorleben gegründet. Im darauf folgenden Jahr demonstrierten 100 000 Menschen in Brokdorf für den Ausstieg aus der Atomtechnologie und im Oktober des Jahres 300 000 Menschen gegen den Natodoppelbeschluss. Die Atomindustrie und die weitere Rüstungsspirale waren neben dem „Frust“ über die damaligen Parteien die wesentlichen Triebfedern für die Gründung der neuen Partei. Wie aktuell diese Themen sind, wird bei den täglichen Nachrichten deutlich. Auch derzeit muss demonstriert werden, diesmal aber gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg, erklärte Hans Georg Schwedhelm, Sprecher des Grünen Kreisverbandes. Die Göttinger Grünen werden sich an einer Menschenkette am kommenden Samstag in Brokdorf beteiligen Die Grüne Geburtstagsfeier findet am Freitag, den 23.April 2010 im Grünen Zentrum Göttingen statt. Die beiden Göttinger Jürgen Trittin, MdB und Stefan Wenzel, MdL, werden ihre persönliche Sicht auf 30 Jahre Grüne Politik in Göttingen darstellen. Danach gibt es Musik und Filme über die Grüne Geschichte." 2010 Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zum Bleiberecht 6.4.2010
/ "Anlässlich der aktuellen Diskussion über die Umsetzung gesetzlicher Regelungen
zum Bleiberecht" so heisst es in einer Pressemitteilung findet eine Veranstaltung
der Grünen zum Thema "Keine Abschiebung von Minderheiten in den Kosovo" statt,
organisiert von den Fraktionen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Göttinger Stadtrat
und im Niedersächsischen Landtag. Dass zwischen der Forderung "Keine Abschiebung"
einerseits und der gesetzlichen Umsetzung einen Widerspruch gibt wurde an >anderer
Stelle bereits behandelt 2009 Rückblick auf die Arbeit der Grünen Ratsfraktion Ratsperiode 2006-2011 20.8.09 / Der bisherige Fraktionsvorsitzende, Michael Höfer sah als Top-Themen der Fraktionsarbeit in dieser Zeit "Klimaschutz und Energie", "Bildungsgerechtigkeit und -qualität" und "Göttingen, zuwanderungsfreundliche Stadt". Ein Erfolg beim Erreichen der gesteckten Ziele in den ersten zweieinhalb Jahren war die Einrichtung der neuen IGS in Bovenden, die gegen die Blockaden der Landesregierung durchgesetzt werden mußte. Beim Klimaschutz konnten die Einrichtung der Energieagentur, die Stärkung des Energiereferats und der Wechsel zu einem Ökostromanbieter als erfreuliche Veränderungen verzeichnet werden. Nach Einschätzung der Grünen haben sie "das Integrationsbüro aufgewertet, den Integrationsrat gestärkt und ein Integrationskonzept durchgesetzt, das jetzt schrittweise umgesetzt werden kann." Als "Eine strategisch wichtige Entscheidung" sieht man den neuen Zuschnitt des Dezernats für Bildung, Jugend und Ordnung, dessen Leitung auf Vorschlag der Grünen Ratsfraktion mit Ludwig Hecke neu besetzt wurde. 2009 Wahlvorbereitungen für "Spitzenkandidat Trittin" 3.11.08 / Auf dem Landesparteitag der niedersächsischen Grünen am 1./2.11.08 wurde Jürgen Trittin, Direktkandidat im Wahlkreis 54 Göttingen (mit Teilen des Landkreises Osterode am Harz) auf Platz 2, dem ersten Männerplatz, gewählt. Die Liste führt die Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer aus Hildesheim an. Einen guten 7. Platz erreichte die designierte Direktkandidatin im Wahlkreis 53 Goslar, Northeim, Osterode Viola von Cramon aus Waake bei Göttingen. Bei einem nds. Bundestagswahlergebnis ab 8% hat sie damit mindestens den ersten Nachrückplatz erreicht. 30.5.08
/ Ein großes Gewicht bei seiner Arbeit will der neue Vorstand auf Themen der Sozialpolitik
legen. Schon der 2005 gewählte Vorstand wollte sich "in der nächsten
Zukunft schwerpunktmäßig Problemen bei der Umsetzung von Hartz IV"
widmen. Als "Zentrale Aufgabe des Kreisvorstandes im nächsten Jahr" sieht der Vorstand die Bundestagswahl 2009 sein. Vor allem auch weil Jürgen Trittin und Renate Künast sich bereits im Februar auf eine gemeinsame Doppelspitzen-Kandidatur im Wahlkampf geeinigt haben.
