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Fachschaften, Gruppen, Stupa und AStA

AStA-Vorsitz und Referate neu besetzt / 2011
Uni-Wahl 2011
AStA-Veranstaltungsgeschäfte enden im Desaster
Wahlen seit 2002
Guppen, Fachschaften, Links

 

AStA-Finanzskandal verschoben nach >asta_finanzskandal.htm mit folgenden Artikeln

21.12.10 Stellungnahme der AStA-Vorsitzenden
22.12.10 Rücktritt des Finanzreferenten (RCDS)
23.12.10 Erklärung der AStA-Referenten von RCDS und ADF
17.12.10 RCDS und ADF boykottieren die um Aufklärung bemühte AStA-Vorsitzende
14.12.10 AStA fällt auseinander
14.12.10 AStA-Veranstaltungsgeschäfte enden im Desaster

 

AStA-Kinderfest

Am Sonntag, den 26. Juni 2011, führte das Sozialreferat des AStA Göttingen in enger Zusammenarbeit mit Eltern aus dem Familienwohnheim Albrecht-Thaer- Weg ein Kinderfest durch. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen viele Kinder an den Aktivitäten teil, die von vielen freiwilligen Helfer*innen gestaltet und betreut wurden. Etwa 500 Personen besuchten das Fest, wovon der größte Teil Kinder waren. Die Kinder konnten sich beispielsweise auf der Hüpfburg oder beim Fußballspiel austoben, Namensketten basteln und sich schminken lassen. In einem Sammelpass konnten an verschiedenen Stationen Stempel gesammelt werden. Der Verpflegungsstand bot Gelegenheit, sich zwischendurch mit Obst, Saft und Waffeln stärken. Am Abend trat ein Zauberer auf, der für einen gelungenen Abschluss des Kinderfests sorgte. „Das Kinderfest fand Anklang bei den Kindern und ihren studierenden Eltern“ (nach AStA pm 7.7.11)

 

 

Wahlen

AStA-Wahlen 2011
AStA-Wahlen 2010
AStA-Wahlen 2009
AStA-Wahlen 2008
AStA-Wahlen 2007


Wahlergebnisse-Tabelle seit 2002

Das Studierendenparlament StuPa umfasst 47 Mitglieder, die jedes Jahr im Januar neu gewählt werden. Das StuPa wählt den AStA, beschließt den Haushaltsplan und kontrolliert die Arbeit des ASta . Auf Antrag von mindest. Das StuPa kann Urabstimmungen durchführen. Das StuPa tagt monatlich, die Sitzungen sind öffentlich.

Wahlergebnisse Studentenparlamentswahl seit 2002 bis 2011
>>offizielle Wahlergebnisse (externer Link)

Wahlen 2012 / 17.1. -20.1.12

21.1.12 Vorläufiges(!) Ergebnis (nach >>AStA-Angaben) / siehe auch Übersicht in der >Tabelle
Hinweis: Das Stadtradio hat für Montag den 23.1.12 um 7.05 Uhr einen Bericht über die AStA-Wahl im Programm.

Nach dem vorläufigen Ergebnis sieht es folgendermaßen aus: Der universitäre FDP-Ableger LHG ist rausgeflogen. ADF und RCDS haben nach der Wahlschlappe in Folge des Finanzskandals nun wieder einige Stimmenanteile zurückgewinnen können (ADF +3 und RCDS +2). Von den anderen Gruppen konnte die GrüneHochschulgruppe GHG mit einem Sitz zulegen, während die Jusos einen Sitz weniger bekamen. Sofern die vorläufig festgestellte Sitzverteilung erhalten bleibt kann es ein Bündnis linker Gruppen wenn dies von der Gruppe der Piraten unterstützt wird. Wer gegenüber den >Piraten eine vorschnelle Abgrenzung betreibt (wie sich z.B. durch das Hausverbot für ein Piratenvorstandsmitglied im Roten Zentrum zeigt) könnte hier leicht das linke AStA-Bündnis opfern. Allerdings konnte die Hochschulgruppe der Partei DieLinke/SDS selbst z.B. keinen Sitz gewinnen.
(die Farbgebung auf dem Tortendiagramm des AStA hat für die Jusos Rot, die GHG natürlich Grün, für den RCDS dann einen bräunlichen Ton gewählt, für die Gruppe "Harald Juhnke Internat" wegen der Bedeutung des Alkohols dort ein dunkles Blau)

17.1.12 / Vor den Wahlen

Die Nachwirkungen des >ADF-RCDS-AStA-Finanzskandals einerseits, die Auseinandersetzungen im Rahmen der >Schünemann/Kruse-Veranstaltung andererseits könnten noch Auswirkungen auf die Wahlen haben. Wieder typisch ist auch diesmal die schwerpunktmäßige Mitglieder-Rekrutierung der hochschulopolitischen Gruppen in speziellen Studienfächern. Für die erst seit einem jahr antretenden Piraten scheint es möglicherweise eine Chance zu geben, in den naturwissenschaftlichen Bereichen zu punkten, aber sie treten mit erstaunlich wenig Personal, nämlich genau 4 Personen an. Nach den bundesweiten Erfolgen ist es denkbar, dass mehr gewählt werden als sie aufgestellt haben.

