Goettinger Stadtinfo
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Wetter

Schnee total - Januar 2010
Hitzewarnung Juli 2007: über 40 Grad
Sturmschäden Juni 2007
Strumschäden Januar 2007
Kälteeinbruch Frühling 2007
Hitzewelle Juli 2006 8 Tage dauernd
Stürme 2005
Hitzerekord 2003: 35,1 °C
>> Wetterstation Göttingen

 

Vorbereitung auf Streu- und Räumeinsätze im Winter 2011/12

Aus einer Pressemitteilung der Göttinger Entsorgungsbetriebe GEB , 14.11.11
"Jetzt stehen die Mitarbeiter der GEB mit 20 Fahrzeugen, Geräten sowie mit Salz und Sole bereit, um erneut ihre Streu- und Räumeinsätze zu fahren: 38 Männer, 900.000 Kilogramm Streusalz und 40.000 Liter Sole warten auf ihre Einsätze. Immerhin werden etwa 900 Straßen mit Räum- und Streufahrzeugen oder per Hand von Eis und Schnee befreit. In einem durchschnittlichen Winter werden rd. 1.000 Tonnen Salz verbraucht, im zurückliegenden Winter waren es fast 2.500 Tonnen! Das in Göttingen verwendete Feuchtsalz, ein Gemisch aus 70 % Salz (Natriumchlorid) und 30 % Sole aus der Göttinger Saline Luisenhall, ist eine erfolgreiche Waffe gegen winterliche Glätte. Feuchtsalz wird eingesetzt, um das Verspringen und Verwehen der Salzkörnchen auf der Fahrbahn zu verhindern. Nur so kann das Salz dort wirken, wo es gestreut wurde. Neu erprobt wird im Winterdienst 2011 der Einsatz eines Solesprühfahrzeugs auf den Hauptstraßen. Es hat 10 Kubikmeter an Bord, das entspricht 10.000 Litern Sole. Durch GPS-Steuerung erfolgt eine automatische Anpassung der Streubreite bei Fahrbahnerweiterungen und -verengungen. Der Fahrer wird erheblich entlastet, so dass er sich komplett auf den Straßenverkehr konzentrieren kann. Das Ausbringen von Sole bringt im Vergleich zum Feuchtsalz eine bessere Verteilung der Tausalze auf der Straße und führt auch zu einer noch besseren und damit längeren Haftung. "Am Ende des Winterdienstjahres 2011/12 wissen wir, ob diese Maßnahme wirtschaftlich und unter den Gesichtspunkten des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit eine Optimierung unseres Winterdienstes darstellt"


Foto: GEB / 2011

25.11.11 / Also bitte nicht wundern, wenn jetzt ein Winterdienstfahrzeug auftaucht, das mitunter die komplette Straßenbreite absprüht. Damit die GPS-Steuerung im Ernstfall funktioniert, ist das Fahrzeug jetzt unterwegs, um sogenannte "Referenzfahrten" durchzuführen. Während dieser Fahrten wird die erforderliche Streubreite ermittelt und in der Steuerung gespeichert. Dabei wird je nach Witterung Wasser oder extrem verdünnte Sole eingesetzt. (übrigens stammt die Sole aus der Göttinger Saline Luisenhall) Sie für einen nachhaltigen Tauprozess, da die Sole auf der Straße weiträumiger verteilt ausgebracht werden kann und auch eine viel bessere Haftung aufweist als Streusalz oder Feuchtsalz. "Die GPS-kontrollierte Steuerung des Sprühsystems kann allerdings auch Tücken haben", weiß Wolfgang Lindner, Disponent Straßenreinigung und Winterdienst bei den GEB, zu berichten. "Nämlich dann, wenn die automatische Anpassung des Sprühradius aus unerfindlichen Gründen nicht funktioniert." Bei weiter gehenden Fragen zum Winterdienst stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GEB unter der Servicenummer 400 5 400 zur Verfügung

 

Dez 2010 Unwetterwarnungen wegen Schneefall und Glatteis


ca. 130 cm hohes Iglu


Skurill: Schneemann mit Grill


Mischung aus Schneemann und Krähe

Schnee, Glatteis und wieder Schnee

Zwar sah die Landschaft recht schön aus und die Menschen machten sich allerleis Spaß mit dem Schnee, aber die Schwierigkeitn häuften sich.

