Goettinger
Stadtinfo Schulen, Schüler, Eltern
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Bundeswehr
aus den Schulen fernhalten Vom 1. Juli 2011 an ist in Deutschland die Wehrpflicht ausgesetzt. Die Bundeswehr ist fortan eine Freiwilligenarmee und sucht dringend Soldatinnen und Soldaten. Deshalb verstärkt sie nochmals ihre Rekrutierungsbemühungen. Vor diesem Hintergrund rufen acht Göttinger Organisationen dazu auf, dass Schulen grundsätzlich frei von Auftritten und sonstigen Image- und Werbemaßnahmen der Bundeswehr sein sollen. Göttinger Aufruf Schule ohne Bundeswehr Wir
setzen uns für eine Schule ohne Bundeswehr ein: Schon jetzt werden Schülerinnen und Schüler in vielen Schulen turnusmäßig von sogenannten Jugendoffizieren in Fragen der "Sicherheitspolitik" unterrichtet. In Einzelfällen werben sogenannte Wehrdienstberater mit Informationsständen auf dem Schulgelände für den Eintritt in die Armee. Schon in acht Bundesländern hat die Bundeswehr mit den Schulministerien Kooperationsvereinbarungen beschlossen. Zweck dieser Abkommen ist es, der Bundeswehr einen privilegierten Zugang zum Unterricht und die Mitwirkung bei der LehrerInnenausbildung und -fortbildung zu sichern. „Mit dem Aufruf Schule ohne Bundeswehr stellen wir uns gegen die aktuellen und zukünftigen Rekrutierungsbemühungen des Militärs an unseren Schulen. Wir hoffen, dass sich neben weiteren Organisationen vor allem Schülerinnen, Schüler und Eltern von Göttinger Schulen, deren Vertretungen und auch Schulleitungen unserem Aufruf anschließen. Durch die verstärkte Werbung für den Militärdienst droht eine schleichende Militarisierung von Bildungseinrichtungen sowie von Institutionen der Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung für Jugendliche. Die auf Jugendliche und Kinder ausgerichteten Aktivitäten der Bundeswehr dienen zwei Zielen: einerseits der Anwerbung qualifizierten Nachwuchses für die Interventionsarmee, und andererseits ganz allgemein der Imagepflege der Bundeswehr und der moralischen Legitimierung des weltweiten Einsatzes militärischer Gewalt zur Lösung von Konflikten. Schule sollte Schülerinnen und Schüler unterstützen, sich an Diskussionen kritisch zu beteiligen und Wege der gewaltfreien Auseinandersetzung zu suchen. Die Bundeswehr steht hingegen für straffe Hierarchien, Befehl- und Gehorsam-Strukturen und den Abbau von Hemmungen gegenüber Gewaltanwendung. Es ist höchste Zeit, das Um- und Anwerben der Bundeswehr von Schülerinnen und Schülern entschieden zurück zu weisen. Zu
diesem Aufruf erklärte die Ratsfraktion "GöLinke",
(Pressemitteilung 7.7.11) ... |
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Volksbegehren
"Gute Schule"
Mitteilung
der Initiative 1.4.11: Seit Ende 2009 läuft in Niedersachsen das Volksbegehren für gute Schulen, das den Grundstein für bessere Bedingungen des Lernens legen will. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger können das Volksbegehren unterzeichnen, die Anzahl der Unterzeichner wächst landesweit unaufhaltsam an. In Göttingen wurde regelmäßig jeden ersten Samstag im Monat über das Volksbegehren informiert. Die Frist lief zunächst bis 02.12.10 , danach wurde die Frist verlängert, die Initiatoren klagen derzeit, mindestens bis Mai 2011 kann gesammelt werden. -