Zur Wahl stehen folgende Gruppen

  • Liste 4 Basisdemokratisches Bündnis (BB) www.bb-goettingen.de , c/o: Roter Buchladen Nikolaikirchhof 7 . Das BB hat sowohl den Protest gegen Studiengebühren, gegen Kürzungen und für den Studiengebührenboykott vorangetrieben. (Schwerpunkt SoWis und Philosoph. Fak.)
  • Liste 1 / Grüne Hochschulgruppe (GHG) www.ghg-goettingen.de . Es ist nicht die Hochschulgruppe der Grünen, man könnte eher eine Orientierung feststellen, die den ehemaligen Fundi-Grünen ähnelt
  • Liste 5 Schwarz-Rot-Kollabs (SRK) www.schwarzrotkollabs.de/ Schwarz-Rot Kollabs SRK (leicht anarchistisch geprägt, undogmatische, kulturkritische Gruppe im SoWi-Bereich verankert und ehemals um das Café Kollabs organisiert.
  • Liste 7 Piraten Hochschulgruppe (Piraten) www.piratenpartei-goettingen.de/ , Postfach 30 33 , (Mit nur 4 Kandidaten)
  • Liste 9 Die Linke.SDS (SDS) sdsgoe.blogsport.de/ (Hochschulgruppe der Partei DieLinke) vorwiegend SoWis
  • Liste 3 Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) www.linke-kraft.de/ , Nikolaistraße 30 (SPD-Zentrale) klar von der SPD abhängig, aber an der Uni auch zu Mitte-Rechts-Koalitionen bereit - wie die Mutterpartei. Koaliert auch schon mal eher mit der ADF als mit Linken.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  • Liste 2 / Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), Unter dem ADF/RCDS-AStA kam es zu dem Finanzskandal bei dem Tausende von Euros Studierendengelder verschwanden bei der Organisatione von Fußballweltmeisterschafts-Public-Viewing und Vertigo-Musik-Veranstaltungen. Themen, die über den Uni-Tellerrand hinausgehen scheut das ADF wie der Teufel das Weihwasser. (vorwiegend WiWis und Jura)
  • Liste 6 "Ring Christlich Demokratischer Studenten‘ RCDS rechte Organisation hauptsächlich verankert bei den Juristen , fließende Übergänge zu rechten Burschenschaften. Reinhäuser Landstraße 5 , (CDU-Zentrale) www.rcds-goettingen.de/ ,Unter dem ADF/RCDS-AStA kam es zu dem Finanzskandal bei dem Tausende von Euros Studierendengelder verschwanden
  • Liste 8 Liberale Hochschulgruppe LHG Unrühmliche Vergangenheit mit unrühmlichen Mitgliedern wie Nicolo Martin. www.lhg-goettingen.com
  • Harald-Juhnke Internat (HJI) www.biffnow.de/ (dort ist ziemlich viel von Alkohol die Rede ...)

>> Die Listen und die darauf kandidierenden Personen

 Vorläufiges
Ergebnis
2012
Sitze
2011
Sitze
2010

Sitze
2009

Sitze
2008

Sitze 2007

Sitze 2006 

Sitze
2005
642
Ungültig!!

Sitze 2004  Sitze 2003  Sitze
2002 
Wahlbeteiligung in %28,3%35 33,4 30,838,0 36,0925.5430,3 17,9
Schwarz-Rot-Kollabs11113232 2 --
Basisdemokratisches
Bündnis BB

554576710   546
Grüne Hochsch. Gruppe GHG 98367655 6 7 7
DieLinke SDS0011erstmals 2009 (bis 2004 PDS)
Jusohochschulgr.91096

5

5555 5 6
Piraten222erstmals 2010
ADF1714222420222222 20 17 12
RCDS75444444 6 8   10
LHG 011-12211 2   3
"Harald-Juhnke-Internat"11         

2011: 6721 Stimmendavon 396 ungültig

 

Frühere Ergebnisse von inzwischen aufgelösten Gruppen

Fairmed (2003)   -1 -
Bündnis ggn Studien- gebühren > zu BB   2 3 -
Antifaschistische Liste   1 1 2
AK Gender zu BB   -  --
PDS   --1
Galakt.Imperium -21

 

   
Summe Sitze4747474949494848

47

 

Uni-Wahl 2011

29.1.11 / Das Studierendenparlament (Stupa) wurde vom 25.1. - 28.1.11 neu gewählt. Nach den >Finanzeskapaden des ADF/ RCDS - AStA mit dem Verlust von über 25.000 Euro studentischer Gelder wurde von vielen eine Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse erwartet. Und so kam es auch: Schwere Verluste für ADF, Grüne Hochschulgruppe mehr als verdoppelt, leichte Gewinne für Basisdemokratisches Bündnis und Jusos. Bisherige ADF-RCDS Gruppierung hat keine Mehrheit mehr!

Als eine der ersten hochschulpolitischen Gruppen kommentierte das Basisdemokratisches Bündnis den Wahlausgang auf ihrer Webseite mit folgenden Worten : "Linke Mehrheit! Nachdem nun fast ungebrochen die ADF seit 10 Jahren in verschiedenen Koalitionen den AStA stellen konnte, kommen die linken Fraktionen zusammen auf eine Mehrheit. Es wird dieses Jahr voraussichtlich endlich wieder einen linken, emanzipatorischen und basisdemokratischen AStA mit Beteiligung des Basisdemokratischen Bündnis geben."