Am 16.12. begann es zu schneien und danach schneite es immer wieder. Zwischendurch gab es extremes Glatteis. Die Autos waren mit ca. 5 Millimeter Eisschicht überzogen, die Schneedecke wurde von Eisschicht überdeckt und sah aus wie eine weiße Plastiklandschaft.
Nicht nur Autofahren, sondern auch Zugfahren und Fahrradfahren sowie zu-Fuß-Gehen wurden erschwert. Züge blieben stecken wegen vereister Oberleitungen, massive Verspätungen auch am Göttinger Bahnhof. Am 26.12. gab es massive Probleme für AutofahrerInnen, sie mußten teilweise ihre Autos freischaufeln und aus den Parkplätzen herausschieben lassen.

 

Amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen

für die Stadt und den Landkreis Göttingen: Do, 16.12.2010 9 Uhr bis 21 Uhr: Es tritt starker Schneefall mit Neuschneemengen zwischen 10 und 15 cm, lokal bis 20 cm in 12 Stunden auf. ...Böen um 55 km/h. Verbreitet wird es glatt. ACHTUNG! Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Bäume können unter der großen Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie Autofahrten! Besonders im südöstlichen Niedersachsen noch Unwettergefahr durch Schneeverwehungen, sonst bis in die Nacht weitere Schneeschauer, die im Verlauf der Nacht bei teils mäßigem Frost verbreitet Glätte durch Eis und Schnee bringen. WINDBÖEN, an der Küste STURMBÖEN
>>Deutscher Wetterdienst

Hitzeperiode ab Juli 2010

>> Aktuelle Wetterdaten in Göttingen
>Ozonwerte

Amtliche WARNUNG vor HITZE für Kreis und Stadt Göttingen gültig von: Montag, 12.07.10 11:00 Uhr bis: Montag, 12.07.10 19:00 Uhr ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Montag, den 12.07.10 um 10.00 Uhr Am Montag wird eine extreme Wärmebelastung bis in Höhen von 200m mit Gefühlten Temperaturen von mehr als 39 Grad erwartet, über 200m besteht eine starke Wärmebelastung. Heute ist der 4. Tag der Warnsituation in Folge.

Tornados "nicht ganz ausgeschlossen" ?! Freitag 26.3.10

Plötzlich wurde es ganz dunkel in der Göttinger City. Wer schon einmal eine Wettersituation mit Tornadowarnung erlebt hat, fühlte sich daran erinnert. Dann setzte Sturm und Regen ein. Die großen Schirme der Straßencafés entwickelten sich zu einer Gefahr für PassantInnen, denn die Gäste waren schlagartig verschwunden und das Personal war oft nicht in der Lage, die großen Schirme in den Griff zu bekommen. Der Infostand zum Equal-Pay-Day vor der Jakobikirche konnte nur mit vereinten Kräften am davonfliegen gehindert werden. Die Jüdenstraße war zeitweise von der Polizei gesperrt worden, weil Dachziegeln von den Dächern flogen. Frisch herausgestellte Gartenmöbel wurden vom Sturm durch die Gegend gefegt und manch ein Plastiktisch und -stuhl zersplitterte dabei.

