goettinger stadtinfo Fachschaften, Gruppen, Stupa und AStA AStA-Vorsitz
und Referate neu besetzt / 2011
AStA-Finanzskandal verschoben nach >asta_finanzskandal.htm mit folgenden Artikeln 21.12.10
Stellungnahme der AStA-Vorsitzenden |
AStA-Kinderfest Am Sonntag, den 26. Juni 2011, führte das Sozialreferat des AStA Göttingen in enger Zusammenarbeit mit Eltern aus dem Familienwohnheim Albrecht-Thaer- Weg ein Kinderfest durch. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen viele Kinder an den Aktivitäten teil, die von vielen freiwilligen Helfer*innen gestaltet und betreut wurden. Etwa 500 Personen besuchten das Fest, wovon der größte Teil Kinder waren. Die Kinder konnten sich beispielsweise auf der Hüpfburg oder beim Fußballspiel austoben, Namensketten basteln und sich schminken lassen. In einem Sammelpass konnten an verschiedenen Stationen Stempel gesammelt werden. Der Verpflegungsstand bot Gelegenheit, sich zwischendurch mit Obst, Saft und Waffeln stärken. Am Abend trat ein Zauberer auf, der für einen gelungenen Abschluss des Kinderfests sorgte. „Das Kinderfest fand Anklang bei den Kindern und ihren studierenden Eltern“ (nach AStA pm 7.7.11) |
Das Studierendenparlament StuPa umfasst 47 Mitglieder, die jedes Jahr im Januar neu gewählt werden. Das StuPa wählt den AStA, beschließt den Haushaltsplan und kontrolliert die Arbeit des ASta . Auf Antrag von mindest. Das StuPa kann Urabstimmungen durchführen. Das StuPa tagt monatlich, die Sitzungen sind öffentlich. Wahlergebnisse Studentenparlamentswahl
seit 2002 bis 2011 |
Wahlen 2012 / 17.1. -20.1.12 21.1.12
Vorläufiges(!) Ergebnis (nach >>AStA-Angaben)
/ siehe auch Übersicht in der >Tabelle Nach
dem vorläufigen Ergebnis sieht es folgendermaßen aus: Der universitäre
FDP-Ableger LHG ist rausgeflogen. ADF und RCDS haben nach der Wahlschlappe in
Folge des Finanzskandals nun wieder einige Stimmenanteile zurückgewinnen
können (ADF +3 und RCDS +2). Von den anderen Gruppen konnte die GrüneHochschulgruppe
GHG mit einem Sitz zulegen, während die Jusos einen Sitz weniger bekamen.
Sofern die vorläufig festgestellte Sitzverteilung erhalten bleibt kann es
ein Bündnis linker Gruppen wenn dies von der Gruppe der Piraten unterstützt
wird. Wer gegenüber den >Piraten eine vorschnelle
Abgrenzung betreibt (wie sich z.B. durch das Hausverbot für ein Piratenvorstandsmitglied
im Roten Zentrum zeigt) könnte hier leicht das linke AStA-Bündnis opfern.
Allerdings konnte die Hochschulgruppe der Partei DieLinke/SDS selbst z.B. keinen
Sitz gewinnen. 17.1.12
/ Vor den Wahlen Zur Wahl stehen folgende Gruppen
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| Vorläufiges Ergebnis 2012 | Sitze 2011 | Sitze 2010 | Sitze | Sitze | Sitze 2007 |
Sitze 2006 | Sitze
| Sitze 2004 | Sitze 2003 | Sitze
2002 | |
| Wahlbeteiligung in % | 28,3% | 35 | 33,4 | 30,8 | 38,0 | 36,09 | 25.54 | 30,3 | 17,9 | ||
| Schwarz-Rot-Kollabs | 1 | 1 | 1 | 1 | 3 | 2 | 3 | 2 | 2 | - | - |
| Basisdemokratisches Bündnis BB | 5 | 5 | 4 | 5 | 7 | 6 | 7 | 10 | 5 | 4 | 6 |
| Grüne Hochsch. Gruppe GHG | 9 | 8 | 3 | 6 | 7 | 6 | 5 | 5 | 6 | 7 | 7 |
| DieLinke SDS | 0 | 0 | 1 | 1 | erstmals 2009 (bis 2004 PDS) | ||||||
| Jusohochschulgr. | 9 | 10 | 9 | 6 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 6 |
| Piraten | 2 | 2 | 2 | erstmals 2010 | |||||||
| ADF | 17 | 14 | 22 | 24 | 20 | 22 | 22 | 22 | 20 | 17 | 12 |
| RCDS | 7 | 5 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 6 | 8 | 10 |