Das Basisdemokratische Bündnis zählt dabei die Grüne Hochschulgruppe GHG und die Jusos dabei zu einer möglichen linken Mehrheit. In bezug auf die GHG ist dies realistische - es ist im Unterschied zu einer weitverbreiteten Annahme nicht die Hochschulgruppe der Grünen Göttingen und steht politisch weiter links als die Grünen. In Bezug auf die Jusos ist die Einbeziehung in die "Linke" vielleicht etwas vorschnell. Da es bereits in der Vergangenheit Koalitionen von Jusos und ADF gegeben hatte, kann man jedoch noch nicht sicher sein, dass die ADF völlig vom zukünftigen AStA ausgeschlossen sein wird. Denn Jusos und ADF haben zusammen 24 von 47 Sitzen, wenn sich die vorläufigen Zahlen bewahrheiten sollten. Allerdings werden die bei dieser Wahl aufgestellten KandidatInnen der Jusos von Kennern der Uni-Szene als eher links angesehen.

Ein Bündnis von Schwarz-Rot-Kollabs srk, Basisdemokratisches Bündnis BB, Grüne Hochschulgruppe GHG, Jusohochschulgruppe und Piraten brächte nach den vorläufigen Ergebnissen 28 Sitze von 47 zusammen. Bleibt abzuwarten, wie das amtliche Ergebnis aussieht. Falls die vorläufigen Zahlen bestätigt werden wird die Existenz eines frühzeitig ausgerufenen "linken ASta" davon abhängen ob sich diese Gruppen überhaupt einigen können. Sollte dies gelingen, müssen sie erst noch eine dauerhaft konstruktive Zusammenarbeit erreichen, wenn sie bei der nächsten Wahl nicht wieder verschwinden wollen.

AStA-Vorsitz und Referate neu besetzt / 2011

9.3.11 - goest-unikorrespondent // am frühen Dienstag Morgen ging um 3:00 Uhr der 2. Teil der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) der Uni Göttingen zuende - und ein neuer, fortschrittlicher AStA war erfolgreich gewählt!
Die Sitzung hatte in zwei Teilen insgesamt 26,5 Stunden gedauert und war damit die bisher längste konstituierende Sitzung in Göttingen überhaupt. Auch die Personalbefragung der Kandidatin für den neuen Vorsitz mit insgesamt über drei Stunden stellte einen neuen Rekord auf!

Der neue AStA sieht zusammengefaßt wie folgt aus:
- Vorsitz: Elena Ségalen (Juso-HSG)
- Referat für Hochschulpolitik: Hartmut Hornbrecher (GHG)
- Finanzreferat: Robert Witt-Schäfer (Juso-HSG)
- Sozialreferat: Kay Bents (Juso-HSG)
- Außenreferat: Lydia Brenz (BB)
- Referat für Transparenz und Öffentlichkeit: Patrick Michaelis (BB)
- Kulturreferat: Michael Schlorke (SRK)
- Referat Demokratie, politische Bildung u. kritische Wissenschaft: Maren Köhlmann (Juso-HSG)
- Genderreferat: Sina Rohde (BB)
- Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit: Bianca Strzeja (unabhängig, Greening the University)

Kommentar eines hochschulpolitischen Aktivisten:
"Leider hielt sich die bisherige Beteiligung der Studierenden besonders in Göttingen doch sehr in Grenzen. Dabei ist doch auch eine Hochschule nicht im luftleeren Raum denkbar, sondern befindet sich inmitten der Gesellschaft - und genau daran appelliert auch das allgemeinpolitische Mandat im niedersächsischen Hochschulgesetz! Wir hoffen deshalb, dass mit einem künftigen fortschrittlichen AStA auch die Studierenden sich endlich verstärkt für substanzielle Verbesserungen im gesamten Bildungsbereich einsetzen und mit uns gemeinsam die notwendigen Proteste voranbringen."

Grußwort des Göttinger SchülerInnenbündnis
Bereits unmittelbar nach der glatten Wahl von Elena Ségalen zur neuen AStA-Vorsitzenden gratulierte ihr ein Vertreter des Schüler*innenbündnis Göttingen zur Wahl und hielt folgendes Grußwort an das Studierendenparlament: "Das Schüler*innenbündnis Göttingen ist ein Zusammenschluß aller an fortschrittlicher Bildungspolitik Interessierten. In den letzten zwei Jahren haben wir uns maßgeblich an den Protesten für Verbesserungen im Bildungssystem engagiert, bei denen unter anderem eine Verkleinerung der Klassengrößen, die Schaffung einer Schule für alle und die hinreichende Ausfinanzierung des Bildungssystems gefordert wurden. Auch die Abschaffung sämtlicher Bildungsgebühren (einschließlich Studiengebühren) gehört zu unseren Forderungen."

Erklärung SPD-Stadtverband Göttingen nach der AStA-Wahl
"Hoch erfreut zeigt sich der SPD-Stadtverband Göttingen über den neuen AStA an der Georg-August-Universität Göttingen. "Mit Elena Ségalen im Amt der Vorsitzenden und einer starken Juso-Fraktion hoffen wir, dass der künftige AStA endlich wieder Politik im Interesse der Studierenden machen wird.", so der Hochschulpolitische Sprecher des Stadtverbands, Johannes Melcher. Die Göttinger SPD setze große Hoffnungen in die neue linke Mehrheit, die Finanzaffären des vergangenen rechten AStA aus ADF und RDCS aufzuklären und dafür zu sorgen, dass der Kampf für bessere Studienbedingungen und gegen Studiengebühren wieder Vorrang habe vor der Veranstaltung von Partys und "Public Viewing" (....)"