Für die Gegend weiter nördlich (Uelzen) heißt es in der Wetterwarnung: "Anfangs gebietsweise Starkregen, nach Osten auch unwetterartige Gewitter mit schweren Sturmböen und Hagel, Tornados nicht ganz ausgeschlossen, Sonnabendmittag und -nachmittag erneut vereinzelt Gewitter." - Tornados nicht ganz ausgeschlossen. In der Tat gab es einen Tornado in Mainz "Auf dem ZDF-Gelände auf dem Mainzer Lerchenberg habe es sogar einen schwachen Tornado gegeben, teilte der Tornadobeauftragte des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Andreas Friedrich, am Freitag in Offenbach mit."
Problematisch an der Möglichkeit, dass neuerdings auch in Deutschland Tornados entstehen können ist die Tatsache, dass deren Wirkung weithin unterschätzt wird und keine geeigneten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Bezeichnend ist, dass sich kaum Sicherheitsratschläge in deutscher Sprache im Internet finden, nur eine schlecht übersetzte umfassende Version. Sobald ein touch down erreicht ist geht der Tornado wie eine riesige Fräse über den Boden und rasiert alles mögliche weg. Die umherfliegenden Teile durchschlagen Häuser und Fenster werden besonders gefährlich. Deshalb schon mal für die Zukunft der Rat: Im Falle eines Falles einen Raum so tief wie möglich im Haus so weit innen wie möglich im Haus, so fensterlos wie möglich aufsuchen.

Schnee und Frost total

Wetterdienst: Amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen für die Stadt und den Landkreis Göttingen Unwetterwarnung

8.1.10 / Von Freitagabend bis Samstag früh werden 10 bis 15, vereinzelt 20 cm Neuschnee erwartet. Dabei treten Windböen um 65 km/h (7 bis 8 Bft) auf. Beides zusammen führt verbreitet zu Schneeverwehungen. Im weiteren Verlauf des Samstags setzt sich die Unwettersituation mit hoher Wahrscheinlichkeit fort. ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Bäume können unter der großen Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie Autofahrten!


Am 21. Februar ist immer noch Schnee da . Aber ... bald ist er weg

 

Landkreisverwaltung warnt

8.1.10/ Landrat Schermann wies in einer Pressemitteilung vorsorglich darauf hin," dass bei extremen Witterungsverhältnissen die Eltern entscheiden, ob ihr Kind den Unterricht besuchen soll. Dies gilt für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der weiterführenden Schulen bis Klasse 10. Das ergibt sich aus einer Regelung des Nieders. Kultusministeriums, wonach bei einer unzumutbaren Gefährdung auf dem Schulweg durch außergewöhnliche Verkehrsverhältnisse die Schülerinnen und Schüler für einen Tag zu Hause bleiben können, auch wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet wurde.
Gleichzeitig informierte der Landrat darüber, dass ggf. am frühen Morgen des kommenden Montags (11.01.2010) die Entscheidung über den Unterrichtsausfall für den Landkreis und die Stadt Göttingen getroffen wird. Voraussetzung dafür ist die Feststellung der Einsatzstelle der Feuerwehr bzw. des Katastrophenschutzes, dass eine allgemeine Gefahrenlage besteht. In diesem Fall greifen die vorbereiteten Maßnahmen des Landkreises zur Information von Schulen und Busunternehmen. Die lokalen Radiosender werden über die angeordneten Unterrichtsausfälle benachrichtigt und senden diese als Warnmeldung im Verkehrsfunk. Der Landrat empfahl allen Eltern, sich ggf. am Montagmorgen über mögliche Unterrichtsausfälle im Rundfunk zu informieren. Weitere Informationen können rechtzeitig am Montag früh auf der Homepage des Landkreises Göttingen (www.landkreisgoettingen.de) abgerufen werden. Darüber hinaus können auch die Schulen weitere Auskunft geben."

7.1.10 / Amtliche Vorwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen für Stadt und Landkreis Göttingen, für Samstag Nacht vom Deutschen Wetterdienst: " Von Sonnabend bis Sonntag ist von Schneefall mit Neuschneemengen über 15 cm, im Bergland bis 25 cm in 12 Stunden auszugehen. In Verbindung mit stürmischen Böen von 70 km/h (Bft 8) und mehr sind starke Schneeverwehungen zu erwarten. Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Die Prognose wird in den nächsten 12 Stunden konkretisiert. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit."

Amtliche Warnung vor strengem Frost erfolgte für die Stadt und den Landkreis Göttingen schon für Sonntag, den 3.1.2010. In den Nachtstunden trat dann auch verbreitet strenger Frost mit Temperaturen unter minus 10°C auf. Um 4 Uhr nachts waren es ca. -18 °C.