Rückkehr zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur an Gymnasien und Gesamtschulen. - Weitere Informationen zum Volksbegehren und Unterschriftenlisten zum Runterladen unter: www.volksbegehren-schulen.de
Rückblick Forderungen beim bundesweiten SchülerInnenstreik 12. November 2008: --
Bildungsblockaden einreißen! |
Heinrich-Böll-Schule 17.8.09 / pm-stadt / Die städtische Heinrich-Böll-Schule im Stadtstieg 123a, wird 25 Jahre alt und begeht ihr Jubiläum am Sonnabend, 22. August 2009, zeitgleich mit der offiziellen Einweihung des zweiten Erweiterungsbaus. 37085 Göttingen-Geismar. An die Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlicher und motorischer Entwicklung gehen zur Zeit rund 160 Schüler/innen im Alter von sechs bis 20 Jahren. Sie kommen überwiegend aus Stadt und Landkreis Göttingen, vereinzelt auch aus den Landkreisen Northeim, Osterode, Holzminden sowie aus dem Werra-Meißner-Kreis. Ständig steigende Schülerzahlen (1984: 70) machten bereits 1996/97 einen ersten und jetzt einen weiteren Anbau erforderlich. Der neue Trakt ergänzt auf der Westseite die Gebäudestruktur des Altbaus und beinhaltet zwei Klassen- und zwei Gruppenräume, Ruhe- und Esszone sowie einen Arbeitsbereich. Mit den Bauarbeiten wurde vor einem Jahr begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro, die von der Stadt allein aus ihren Haushaltsmitteln finanziert wurden. Die 1990 nach Heinrich Böll benannte und seit 2007 von Claudia Gunkel-Mann geleitete Schule fördert Schüler/innen nach ihren jeweiligen Möglichkeiten und beschäftigt deshalb neben Lehrerinnen und Lehrern weitere Mitarbeiter wie Ergo- und Physiotherapeuten oder Logopäden. |
Broschüre mit Infos über alle Grund- und Förderschulen, die sich in Trägerschaft der Stadt befinden. Die Veröffentlichung informiert u. a. über die Zahl der Schüler/innen und der Lehrkräfte, über Unterrichtszeiten, den Einzugsbereich, über Busverbindungen und Sportmöglichkeiten sowie über die Ausgestaltung des Schulgeländes. Ebenso berücksichtigt werden weitere Angebote der einzelnen Schulen - vom Ganztagsbetrieb über den Fremdsprachenunterricht bis zur Hochbegabtenförderung. Die 36seitige Broschüre ist erhältlich in den Göttinger Kindergärten, an Grund- und Förderschulen, im Info-Büro des Neuen Rathauses sowie im Fachbereich Schule erhältlich. Oder als >> pdf - Dokument |
Stadtschülerinnenrat Schüler/innen
können seit August 2007 in Schulvorständen die Leitung der Schule beeinflussen NSchG / § 38 a - Aufgaben des Schulvorstandes sind u.a. Entscheidungen über
Kurzkommentar: Werbung und Sponsering an Schulen? Wird der Einfluß von Firmenwerbung auf die Schulen und damit die "Köpfe" der SchülerInnen dann noch unter pädagogischen Gesichtspunkten beschränkt oder dürfen sich dann z.B. Fast-Food-Ketten, Limonadenhersteller und Handy-Vertragsanbieter an den Schulen breit machen. Problematisch dabei wird dann auch die mögliche Einflussnahme der Firmen auf die Mitglieder des Schulvorstandes. |