** Anmerkung der Red.: Dabei wäre daran zu erinnern, dass die Studiengebühren in Nds. von Wissenschaftsminister Oppermann SPD eingeführt wurden!
Kommentar des SPD-Stadtverbandes zu dieser Anmerkung: "Dazu sollte ergänzt werden, dass sich die Göttinger SPD immer (!) mit großer Mehrheit gegen Studiengebühren ausgesprochen hat und dass insbesondere Gabi Andretta unermüdlich für die Abschaffung der Studiengebühren kämpft. Thomas Oppermann stand mit seiner Position in der Göttinger Partei immer auf verlorenem Posten. Das gilt übrigens auch für Hartz IV. Die Göttinger Delegierten haben damals auf dem Parteitag geschlossen dagegen gestimmt. Wir waren eben schon immer etwas anders. Und werden es auch bleiben :-) "

Auszüge aus der Pressemitteilung des Basisdemokratischen Bündnisses vom 8.3. (>>vollständiger Text auf deren Homepage)
Das BB sieht mit der Wahl "erstmals seit acht Jahren wieder ein linker, basisdemokratisch orientierter und explizit politischer AStA in Göttingen im Amt. (...) Proteste wie der Aktionsstreik 2003 gegen Kürzungen an Niedersächsischen Universitäten, der angestrebte Studiengebührenboykott 2006, sowie der Bildungsstreik 2009 wurden vom Göttinger AStA kaum beachtet oder unterstützt und mussten unabhängig oder sogar gegen diesen organisiert werden." Der neu gewählte linke AStA wird sich "sich aktiv für die Unterstützung studentischer Initiativen und Proteste einsetzen." "Das BB übernimmt die Referate für Außenpolitik, Geschlechterpolitik, sowie Transparenz & Öffentlichkeit (...) Das Referat für Transparenz und Öffentlichkeit soll "transparente Strukturen zu schaffen, die ein Verschwinden von Geldern von vornherein ausschließen." Selbstverständlich werde "der linke AStA den Kontakt zu Gewerkschaften, Schulen und anderen lokalen BündnispartnerInnen suchen."

Chronologie der konstituierenden StuPa-Sitzung 2011 (goest-Unikorrespondent)

Ja

Nein

Ent

Ung

Do, 03.03., 14:45 - Beginn der 1. Teilsitzung

23:10 - Beantragung von 5 neuen Referaten     

- Referat für Transparenz und Öffentlichkeit,

26

15

4

1

- Kulturreferat, 30

30

6

2

8

- Referat Demokratie, politische Bildung und kritische Wissenschaft,

26

14

2

3

- Genderreferat, 24

24

15

5

0

- Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit,

26

8

10

0

02:24 - ADF Antrag auf Vertagung abgelehnt

16

26

2

0

02:57 - Vorstellung Elena Ségalen (Juso-HSG) Kandidatin für AStA-Vorsitz (TOP 21) 03:19 - Beginn der Befragung von Elena Ségalen    
Fr, 04.03., 06:28 - Ende der 1. Teilsitzung    

Mo, 07.03., 16:25 - Beginn der 2. Teilsitzung

16:41 - (ADF) Kandidat zieht Kandidatur zurück

17:15 - Elena Ségalen (Juso-HSG) im 1. Wahlgang

26

16

?

?

- Referat für Hochschulpolitik, Hartmut Hornbrecher (GHG),

24

19

0

0

- Finanzreferat, Robert Witt-Schäfer (Juso-HSG),

24

14

0

3

- Sozialreferat, Kay Bents (Juso-HSG),

26

13

1

0

- Außenreferat, Lydia Brenz (BB), 25

25

10

1

3

- Referat Transparenz u Öffentlichkeit, Patrick Michaelis (BB),

- Kulturreferat, Michael Schlorke (SRK),

26

12

0

0

Di, 8.03., 00:00    

- Referat für Demokratie, politische Bildung und kritische Wissenschaft, Maren Köhlmann (Juso-HSG)

26

14

0

0

- Genderreferat, Sina Rohde (BB),

26

?

?

?

- Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit, Bianca Strzeja (unabhängig, Greening the University)

27

13

0

0

Di, 8.3., 3:00 - Ende der 2. Teilsitzung

Die zeitliche Ausdehnung der Sitzung, so das BB, ist Folge einer Verzögerungstaktik von ADF und RCDS gewesen.

 

Uni-Wahl 2010

Das linke Spektrum dieses Jahr wiederum Stimmverluste hinnehmen müssen. Darüber hinaus haben sich im linken Spektrum die Stimmen auch noch zur sozialdemokratischen "Juso-Hochschulgruppe (von 6 auf 9 Sitze) hin verschoben. Eine Mehrheit basisdemokratischer linker Kräfte (Basisgruppen) im Studierendenparlament scheint auf absehbare Zeit nicht mehr erreichbar zu sein. Selbst wenn man alle linken Listen mit den Jusos und den Piraten zusammenzählt, kommt man nur auf 20 Sitze während allein die Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder" (adf) schon 22 Sitze hat .. Zwar hat die ADF nun die absolute Mehrheit verloren, es fehlen ihr aber nur 2 weitere Sitze für eine Mehrheit. Zusammen mit dem RCDS kommen sie schon auf 26 Sitze von insgesamt 47 Sitzen des Stupas.
>>
kritische Einschätzung der ADF auf der Seite "Spoettinger"