Die Schneedecke am 3. Januar 2010 war um 14 Uhr , wie auf dem Gartenstuhl zu sehen, ca. 16 cm dick. und es schneite noch weiter ...

An den Tagen um den Jahreswechsel 2009/10 war die Bahnstrecke Kassel-Hannover durch vereiste Oberleitungen nach Eisregen zeitweise blockiert.

Alles noch kein Vergleich zur Schneekatastrophe 1978

Mögliche spätere Folgen: Mit dem gegenwärtig starken Schneefall ist auch eine von 3 Voraussetzungen für ein mögliches starkes Hochwasser erfüllt. Wenn eine schnelle Schmelze durch plötzlichen Temperaturanstieg mit gleichzeitigem Regen folgt.

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Orkanartige Böen 29. Februar 2008

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN für Stadt und Landkreis Göttingen
gültig von: Freitag, 29.02.2008 21:00 Uhr bis: Samstag, 01.03.2008 08:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Freitag, 29.02.2008 10:23 Uhr
Gefahr von orkanartigen Böen von bis zu 110 km/h (Stärke 11 Bft) aus Südwest, später West bis Nordwest. In Hochlagen sind Orkanböen über 120 km/h möglich.
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

Die Situation schien sich aufgrund dieser An nähert sich der Situation wie sie mit dem Sturmtief "Kyrill" am 19.1.2007 entstand, wird aber hoffentlich nicht ganz so schlimm. Damals wurde auch vor "Orkanböen" von 100 bis 125 km/h entsprechend Bft. 11 bis 12 gewarnt. Damals sassen Bahnreisende im Bahnhof fest und viele Landstraßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert, Dächer waren abgedeckt worden.

Es kam nicht so schlimm wie befürchtet war aber dennoch nicht ganz harmlos:
Polizeibericht 1.3.08 / "In Stadt und Landkreis Göttingen kam es durch orkanartige Sturmböen zu einer Vielzahl von Einsätzen und Straßensperrungen. Umgestürzte Bäume, Bauzäune und Schilder beschäftigten die Polizei und die Feuerwehren in den frühen Morgenstunden. Die Feuerwehren fuhren im Stadtgebiet und überwiegend im Landkreis Göttingen über 50 Einsätze. Zu größeren Schadensereignissen, außer dem umgestürzten Lkw (Pressemitteilung 198/2008), kam es nicht. Im Bereich Hann. Münden sind z.Zt. noch folgende Straßen gesperrt: L560 zwischen Hemeln und Ellershausen K212 zwischen Nienhagen und Escherode K222 zwischen Sichelnstein und AS Lutterberg Gem.-Str. Kohlenstraße in HMÜ Gem.-Str. Lange Bahn zwischen Bühren und der L560 Gem.-Str. Niemetalstraße zwischen Löwenhagen und Bursfelde"

 

Sturmtief / Orkantief "Xynthia" Februar 2010

Vor allem wurden zahlreiche Bäume beschädigt oder entwurzelt. Wegen umgestürzter Bäume mussten in der Region um Göttingen Straßen gesperrt werden. Z.B. mußten die Bundesstraße 27 zwischen Ebergötzen und Göttingen und die Autobahnausfahrt Göttingen-Nord wegen herumfliegender Teile, Schildern, Baumteile etc. gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte nicht schnell genug die Vielzahl der Bäume mit Kettensägen zerlegen und wegräumen. Das Dach einer Göttinger Schule wurde beschädigt und teilweise abgedeckt.
Die Regionalbahn Eichenberg-Göttingen war auf einen vom Sturm umgeworfenen Baum aufgefahren. Sie war wegen der Wettersituation glücklicherweise langsam gefahren, so dass keine Verletzten zu verzeichnen waren.
Insgesamt war der Bahnverkehr bundesweit schwer gestört. In Frankfurt ging nichts mehr, das wirkte sich auf Göttingen aus. Durch Xynthia fielen etliche Züge aus und z.B. der ICE Berlin-Basel endete schlicht und einfach in Göttingen. Für solche Fälle sollte in Zukunft sorfältiger auf die Nöte von Reisenden eingegangen werden. Die gestrandeten Reisenden wurden unzureichend informiert und blieben oft ratlos und wütend am Bahnhof.