| LHG | 0 | 1 | 1 | - | 1 | 2 | 2 | 1 | 1 | 2 | 3 |
| "Harald-Juhnke-Internat" | 1 | 1 | |||||||||
2011: 6721 Stimmendavon 396 ungültig
Frühere Ergebnisse von inzwischen aufgelösten Gruppen | |||||||||||
| Fairmed (2003) | - | 1 | - | ||||||||
| Bündnis ggn Studien- gebühren > zu BB | 2 | 3 | - | ||||||||
| Antifaschistische Liste | 1 | 1 | 2 | ||||||||
| AK Gender zu BB | - | - | - | ||||||||
| PDS | - | - | 1 | ||||||||
| Galakt.Imperium | - | 2 | 1 |
| |||||||
| Summe Sitze | 47 | 47 | 47 | 49 | 49 | 49 | 48 | 48 | 47 | ||
29.1.11 / Das Studierendenparlament (Stupa) wurde vom 25.1. - 28.1.11 neu gewählt. Nach den >Finanzeskapaden des ADF/ RCDS - AStA mit dem Verlust von über 25.000 Euro studentischer Gelder wurde von vielen eine Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse erwartet. Und so kam es auch: Schwere Verluste für ADF, Grüne Hochschulgruppe mehr als verdoppelt, leichte Gewinne für Basisdemokratisches Bündnis und Jusos. Bisherige ADF-RCDS Gruppierung hat keine Mehrheit mehr! Als eine der ersten hochschulpolitischen Gruppen kommentierte das Basisdemokratisches Bündnis den Wahlausgang auf ihrer Webseite mit folgenden Worten : "Linke Mehrheit! Nachdem nun fast ungebrochen die ADF seit 10 Jahren in verschiedenen Koalitionen den AStA stellen konnte, kommen die linken Fraktionen zusammen auf eine Mehrheit. Es wird dieses Jahr voraussichtlich endlich wieder einen linken, emanzipatorischen und basisdemokratischen AStA mit Beteiligung des Basisdemokratischen Bündnis geben." Das Basisdemokratische Bündnis zählt dabei die Grüne Hochschulgruppe GHG und die Jusos dabei zu einer möglichen linken Mehrheit. In bezug auf die GHG ist dies realistische - es ist im Unterschied zu einer weitverbreiteten Annahme nicht die Hochschulgruppe der Grünen Göttingen und steht politisch weiter links als die Grünen. In Bezug auf die Jusos ist die Einbeziehung in die "Linke" vielleicht etwas vorschnell. Da es bereits in der Vergangenheit Koalitionen von Jusos und ADF gegeben hatte, kann man jedoch noch nicht sicher sein, dass die ADF völlig vom zukünftigen AStA ausgeschlossen sein wird. Denn Jusos und ADF haben zusammen 24 von 47 Sitzen, wenn sich die vorläufigen Zahlen bewahrheiten sollten. Allerdings werden die bei dieser Wahl aufgestellten KandidatInnen der Jusos von Kennern der Uni-Szene als eher links angesehen. Ein Bündnis von Schwarz-Rot-Kollabs srk, Basisdemokratisches Bündnis BB, Grüne Hochschulgruppe GHG, Jusohochschulgruppe und Piraten brächte nach den vorläufigen Ergebnissen 28 Sitze von 47 zusammen. Bleibt abzuwarten, wie das amtliche Ergebnis aussieht. Falls die vorläufigen Zahlen bestätigt werden wird die Existenz eines frühzeitig ausgerufenen "linken ASta" davon abhängen ob sich diese Gruppen überhaupt einigen können. Sollte dies gelingen, müssen sie erst noch eine dauerhaft konstruktive Zusammenarbeit erreichen, wenn sie bei der nächsten Wahl nicht wieder verschwinden wollen. |
AStA-Vorsitz und Referate neu besetzt / 2011 9.3.11
- goest-unikorrespondent // am frühen Dienstag Morgen ging um 3:00 Uhr
der 2. Teil der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) der
Uni Göttingen zuende - und ein neuer, fortschrittlicher AStA war erfolgreich
gewählt! Grußwort
des Göttinger SchülerInnenbündnis Erklärung
SPD-Stadtverband Göttingen nach der AStA-Wahl
Auszüge
aus der Pressemitteilung des Basisdemokratischen Bündnisses vom 8.3. (>>vollständiger