Die Studierendengruppe der Piratenpartei passt nicht zur wirtschaftlich orientierten ADF wenn man sich das >> Programm der Piratenstudis anschaut in dem es heißt: "Wir sind für selbstbestimmtes Lernen und gegen ein Studium, das rein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet ist." Ansonsten ist das Piratenprogramm aber wenig politisch links ausgerichtet. Im Wahlflyer heisst es "Wir sind eine Gruppe von engagierten Studierenden, die sich aktiv für eine moderne und demokratische Hochschule einsetzen". Das schließt eine Integration in den konservativ-rechten Block nicht aus. >> www.piratenpartei-goettingen.de/ag-hochschulpiraten

Hoffnungsvoll stimmt es übrigens, dass im Bereich Naturwissenschaften sich politisch etwas tut: es gibt hier eine neue Gruppe >> Arbeitskreis Naturwissenschaften (AK Nawi) . Auf deren Homepage heisst es: "Im Bereich der Norduni gibt es eine Menge aktiver und politisch interessierter Leute, die in keiner Gruppe organisiert sind oder nicht wissen, in welcher Weise sie sich im Zuge der Bildungsproteste einbringen können. Im April werden wir eine Vollversammlung veranstalten, um all jene Interessierten über die derzeitigen Aktionen und Projekte zu informieren. Melde Dich bei uns, wenn Du etwas dazu beitragen kannst!" Da die ADF, die Gruppe NORD und die LHG sich dem AK Nawi gegenüber desinteressiert zeigt, bleibt zu hoffen, dass es eher zu einer Orientierung an den Basisgruppen kommt. Interessant hingegen, dass dieser AK nicht innerhalb der Piraten aufgeht, die vorwiegend technisch orientiert sind.

Die Gruppe, die ehemals Hoffnung auf mehr Kreativität im linken Spektrum machte, die Liste Schwarz-Rot-Kollabs entwickelt sich zu einem resignierten dadaistischen Spaßverein der allenfalls mit seinen verbalen Rüpeleien und anarchistischen Ausbrüchen nur noch besonders phantasievolle Jung-Studis oder alternde Mental-Punker zu begeistern vermag. (Siehe z.B. die Antworten auf die Fragen des AK Nawi in deren Wahlbroschüre (.pdf) ) Wir mögen sie ja immer noch - aber sie haben keine Chance in der Unipolitik auf diese Art und Weise - die Göttinger Uni ist schließlich keine Theater- oder Kunsthochschule. Kein Wunder, dass ihre Homepage www.schwarzrotkollabs.de zum Verkauf steht.

 

Uni-Wahl 2009 - wieder herbe Verluste für linke Gruppen

Das Wahlergebnis 2009 war eine herbe Niederlage für die linken Gruppen an der Uni und eine Bestätigung der, auf einen "ordentlichen Studienbetrieb" konzentrierten Gruppe ADF .
Insbesondere Schwarz-Rot-Kollabs und Basisdemokratisches Bündnis, deren gemeinsame Sitzezahl sich fast halbiert hat, gehören zu den Verlierern der diesjährigen Uniwahl. Sie werden wohl um eine kritische Bestandsaufnahme ihrer Arbeit nicht herumkommen.

 

Uni-Wahl 2008: Endergebnis Rechtsruck
28.2.08 / Auch wenn das Wahlergebnis eine leichte Stärkung des linken Blocks ergab, so ist das effektive Erebnis der AStAbildung nun eine Rechtstendenz , da die ADF nun nicht mehr mit den Jusos, sondern mit dem RCDS koaliert. So legte der Linke Block (SRK, GHG, BB) von 14 auf 17 Sitze zu, die vorherige AStA-Koalition (ADF und Jusos) verlor 2. Nun konnte sich die ADF aussuchen, ob sie wieder mit den Jusos oder mit dem RCDS zusammen gehen wollte. Trotz freundlicher Tendenz für die Linken kam nun im Ergebnis zur Rechtstendenz.
Auf seiner konstituierenden Sitzung wählte das Studierendenparlament am 19 Februar mit den Stimmen von ADF (20 Sitze) und RCDS (4 Sitze) einen neuen AStA. Den AStA-Vorsitz übernimmt Sebastian Ehricht von der ADF (Politik, VWL,Jura), das Finanzreferat wird von Karl Felix Oppermann (RCDS) besetzt, Außenreferentin und stellvertretende Vorsitzende wird BWL-Studentin Silja-Katharina Haufe (ADF), die das Aussenreferat bereits vorher innehatte. Hochschulreferent: Heiner Wedeken (ADF / VWL, Jura), Sozialreferentin: Ann-Kathrin Sommerfeld (ADF) und Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Julian Brommer (ADF).