Das Sturmtief Xynthia zog am 28.2.10 über Göttingen. Im Wald und in den Parks gingen Bäume zu Bruch.

Hier z.B. im Levinpark ein großer Ast neben der Parkbank.

 

 

Sturmschäden 2007

 

Direkt neben dem Leineradweg donnerte im Juni 2007 dieser Baum bei einem Sturm zu Boden

Unwetter, Orkan / Januar 2007

19.1.07 / Unwetterberichte

  • Das "Lagezentrum der Göttinger Polizei" hat seit von Donnerstag, 18.1.07, 13 Uhr bis 19.1. um 6 Uhr 332 Notrufe erhalten und 293 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief "Kyrill" registriert.
  • die B 27 kurz hinter dem Weender Krankenhaus zeitweise voll gesperrt werden. L 568 zwischen Bremke und Reinhausen gesperrt.
  • Zwischen Klein Schneen und Friedland ist ein Autofahrer mit seinem Pkw gegen einen auf der Straße liegenden Baum gefahren.
  • die Nikolaistraße musste wegen herabfallender Dachziegel gesperrt werden
  • der Sandweg mußte wegen Hochwassers gesperrt werden.
  • Im Carolinenweg ist ein Baum auf einen geparkten Pkw gefallen.
  • In Diemarden und Gleichen kam es zu kurzzeitigen Stromausfällen
  • In Hardegsen fiel der Strom kurzzeitig aus
  • Die Feuerwehr berichtet von umgestürzten Bäumen, die Straßen blockierten, abgedeckten Dächern, herumfliegenden Dachziegeln und Kellern, die unter Wasser standen.
  • "Hunderte Reisende" der Bundesbahn saßen wegen der Einstellung des Bahnverkehrs ab ca. 18 Uhr im Göttinger Bahnhof fest. Ca. 200 Bahnreisende wurden über nacht in der Godehard-Sporthalle untergebracht und mit Essen, Getränken und Schlafunterlagen und Decken versorgt
  • Die Leine hat wie vorhergesagt die erste Hochwasserstufe erreicht ...mehr Infos
  • Landesstraße 560, zwischen Hemeln und Ellershausen wegen umgestürzter Bäume gesperrt
  • zwischen Lutterberg und Autobahnanschlussstelle Lutterberg Vollsperrung der Bundesstraße kurz vor der Anschlussstelle da dort mehrere Bäume drohen auf die Fahrbahn zu stürzen.
  • Auf der Hagenbrücke stürzte ein Radfahrer vermutlich infolge einer Windböe und wurde ins Krankenhaus gebracht.
  • Rittmarshausen - 18.1. gegen 15 Uhr Rund 100 Quadratmeter Wellblechdach abgerissen
  • Personenschäden sind bisher nicht bekannt geworden
  • Die private Wetterstation in Geismar hat für Göttingen Windgeschwindigkeiten zwischen 86,9 km/h und 93.3 km/h gemessen.

In der Nacht vom 18.1. auf 19.1.07 bei Orkan abgebrochene Fichte am Leine-Radweg - der Baum mit ca. 50 cm Durchmesser ist in einer Höhe von ca. 4 Metern mittig abgebrochen

18.1.07 Die amtliche Unwetterwarnung hatte gelautet: "ORKANBÖEN für die Stadt und den Landkreis Göttingen gültig von: Donnerstag, 18.01.07, 12:00 Uhr bis: Freitag, 19.01.07, 09:00 Uhr ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Mittwoch, 17.01.07, 19:00 Uhr Ab Donnerstag Mittag zunehmender Südwest- bis Weststurm mit Orkanböen von 100 bis 125 km/h entsprechend Bft. 11 bis 12, vor allem am Donnerstag Abend und in der Nacht zum Freitag vereinzelt 130 bis 140 kn/h "

18.1.07 Ungeübtes Unwetter-Management an den Schulen Einige Schulen (oder alle?) schlossen bereits morgens um 11 Uhr. Teilweise standen die Kinder alleingelassen mit ihrem Handy da, weil sie ihre Eltern nicht erreichen konnten, die von diesem vorzeitigen Schulschluß nichts wußten. Eine kindgerechte Information fand in einigen Fällen wohl auch nicht statt. Ein Mädchen z.B. so wurde berichtet fing nach der Information über die Unwetterwarnung an zu weinen, weil ihr Vater Dachdecker ist und sie durch die Berichte in Panik versetzt wurde.