Kreisvorstand
der Grünen 2010-2012 Kreisvorstand
der Grünen 2008-2010
2005
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| 2008 KandidatInnen Direktmandat Landtagswahl 4.6.07 / Kreisverband Göttingen von Bündnis90/Die Grünen nominierte seine Direktkandidaten für die Landtagswahl am 27. Januar 2008 Stefan Wenzel, Maria Gerl-Plein und Viola von Cramon-Taubadel wurden in der Wahlversammlung der Grünen in Göttingen mit großer Zustimmung als Direktkandidaten gewählt. Für den Wahlkreis 17 Göttingen Stadt erhielt Stefan Wenzel 20 von 21 Stimmen. Maria Gerl-Plein tritt als Direktkandidatin für den Wahlkreis 16 Göttingen/Münden an und erhielt von den Delegierten aus diesem Wahlkreis fünf der sechs Stimmen. Viola von Cramon-Taubadel aus Bösinghausen bei Waake wurde einstimmig ohne Enthaltung von 12 Delegierten gewählt. Sie tritt in dem Wahlkreis Duderstadt für die Grünen an. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Wahlkampfes der Grünen in den Wahlkreisen des Göttinger Landkreises werden nach Stellungnahmen der Kandidaten die Energie- und Klimapolitik, Integration und Bildung sein. Persönliche Daten der gewählten Direktkandidaten:
Viola
von Cramon-Taubadel Maria
Gerl-Plein 2007
Grüne und CDU ? In
der Süddeutschen
Zeitung vom 9.1.07 hieß es, eine Gruppe prominenter Grüner habe
ein Positionspapier unter dem Titel "Jenseits der Lager" veröffentlicht
und dieses Papier hätten folgende Personen unterschrieben: Bundestagsvizepräsidentin
und Haushaltsexperting Göring-Eckardt, Cem Özdemir, der neue grüne Oberbürgermeister
von Tübingen Boris Palmer, Anja Hajduk und Stefan Wenzel. Fraktionsvorsitzender
der Grünen im Niedersächsischen Landtag. Die SZ schreibt in dem Papier
hieße es u.a.: "Eine schwarz-grüne Koalition wäre aber "auf den ersten Blick
interessanter und aufregender". Viele Menschen warteten darauf, dass sie "erstmals
probiert wird und passiert".
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Aufruf
der Grünen Göttingen 17.1.03
Grüne
"City for Peace"
Am 28.12.02 erklärte J. Fischer, es gäbe "keinen mandatsfreien Zustand" mehr. Dies ist einerseits völkerrechtlich gesehen Unsinn, aber andererseits eben eine fatale politische Neupositionierung der Bundesregierung." >Quelle Der Aufruf dem dieses Zitat entnommen ist hat bis zum 7. Januar, binnen einer guten Woche, bereits 265 Unterschriften von grünen Mandatsträgern aus dem ganzen Bundesgebiet erhalten.
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| Vorstand der Grünen Landtagsfraktion auf Rundreise 2005
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| 2009
Vorstand des Stadtverbands
Göttingen bis 2011: 2005
2005
Lebhafte Diskussion zum Antidiskriminierungsgesetz |
| Austrittserklärung
anlässlich der Montagsdemo gegen Sozialabbau Manfred Grönig, Geschäftsführer des >Paritätischen Göttingens und engagiert im gesamten Bereich Soziales erklärte auf der >Montagsdemo am 27.9.04 bei einer Protestkundgebung vor dem Kreisverbandsbüro der Grünen in der Prinzenstraße seinen Austritt aus der Grünen Partei. Hierzu hat er einen erläuternden Brief verfasst, den er als Bekennerschreiben an die Presse geschickt hat: "(.....)
Als GRÜNE vor dem Büro der GRÜNEN und gegen den von uns abgeordneten Minister
Jürgen Trittin in Sachen Hartz IV, "Zwangsarbeit gem. SGB II" oder "ALG
II" zu demonstrieren, dass schmerzt wohl den loyalsten Parteifreund. Also
sollte jenen Konfliktbeladenen Gelegenheit gegeben werden, durch Abgabe des Parteibuchs
vor dem Betreten GRÜNEN Geländes unbelastet die eigene Meinung wieder herzustellen
und ggf. auch frei zu äußern, bis die Partei sich wieder, z.B. nach der wohlverdienten
Abgabe der Regierungsverantwortung - auf den Pfad sozialer Gerechtigkeit zurückbesönne.
Vom "kleineren Übel" könne in dieser Allparteienkoalition der "Reformer"
und Besserverdienenden wohl seit dem Beschluss der Hartz-Gesetze nicht mehr die
Rede sein.
(...)
:Nein, ich will nicht Mitglied
bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bleiben, ...weil für
"Soziale Gerechtigkeit" zur Zeit an anderen Stellen die Kräfte gegen
GRÜNE ModernisiererInnen und EisbärInnen gebündelt werden müssen;
...weil meine
"große Leidenschaft für Bürgerrechte" zur Zeit besser mit den von Hartz-Gesetzen
betroffenen Menschen und den außerparlamentarischen Initiativen ausgelebt werden
kann;
.. weil
meine "erneuerbaren Energien" gegenwärtig am besten in Montagsdemos,
Krisengipfeln und in der Abwehr von Insolvenzen oder beim Kampf gegen den weiteren
Abbau von regulären Arbeitsplätzen benötigt werden. (...)
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