>> Dokumentation über die Verbindungen des RCDS nach weit rechts

Uni Wahlen 2008
2007 wurde der AStA von ADF und Jusos gebildet
update 14.1.08 / Die ADF Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder ADF hat im StuPa 22 von 49 Sitzen und sie koaliert mit der Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG, 5 Sitze) . AStA-Vorsitzender Andre Dorenbusch (ADF), Finanzreferent : Aike Gagel (Juso), Außenreferentin: Imke Buß (ADF), Sozialreferentin Katharina Flechsig (Juso) Hochschulreferent : Florian Jessensky (ADF).
Sinkende Wahlbeteiligung und 2008 auch nur wenig Interesse an der Wahl
2007 waren es nur noch 30,8 % der Studierenden, die zur Wahl gegangen sind. Vielleicht werden es diesmal noch weniger, aber die Wahlbeteiligung war auch in früheren Jahren schon mal um die 20 % gesunken. Bei der AStA-Internet-Seite sind nur spärliche Infos über die Wahl zu finden, die Seite des Studentenparlaments StuPa ist garnicht mehr zu erreichen. Vom linken Oppositions-Block scheinen sich einzig die Basisgruppen und die GHG noch um die Wahl zu kümmern.
SRK lebt
Bei der Homepage www.schwarzrotkollabs.de/ .von Schwarz-Rot-Kollabs fanden sich kurz vor der Wahl noch keine Infos (das liegt daran, dass sie jetzt eine Funpage bei myspace haben [grrrr - sowas verlinken wir nicht "!] ).Aber Vertreter von Schwarz-Rot-Kollabs betonen in einer Zuschrift am 14.1. "SRK ist nicht tot" - in der Tat auf den Wahllisten findet sich die Liste 7 SRK mit 61 KandidatInnen - mit so lustigen freiwilligen Infoangaben auf der Wahlliste wie folgt:
"
Krawall und Remmi Demmi // Elektroaktivist // Gewerkschaftler! // Jolle.GOTT // Kaiser & Sohn // bescheidener Gärtner im Weinberg // Kwietsch // Vokuhila - Business up front, party in the back! // Bomber-Malte // Wolln wa nich ! // frag doch mal DIE MAUS // Flottenadmiral a.D. / a.k.a. Zen Schnitzel // FORZA ST.PAULI !! // Starkoch // Freund der Bäume // unfreiwillig // . Wählenlassen ist Krieg! // NERDALERT // Wo kommen eigentlich die 4,99 her ??? // "

>> Wahllisten-Verzeichnis mit den Namen der KandidatInnen

Basisdemokratisches Bündnis Liste 6 >> Wahlinfos der Basisgruppen
SRK Schwarz Rot Kollabs Liste 7 (nö myspace verlinken wir nicht)
GHG Liste 4 >> Wahlinfos der Grünen Hochschulgruppe
Jusos Liste 5 >> Wahlinfos der Jusos
und : ADF Liste 2, LHG Liste 3 , RCDS Liste 1

 

Uni Wahlen 2007

Wahlbeteiligung sinkt um 20 % gegenüber Vorjahr, Die beiden wichtigsten linken Gruppen verlieren 2 Sitze, ADF und RCDS erhalten gleich viele Sitze

20.1.07 Die Wahlbeteiligung ist von 38 % auf 30,8 % gesunken. Gleichzeitig haben .Schwarz-Rot Kollabs SRK und Basisdemokratisches Bündnis, BB jeweils einen Sitz verloren. Beide Gruppen haben schätzungsweise zusammen 800 Stimmen bekommen an einer Uni mit ca. 24.500 Studierenden.

Die Zunahme der Grünen Hochschulgruppe GHG um einen Sitz ist wohl darauf zurückzuführen, dass viele Wahlberechtigte nicht wussten, dass dies keine Hochschulgruppe der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" ist. Deshalb kann deren Ergebnis nicht vollständig zur Linken hinzuaddiert werden.

goest-Kommentar zur Entwickung der Uni-Wahlen

(2004.) Eine neue fundamental kritische Studierendenbewegung kann offensichtlich erst wieder größeren Einfluß gewinnen, wenn moralisch-ethische Orientierungen den pragmatisch-instrumentalistischen main-stream aufbrechen. Darauf kann in Zeiten des "Rette sich wer kann" bei der Arbeitssuche und der universitären Zwangsbewirtschaftungstechniken niemand wirklich hoffen.
Der Druck auf die Uni müßte von außen kommen - kommt er aber nicht. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, Alleinerziehende, verarmte Rentner, ungenügend versorgte Kranke, Prekär-Jobber usw. die in der Uni einmarschieren würden, könnten einen Realitätssinn fördernden Bewußtseinseinbruch bei der "individuell lebensoptimierenden" Studierendenschaft erreichen, z.B. Hörsäle werden z.B. zu Wärmehallen für veramte Hartz4-Familien umfunktionieren, die die Heizkosten nicht mehr bezahlen können.
Aber keine Angst - es wird nix passieren.
Auf seiten der Linken an der Uni ist gründliches Nachdenken angesagt, wir wollen ja garnicht so vermessen sein und von theoretisch kritischer Arbeit reden - wer hat denn schon für so etwas noch Zeit heutzutage. ;-)

Was wir uns allerdings wünschen würden und einfach nicht verstehen. dass das nicht klappt - ein Uni-Internet-Magazin, das mit goest zusammenarbeitet. Das wär mal ein Anfang.

 

Uni-Wahlen 2006
Starke Mehrheit der Mitte-Rechts-Gruppen

Kommentar Das Rebellieren wird nachhaltig vom "braven Studieren" abgelöst. Die Studierenden werden immer angepasster und die System-KritikerInnen sind schon lange in die Minderheit geraten. Diejenigen Studierenden, die wählen gehen - und das sind immerhin fast doppelt so viele % wie 2002 - wählen Gruppen, die für ein Studium in geordneten Bahnen eintreten. Der AStA hat seit einiger Zeit aufgehört, eine Institution zu sein, die einen politischen Willen der Studierendenmehrheit sowohl hochschulintern als auch nach außen vertritt, welcher irgendwie aneckt.

Als Druckmittel zur Umbiegung des studentischen Bewußtseins dienen Studiengebühren, der Abbau von Einflußmöglichkeiten, das Verbot des politischen Mandates, Austrocknung "unproduktiver, ideologieanfälliger Fachbereiche", Polizeiaktionen gegen radikal streikende Studierende, Beseitigung politischer Parolen von den Wänden, Genehmigungspflicht für Flugblätter und Plakataushänge, drohende Arbeitslosigkeit bei Nicht-Angepaßtheit und oft auch trotz Angepaßtheit - das alles sind die Wahlhelfer der braven Studierenden. Dagegen anzugehen übersteigt auf Dauer die Kraft derer die noch Rum-Motzen.

