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Die GöLinke besteht aus einem Bündnis von Partei DieLinke Göttingen, DKP Göttingen, Groner Antifaschisten GROBIAN sowie Einzelpersonen ohne Parteizughörigkeit. Die GöLinke umfasst ca. 150 Mitglieder. Die GöLinke erhielt bei der Kommunalwahl 2006 zum Rat der Stadt Göttingen 6,8 % der Stimmen und damit 3 Ratssitze. Ratsfraktion GöLinke im Göttinger Stadtrat Nach
einigen Umbesetzungen und wegen eines Todesfalles besteht die Ratsfraktion zur
Zeit aus folgenden Personen "WählerInnengemeinschaft Göttinger Linke" (GöLinke) tritt 2011 wieder zur Kommunalwahl an Die
WählerInnenvereinigung hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. August 2010
beschlossen, September 2011 zu den Kommunalwahlen in der Stadt Göttingen zu kandidieren.
Entsprechende Beschlüsse hatten die beteiligten Gruppierungen gefasst. (Partei
DieLinke, DKP, Groner BürgerInneninitiative Antifaschismus) Darüber hinaus
werden KandidatInnen aus "sozialen, ökologischen und friedenspolitischen
Initiativen in Göttingen" auf dieser Liste kandidieren. Kommunalpolitische Konferenz der GöLinke zum Wahlprogramm für 2011 Es
waren nur wenige Anmeldungen aber überraschend viele, nämlich 30 TeilnehmerInnen
zu dieser Konferenz der GöLinken erschienen. Von den 3 Mandatsträgern
war nur Patrick Humke-Focks vertreten,. Torsten Wucher und Anneliese Leineweber
fehlten und es konnte auch niemand eine eindeutige Erklärung für deren
Fehlen geben.
Gunnar Siebecke (DKP) relativierte die Bedeutung der parlamentarischen Arbeit und sah deren Wirksamkeit in starker Abhängigkeit von außerparlamentarischen Kampagnen "die wirkliche Veränderung kommt nur von der Straße".
Gunnar Siebecke deutete eine andere Nuancierung als Eckard Fascher an, der davon gesprochen habe, die GöLinke habe "keinen Bewegungscharakter", sondern ihr Ziel sei vor allem der Erhalt eines linken Bündnisses. In Bezug auf die notwendige "Öffentlichkeitswirksamkeit" verwies Siebecke auf die Arbeit der "Göttinger Blätter", die als Printversion in einer Auflage von 300-400 Exemplaren über die Arbeit der DKP, der Partei DieLinke, aber auch der GöLinken berichten. Die Verteilung eines Ratsinfos mit 20.000 Exemplaren sei zwar wirkungsvoll aber sowohl finanziell als auch arbeitsmäßig nicht oft zu bewerkstelligen.
Über die Bedeutung der Ortsratsarbeit gab es unterschiedliche Einschätzungen. Thomas Oesterreich, Ortsratsmitglied von Grone bezeichnete die Ortsräte als "Traditionsvereine" bei denen die Mitarbeit "wirklich keinen Spass mache" und er als größten Erfolg verbuchen könne, dass er es bis jetzt tatsächlich dort ausgehalten habe. Die Ortsräte hätten einen lächerlich kleinen Etat von 17.000 Euro pro Jahr und hätten gegenüber der Stadtverwaltung absolut wenig Einflußmöglichkeiten. So richtig Aufregung sei zu erzielen gewesen, als zu einem Thema im Ortsrat mal ein Flugblatt verteilt worden war. Grundsätzlich teilte Brunhilde Schöne die Bewertung der Ortsratsarbeit, hat aber im Ortsrat Weende durch die Unterstützung und Wertschätzung seitens der BürgerInnen bei einigen Fragen (ehemaliges ISCO-Gelände und Zufahrten sowie Bebauung des ehemaligen Hutamakigelände) positive Erfahrungen gemacht. Auch Helhard Unger der im Ortsrat Geismar arbeitet meinte "Ortsräte haben zwar nix zu sagen, aber wenn sie etwas einstimmig verabschieden, dann richtet sich die Stadtverwaltung schon danach". Und in Bezug auf die Südspange sowie der Etablierung einer sozialen Einrichtung im Kiesseecarre habe der Ortsrat Einfluß geltend machen können.
GöLinke-Mitglied Gerd Nier (ehemaliger Kandidat der Partei DieLinke im Bundestagswahlkampf) riet dazu, sich von der "strukturellen Einflusslosigkeit" nicht beeindrucken zu lassen und sich nicht von NGO allzusehr einschränken zu lassen. Das übliche Argument, dass Themen nichts mit der kommunalen Ebene zu tun hätten möge man nicht akzeptieren: denn natürlich lassen sich die Probleme, die bundespolitisch erzeugt werden nicht von den kommunalpolitischen Problemen trennen.
Die eigentliche Aufgabe der kommunalpolitischen Konferenz, nämlich mit der Erstellung eines Wahlprogrammes zu beginnen erfolgte schließlich recht pragmatisch, indem das Wahlprogramm von 2006 und dessen 13 Themenbereiche als Überschriften für Arbeitsgruppen herhielten zu denen sich die Anwesenden Mitglieder zwecks Überarbeitung zuordnen sollten. Einige Themenbereiche kamen allerdings dann doch noch dazu.
Interessierte Menschen
können zu den einzelnen Bereichen Vorschläge (möglichst auf der
Basis des Programmes von 2006) zuschicken. Leider
Das Kommunalwahlprogramm
2006/11 der GöLinke ist wieder online verfügbar: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||