Text auf deren Homepage) Chronologie der konstituierenden StuPa-Sitzung 2011 (goest-Unikorrespondent)
Die zeitliche Ausdehnung der Sitzung, so das BB, ist Folge einer Verzögerungstaktik von ADF und RCDS gewesen. |
Das linke
Spektrum dieses Jahr wiederum Stimmverluste hinnehmen müssen. Darüber
hinaus haben sich im linken Spektrum die Stimmen auch noch zur sozialdemokratischen
"Juso-Hochschulgruppe (von 6 auf 9 Sitze) hin verschoben. Eine Mehrheit basisdemokratischer
linker Kräfte (Basisgruppen) im Studierendenparlament scheint auf absehbare
Zeit nicht mehr erreichbar zu sein. Selbst wenn man alle linken Listen mit den
Jusos und den Piraten zusammenzählt, kommt man nur auf 20 Sitze während
allein die Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder" (adf)
schon 22 Sitze hat .. Zwar hat die ADF nun die absolute Mehrheit verloren, es
fehlen ihr aber nur 2 weitere Sitze für eine Mehrheit. Zusammen mit dem RCDS
kommen sie schon auf 26 Sitze von insgesamt 47 Sitzen des Stupas. Die Studierendengruppe der Piratenpartei passt nicht zur wirtschaftlich orientierten ADF wenn man sich das >> Programm der Piratenstudis anschaut in dem es heißt: "Wir sind für selbstbestimmtes Lernen und gegen ein Studium, das rein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet ist." Ansonsten ist das Piratenprogramm aber wenig politisch links ausgerichtet. Im Wahlflyer heisst es "Wir sind eine Gruppe von engagierten Studierenden, die sich aktiv für eine moderne und demokratische Hochschule einsetzen". Das schließt eine Integration in den konservativ-rechten Block nicht aus. >> www.piratenpartei-goettingen.de/ag-hochschulpiraten Hoffnungsvoll stimmt es übrigens, dass im Bereich Naturwissenschaften sich politisch etwas tut: es gibt hier eine neue Gruppe >> Arbeitskreis Naturwissenschaften (AK Nawi) . Auf deren Homepage heisst es: "Im Bereich der Norduni gibt es eine Menge aktiver und politisch interessierter Leute, die in keiner Gruppe organisiert sind oder nicht wissen, in welcher Weise sie sich im Zuge der Bildungsproteste einbringen können. Im April werden wir eine Vollversammlung veranstalten, um all jene Interessierten über die derzeitigen Aktionen und Projekte zu informieren. Melde Dich bei uns, wenn Du etwas dazu beitragen kannst!" Da die ADF, die Gruppe NORD und die LHG sich dem AK Nawi gegenüber desinteressiert zeigt, bleibt zu hoffen, dass es eher zu einer Orientierung an den Basisgruppen kommt. Interessant hingegen, dass dieser AK nicht innerhalb der Piraten aufgeht, die vorwiegend technisch orientiert sind. Die Gruppe, die ehemals Hoffnung auf mehr Kreativität im linken Spektrum machte, die Liste Schwarz-Rot-Kollabs entwickelt sich zu einem resignierten dadaistischen Spaßverein der allenfalls mit seinen verbalen Rüpeleien und anarchistischen Ausbrüchen nur noch besonders phantasievolle Jung-Studis oder alternde Mental-Punker zu begeistern vermag. (Siehe z.B. die Antworten auf die Fragen des AK Nawi in deren Wahlbroschüre (.pdf) ) Wir mögen sie ja immer noch - aber sie haben keine Chance in der Unipolitik auf diese Art und Weise - die Göttinger Uni ist schließlich keine Theater- oder Kunsthochschule. Kein Wunder, dass ihre Homepage www.schwarzrotkollabs.de zum Verkauf steht. |
Uni-Wahl 2009 - wieder herbe Verluste für linke Gruppen
Das Wahlergebnis 2009
war eine herbe Niederlage für die linken Gruppen an der Uni und eine Bestätigung
der, auf einen "ordentlichen Studienbetrieb" konzentrierten Gruppe ADF
.