Es wird also vermutlich weiterhin einen ADF / RCDS- AStA geben. Die Zeiten in denen der AStA wie selbstverständlich links besetzt war sind schlichtweg vorbei, die Studierenden entwickeln sich in ihrer Mehrheit noch stärker als eh und jeh zu Vertretern von reinen Standes- und Standortinteressen: Hauptsache sie können ihr Studium durchziehen und haben gute Berufschancen, alles andere interessiert nicht. Verantwortung der Wissenschaft für die Gesellschaft, moralische Kriterien, Ethik zählen wenig bis nichts , ökonomische Verwertbarkeit zählt alles und was Profit bringt ist "exzellent". Ausbildungsstätte von Wissenschaftssoldaten statt kultureller Ort des Denkens. Good Bye Humboldt

Das Basisdemokratische Bündnis als Versuch sich als "besserer ADF"darzustellen scheint nicht die Alternative zu sein. Eher scheint eine gewisse Radikalität belohnt zu werden: Schwarz-Rot-Kollabs gewinnt gegen den Trend einen Sitz dazu. Unterstützt die Rächer der Enterbten!

 

Uniwahlen 2004

Jusos tun sich mit der ADF zusammen
Die Empörung der Juso-Hochschulgruppe über das Verhalten des ADF-AStAs beim Polizeieinsatz gegen streikende Studierende scheint soweit abgeflaut zu sein (falls sie jemals da war), denn nun sind sie bei der AStA-Wahl mit der ADF eine Koalition eingegangen. Zwar liegt der AStA-Vorsitz bei dem SPD-Mitglied Daniel Flore aber auf der ADF-Liste und im AStA sind ebenso auch CDU-Mitglieder zu finden.
In ihren Äußerungen unterscheiden sich Jusos und ADF beim Thema "Politisches Mandat": "Die Juso-Hochschulgruppe hat immer die Position vertreten, dass wir uns mit Hochschulpolitik im gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang beschäftigen müssen. Eine Ausklammerung der gesamtgesellschaftlichen Probleme und Konflikte aus der Universität ist nicht möglich. Die ADF dagegen betrachtet sich selbst als parteipolitisch neutral." Wichtige Übereinstimmung sehen die Jusos in bezug auf die Ablehnung der Studiengebühren: "Außerdem stimmt die ADF mit uns in der kategorischen Ablehnung von Studiengebühren überein." (Was daran kategorisch ist, wird sich erst noch zeigen müssen)

AStA 2004 Vorsitz: Daniel Flore (ADF) Soziales: Marianne Faupel (Juso-HSG)  Finanzen: Franziska Baenke (ADF) Hochschule: Andreas Sorge (ADF) Außen: Andreas Redeker (ADF) Auf der Ebene der die ReferentInnen unterstützenden SachbearbeiterInnen dagegen ist die Juso-HSG mit 3 von 6 SachbearbeiterInnen vertreten. Diese sind die Sachbearbeiter für Außen, Soziales und Kultur.

Linker Block, Rechter Block und Wacklige Mitte
Der ADF/RCDS-AStA von 2003 mußte erst vom Bündnis gegen Bildungsklau zu Protestaktionen angetrieben werden. Zeitweise arbeiteten AStA und Bündnis gegen Bildungsklau dann zusammen. Als der AStA-Vorsitzende Daniel Flore (ADF/SPD) zusammen mit Uni-Präsident Kern (SPD) einen Polizeieinsatz gegen streikende Studierende befürwortete, kam es aber zum Bruch.
Die Studierendenschaft spaltete sich während der Protestaktionen an folgenden Fragen: a) inwieweit Studiengebühren und Sparmaßnahmen an der Uni mit Themen des allgemeinen Sozialabbaus verknüpft werden sollen und  b) ob Streikaktionen die tatsächliche Stillegung des Unibetriebs und Institutsbesetzungen beinhalten sollten.

Linker Block Diese Gruppen waren ganz klar gegen Studiengebühren, ...

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.... thematisierten aber auch den Sozialabbau außerhalb der Uni, plädierten für echte Streikmaßnahmen und begannen überhaupt erst die Proteste gegen Bildungsklau: Schwarz-Rot-Kollabs, Basisgruppenliste, Bündnis gegen Studiengebühren, AL Antifaschistische Liste, Grüne (GHG) und "AK Gender"  Frauenliste (21 Frauen und 3 Männer-Liste) Veranstaltungsbericht "Zur Elitenbildung und Europäisierung der Hochschullandschaft"

Die "wackelige Mitte": Jusos - Bei der Jusohochschulgruppe mochte man erst nicht ganz glauben, dass sie mit der ADF eine Koalition gegen den linken Block machen würden. Inzwischen weiß man es - sie machen es.

Rechter Block Diese Gruppe wollte eine klare Beschränkung aller Forderungen auf den Unibereich, mithin also eine Ablehnung des politischen Mandates und war vor allem gegen echte Streikmaßnahmen, die den Unibetrieb stillgelegt hätten. ADF – Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder.
Am schlimmsten allerdings der RCDS Ring Christlich Demokratischer Studenten der von Jura-Studierenden dominiert ist und ein Bremsklotz bei jeglicher Protestaktion  war (siehe Jura-VV-Bericht).
Die LHG (Liberale Hochschulgruppe) geriet wegen ihrer Vertreter Moritz Strate und Nicolo Martin in die Schlagzeilen wegen Brandstiftung wurden beschuldigt Verbindungen zum rechten Rand zu haben und es war schon erstaunlich dass diese Liste überhaupt noch Stimmen bekam danach.