19.1. Der Unterricht an den allgemeinbildenden Schulen in der Stadt Göttingen fällt wegen der aktuellen Witterungsverhältnisse am Freitag, 19. Januar 2007, aus. Auf diese bereits in der vergangenen Nacht getroffene Entscheidung hat noch einmal ein Sprecher der Stadtverwaltung aufmerksam gemacht.

 

Quelle

Karte mit der Unwetterwarnung vom 18.1. 12 Uhr

 

Orange: Warnung vor Unwetter
Rot: Warnung vor extremem Unwetter

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Hitzewarnung Juli 2007

Für die Zeit vom 16.7. bis 17.7. gab der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze in bislang nicht gekannter Höhe bekannt: "Amtliche WARNUNG vor HITZE für Landkreis Göttingen gültig von: Montag, 16.07.07 bis: Dienstag, 17.07.07 19:00 Uhr ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Montag, den 16.07.07 um 10.00 Uhr Am Montag wird eine extreme Wärmebelastung bis in Höhen von 400m mit Gefühlten Temperaturen von mehr als 40 Grad erwartet, über 400m besteht eine starke Wärmebelastung."

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Kälteeinbruch Frühling 2007

26.3.07 / Nach einem Winter, der entschieden zu mild war und das Nachdenken über globale Klimaveränderungen infolge der CO²-Produktion verstärkte, wurde es zunächst schnell warm und dann kam im März ein Kälteeinbruch. Als die Blüten schon draussen waren schneite es und die Blüten vereisten.

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Hitzewelle Juli 2006
8 Tage dauernde Hitzewelle

25.7.06 Beim Deutschen Wetterdeinst lautete die Hitze-Warnung: "Amtliche WARNUNG vor HITZE für Landkreis Göttingen gültig von: Dienstag, 25.07.06 bis: Mittwoch, 26.07.06 19:00 Uhr ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Dienstag, den 25.07.06 um 10.00 Uhr Am Dienstag wird eine starke Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 300m bei Gefühlten Temperaturen über 34 Grad erwartet. Am Mittwoch wird eine starke Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 300m bei Gefühlten Temperaturen über 34 Grad erwartet. Heute ist der 7. Tag der Warnsituation in Folge. DWD / Abteilung Medizin-Meteorologie "
26.7. Am Mittwoch und Donnerstag wird ebenfalls "eine starke Wärmebelastung" diesmal bis zu einer Höhe von 400m bei gefühlten Temperaturen über 34 Grad erwartet. Das ist der 8. Tag der Warnsituation in Folge. Der DWD erwartet für den Mittwoch sagt er sogar einen "erneuten Höhepunkt der Hitzewelle" mit bis zu 37 Grad . Erst ab Donnerstag darf man auf vereinzelte Gewitter und abkühlende Schauer hoffen, die zuletzt an Göttingen jedoch immer vorbeigezogen sind ohne Abkühlung zu spenden.

>> DWD-Wetterwarnung / Hitzewarnung


Eltern haben am 19.7.06 einen Gartenschlauch zum Spielplatz verlegt und spritzen Kinder und Eltern bei 33° C im Schatten nass.