Uni-Wahl
2008: Endergebnis Rechtsruck >> Dokumentation über die Verbindungen des RCDS nach weit rechts Uni
Wahlen 2008
>>
Wahllisten-Verzeichnis mit den Namen der KandidatInnen |
Wahlbeteiligung
sinkt um 20 % gegenüber Vorjahr, Die beiden wichtigsten linken Gruppen verlieren
2 Sitze, ADF
und RCDS erhalten gleich viele Sitze 20.1.07 Die Wahlbeteiligung ist von 38 % auf 30,8 % gesunken. Gleichzeitig haben .Schwarz-Rot Kollabs SRK und Basisdemokratisches Bündnis, BB jeweils einen Sitz verloren. Beide Gruppen haben schätzungsweise zusammen 800 Stimmen bekommen an einer Uni mit ca. 24.500 Studierenden. Die
Zunahme der Grünen Hochschulgruppe GHG um einen Sitz ist wohl darauf zurückzuführen,
dass viele Wahlberechtigte nicht wussten, dass dies keine Hochschulgruppe der
Partei "Bündnis 90/Die Grünen" ist. Deshalb kann deren Ergebnis
nicht vollständig zur Linken hinzuaddiert werden. goest-Kommentar zur Entwickung der Uni-Wahlen (2004.)
Eine neue fundamental kritische Studierendenbewegung kann offensichtlich erst
wieder größeren Einfluß gewinnen, wenn moralisch-ethische Orientierungen
den pragmatisch-instrumentalistischen main-stream aufbrechen. Darauf kann in Zeiten
des "Rette sich wer kann" bei der Arbeitssuche und der universitären
Zwangsbewirtschaftungstechniken niemand wirklich hoffen. Was wir uns allerdings wünschen würden und einfach nicht verstehen. dass das nicht klappt - ein Uni-Internet-Magazin, das mit goest zusammenarbeitet. Das wär mal ein Anfang. |
Uni-Wahlen
2006 Kommentar
Das Rebellieren wird nachhaltig vom "braven Studieren" abgelöst.
Die Studierenden werden immer angepasster und die System-KritikerInnen sind schon
lange in die Minderheit geraten. Diejenigen Studierenden, die wählen gehen
- und das sind immerhin fast doppelt so viele % wie 2002 - wählen Gruppen,
die für ein Studium in geordneten Bahnen eintreten. Der AStA hat seit einiger
Zeit aufgehört, eine Institution zu sein, die einen politischen Willen der
Studierendenmehrheit sowohl hochschulintern als auch nach außen vertritt,
welcher irgendwie aneckt. Es wird also vermutlich weiterhin einen ADF / RCDS- AStA geben. Die Zeiten in denen der AStA wie selbstverständlich links besetzt war sind schlichtweg vorbei, die Studierenden entwickeln sich in ihrer Mehrheit noch stärker als eh und jeh zu Vertretern von reinen Standes- und Standortinteressen: Hauptsache sie können ihr Studium durchziehen und haben gute Berufschancen, alles andere interessiert nicht. Verantwortung der Wissenschaft für die Gesellschaft, moralische Kriterien, Ethik zählen wenig bis nichts , ökonomische Verwertbarkeit zählt alles und was Profit bringt ist "exzellent". Ausbildungsstätte von Wissenschaftssoldaten statt kultureller Ort des Denkens. Good Bye Humboldt Das Basisdemokratische Bündnis als Versuch sich als "besserer ADF"darzustellen scheint nicht die Alternative zu sein. Eher scheint eine gewisse Radikalität belohnt zu werden: Schwarz-Rot-Kollabs gewinnt gegen den Trend einen Sitz dazu. Unterstützt die Rächer der Enterbten! |
Jusos tun sich mit der ADF zusammen AStA 2004 Vorsitz: Daniel Flore (ADF) Soziales: Marianne Faupel (Juso-HSG) Finanzen: Franziska Baenke (ADF) Hochschule: Andreas Sorge (ADF) Außen: Andreas Redeker (ADF) Auf der Ebene der die ReferentInnen unterstützenden SachbearbeiterInnen dagegen ist die Juso-HSG mit 3 von 6 SachbearbeiterInnen vertreten. Diese sind die Sachbearbeiter für Außen, Soziales und Kultur. |
Linker Block, Rechter Block und Wacklige Mitte
Die "wackelige Mitte": Jusos - Bei der Jusohochschulgruppe mochte man erst nicht ganz glauben, dass sie mit der ADF eine Koalition gegen den linken Block machen würden. Inzwischen weiß man es - sie machen es. Rechter
Block Diese Gruppe wollte eine klare Beschränkung aller Forderungen auf
den Unibereich, mithin also eine Ablehnung des politischen Mandates und war vor
allem gegen echte Streikmaßnahmen, die den Unibetrieb stillgelegt hätten. ADF
Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder. |
Hochschulpolitische Gruppen und Fachschaften
Basisdemokratisches
Bündnis Arbeitskreis
Naturwissenschaften (AK Nawi) Fachschaften
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