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Uni-Wahlen 2003 

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Öffentliche Auszählung und Bekanntgabe der Wahlergebnisses Januar 2003

Einschätzung eines Mitglieds der Gruppe BfA:
Von "Sonstigen" hat SRK (Schwarz-Rot-Kollabs) die meisten Stimmen. FDL (weit rechts) hat mit 27 Stimmen mit Abstand die wenigsten Stimmen bekommen was gut so ist. Für die Stupa-Mehrheit werden 25 Sitze benötigt, für eine linke Mehrheit hat es also leider wieder nicht gereicht.
"- gut war es, eine Art "Bewegungsliste" zu gründen, um auf diese Weise möglicherweise ein wenig die Ressourcenbasis zu verbreitern. Hat nicht sollen sein, aber das ändert nichts an einer Fortführung unserer bisherigen Aktivitäten.
- gut ist, dass der studentische Parlamentarismus sich mal wieder als das demaskiert hat, was er wirklich ist: Interessensvertretungsebene der angehenden Mittel- und Oberschichten mit allen Denkbeschränkungen und Verkürzungen, die das im Kapitalismus impliziert.
- Die stärkste Gruppe, die ADF, ist absolut Wiwi dominiert und betreibt vor allem Servicearbeit für die angehenden Wirtschafts"wissenschaftler".
- gut ist, dass wir die vorgeschossene Kohle jetzt mit einer Mega Monster Soliparty hereinholen müssen.
(das ist wohl ironisch gemeint /Red.)
- gut ist, dass die Mehrheiten an der Sowi-Fakultät im Prinzip die alten geblieben sind."

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Uni-Wahlen 2002

Seit 12.03.02 gibt es im Vergleich zur bisherigen Besetzung einen neuen politisch rechten AStA:
Vorsitzender Torsten Scharf (ADF), Hochschulpolitik: Andreas Lompe (ADF), Finanzen: Nicolo Martin (LHG), Soziales: Dorothee Dienstbühl (RCDS),
Außenreferat und  Ökoreferat: Julian Hunneman (RCDS).
Trotz ihrer Presseerklärung, dass sie sich in diesem Jahr nicht an einem AStA beteiligen wollten, hat sich die LHG (Liberale Hochschulgruppe, Uni-Gruppe der FDP)  mit der ADF (Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder) und dem RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) zusammengetan, um einen AStA zu stellen. Die genannten Listen haben im StuPa (Studierendenparlament) seit den Wahlen vom Januar gegenüber den "oppositionellen" "linken" Gruppen, die im letzten Jahr (mit Ausnahme der neu gegründeten PDS-Hochschulgruppe) den AstA gestellt haben, mit 25:22 Sitzen die Mehrheit.
Die Fachschaft Biologie schreibt " die gleiche Koalition war es, die in der "Legislaturperiode" 2000-2001 durch nicht vorhandene Präsenz, nicht in Erfahrung zu bringende Standpunkte ("zur geplanten Abschaffung der verfassten Studierendenschaft haben wir noch keine Meinung, weil wir grad alle Hausarbeiten schreiben") und auf unerklärliche Weise verschwundene hohe Geldbeträge geglänzt hat. "
Von diesem AStA ist also wohl keine Unterstützung mehr für Demos gegen Nazis oder Castortransporte zu erwarten. "Ein  einigermaßen unschöner Akt des zukünftigen AStA war die Wahl des Öko-Referenten. Für dieses Referat hatten sie den gleichen Kandidaten aufgestellt wie für das Außenreferat! Sie argumentieren ganz offiziell damit, dass sie das Öko-Referat eigentlich abschaffen wollen, wozu sie jedoch einer 2/3-Mehrheit im StuPa bedürften."

2002: Schreiben des neuen ASta-Vorstandes an goest (26.3.02):
Hallo
eines vorweg; dieser AStA bezeichnet sich als ein "Mitte"- AStA, denn er wird durch die ADF (Unabhängig jeder Partei), dem RCDS und der LHG getragen. Vorsitzender wurde Torsten Scharf (ADF), Finanzen: Nicolo Martin (LHG), Hochschulpolitik: Andreas Lompe (ADF), Soziales: Dorothee Dienstbühl (RCDS), Außen, Öko: Julian Hunneman (RCDS). Desweiteren ruft der AStA zur DGB- organisierten Aktion am 01. Mai. 2002 gegen die geplante NPD- Demonstration in Gö auf. Der AStA sieht sich als Teil der vom DGB initiierten Veranstaltung. Zudem möchte ich auf Ihrer Seite stehende Fehlinformation bezüglich "verschwundener" gelder mitteilen, dass die StA dieses verfahren sehr zügig eingestellt hat, da keinerlei Beweise vorlagen. Dieser AStA hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Service anbieten und auch die Stellung des AStA innerhalb und außerhalb der Universität auszubauen um so mehr Einfluß auf studentische Belange nehmen zu können. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Auch würde ich Sie gerne einladen den AStA zu besuchen.
Mit freundlichem Gruß Torsten Scharf, Vors.

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 Hochschulpolitische Gruppen und Fachschaften

AStA  Allgemeiner Studierenden Ausschuß Goßlerstraße 16a
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