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Stürme 2005

21.5.06 / Der Wetterwarndienst hatte für NRW eine Vorstufe zur Unwetterwarnung bekanntgegeben und im östlich an die Region Göttingen angrenzenden Wernigerode sogar eine Unwetterwarnung markiert. Vorhergesagt waren Windgeschwindigkeiten von 70 km/h. Die Folgen waren vielfach herabgestürzte kleine und große Äste sowie ganze Bäume.
Im Cheltenhampark z.B. war ein halber Baum direkt neben einem Spielplatz niedergegangen. In den Wäldern rund um Göttingen waren Spaziergänger am Sonntag gelegentlich mit einem quer über den Wegen liegenen Baum konfrontiert.
Polizeibericht: "Göttingen (el) In der Stadt Göttingen und im Landkreis Göttingen kam es zu einer Vielzahl von Schadensereignissen durch orkanartige Sturmboen. Durch herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume wurden etliche Autos beschädigt. Einige Fahrzeuge wurden zum Teil derart beschädigt, dass Totalschäden entstanden. An einigen Autos entstanden auch Schäden durch herabfallende Ziegel. Zahlreiche örtliche und überörtliche Straßen waren zeitweise unpassierbar. Die Feuerwehren fuhren im Stadtgebiet 40 und im Landkreis Göttingen 50 Einsätze. Nach Angaben der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr grenzt es an ein Wunder, dass keine Personen geschädigt wurden. "

Sturmschäden am 16.12.05
Der Sturm,der vom deutschen Wetterdienst mit einer Unwetterwarnung der zweitstärksten Stufe angekündigt worden war hat in Göttingen mehrere richtig dicke Bäume umgelegt. Eine große dicke Birke liegt im Levinpark direkt neben einem kleinen Kinderspielplatz (> Foto). In der Groner Nr. 9 lag am Nachmittag eine ca. 2 Meter hohe Backsteinmauer flach in der Passage, offensichtlich hatte die Mauer, die in einem Windfang ähnlichen Hof stand dem Sturm nicht standgehalten und war glattwegs vom Fundament her in Gänze umgefallen.
Versicherungen können in aller Regel erst ab WIndstärke 8 für die Regulierung von Sturmschäden herangezogen werden. Wird jedoch eine Person z.B. durch herabfallende Dachziegel verletzt oder ein Auto beschädigt, ist durch § 836 BGB geregelt, dass der Gebäudeeigentümer für den Schaden haftbar ist.
Nach den Orkanböen wird nun für den Raum Göttingen vor starkem Schneefall in der Nacht von Freitag auf Samstag gewarnt. "Zeitweise Schneefall oder Schneeschauer mit Höhen von 4 bis 10 cm in 12 Stunden, bei Temperaturen unter 0 Grad Glätte."
Die Lagen in 1000 Meter im Landkreis Wernigerode sind von extremem Unwetter bedroht, Bäume die unter der Schneelast zusammenbrechen, Schneeverwehungen durch starken Schneefall in Verbindung mit Orkanböen sowie Glätte - da sollte man sich gut überlegen ob man dort hin fährt.


Diese Birke im Levinpark wurde von Sturmböen
in der Nacht vom 15.12. auf 16.12.05 zu Fall gebracht.

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Hitzewelle Sommer 2003

August 2003 / Aufzeichnungen Wetterstation Göttingen: Am Freitag den 8.8.03 "um 16:43 MESZ blieb das Thermometer an der WSG erst bei 35,3°C stehen. Damit war es um 0,1 K wärmer als am heißesten Tag des 30-jährigen Referenzzeitraumes zwischen 1960 bis 1990. (..) Außergewöhnlich in diesem Jahr ist jedoch die Konstanz der Witterungsverhältnisse."
Samstag 9.8.03 "war der heißeste Tag des Jahres, der heißeste der WSG-Messreihe und der heißeste aus dem Zeitraum seit (mindestens) 1960: Am Nachmittag zeigte das Thermometer 36,9°C! Zudem gab es seit Monatsbeginn die längste Reihe heißer Tage hintereinander (9 Tage), den größten Wärmeüberschuss, den es im ersten Monatsdrittel je gegeben hat (+7,5 K) und die geringste mittlere Luftfeuchtigkeit, die es nach einem Monatsdrittel gab (54,7 %).

Nicht nur nacktbadende Kinder am Gänselieselbrunnen (siehe Bild der Woche 2003) auch gefiederte Wesen nutzen öffentliche Brunnen zur Abkühlung, wie hier am Springbrunnenwasser Obere Karspüle bei Ali Baba. Im Hitze-Sommer 2003

Badender Vogel bei Hitze

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© goest

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