Ganztagsbetreuung an Schulen im Landkreis 22.01.08 Zum Schuljahresbeginn 2008/09 werden alle sechs Anträge aus dem Landkreis Göttingen auf Einrichtung einer Ganztagsbetreuung vom Kultusministerium genehmigt. Es handelt sich um: ChristianMorgensternSchule (Hauptschule Gieboldehausen) und Realschule Gieboldehausen. Dafür werden insgesamt 185.000,00 € bereitgestellt. Schule am Hohen Hagen (Haupt und Realschule Dransfeld) mit einem Aufwand in Höhe von 50.000,00 €. Pestalozzischule Duderstadt (Förderschule) - bereits zuvor genehmigte Ganztagsschule mit einer Investition von 130.000,00 €. Des Weiteren wurde die Schaffung eines Ganztagsangebotes an den Grundschulen Bremke, Reinhausen und Ebergötzen genehmigt. Frühstück Mai 2008 / Im Rahmen des Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojektes (Niko) gibt es jeden Freitag an der Erich-Kästner-Grundschule in Grone ein Schulfrühstück. Die frischen Zutaten wie Obst und Gemüse der Saison spendet ein Lebensmittelmarkt, bei der Zubereitung unterstützen Freiwillige die Arbeit, in der Koordination arbeitet eine sozialpädagogische Fachkraft. |
Stadtjugendring und Schuldezernent diskutierten 11.7.07 / Ca. 25 Jugendliche und Vertreter/innen der Göttinger Kinder- und Jugendarbeit fanden sich am 9.7. gegen 18.30 Uhr in den Räumen des Projektes JugendPower (Stadtjugendring/Düstere Str. 20a) ein, um gemeinsam mit Ludwig Hecke (Dezernent für Jugend, Schule und Ordnung) und Stefan Neumeyer (Grüne Jugend) zu diskutieren. Fabian Dames vom Vorstand des Stadtjugendrings moderierte das Gespräch.
Während 2 Stunden ging es um folgende Themen: "Wilhelmsplatz, Mitbestimmung von Schüler/innen in der Schule und Jugendlichen bei der Stadtgestaltung, Mangel an Ausbildungsplätzen, Gesamtschule, Förderung von benachteiligten Jugendlichen oder die Rolle der Polizei z.B. bei Demos. In Bezug auf den Wilhelmsplatz machte Ludwig Hecke nochmals deutlich, dass es sich weniger um ein Problem mit Jugendlichen denn mit Heranwachsenden, also über 18 Jährigen, handelt. Der Wilhelmsplatz hätte sich nach der WM zu einem Ort entwickelt, an dem ein Event gesucht werde. Sozialarbeit könne nur bedingt vor Ort ansetzen. Wichtiger sei es in den Stadtteilen und Orten anzusetzen, aus denen die jungen Menschen kommen und etwas daran zu ändern, dass viele junge Menschen keine Perspektive mehr haben. Stefan Neumeyer machte klar, dass Videoüberwachung das Problem auf keinen Fall lösen könne. Zudem bräuchten junge Menschen auch Orte in der Innenstadt an denen sie sich treffen könnten. Er erlebe den Wilhelmsplatz als eben solch einen Ort." (bishier: Textteil Inga Wichmann)
Ab
1.8.07 werden Schulvorstände die Schulen gestalten Privilegien
reicher Eltern und SchülerInnen Scharfe
Kritik an einzelnen Schulen aus dem Publikum Demokratisierung
und Beteiligung von SchülerInnen
Denkbare Themen von Beteiligungsprojekten auf städtischer und nicht rein schulischer Ebene wären z.B. auch "Partnerschaft mit Nanjing"oder "Gestaltung des Stadtbadgeländes - evtl. mit Jugendräumen" Jugendliche
angepasst aber realistisch? SchülerInnenzeitungen |
Montessori-Schule
11.7.06 / Grundlage der bundesweit verbreiteten Montessori-Schulen ist die Anleitung der Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen und Experimentieren. Schon vor über 100 Jahren hatte die Medizinerin Frau Montessori diese reformpädagogische Richtung entwickelt. Ihr Ziel war bereits damals, über das Aneignen des Fachwissens hinaus auch das Begreifen von Zusammenhängen zu ermöglichen. Damit passt das pädagogische Konzept der Montessori-Schule ausgezeichnet zu dem vernetzten Ansatz des modernen Ökosystem-- und Ökologiegedankens. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 bis 8 hatten nun eine Woche auf dem Campingplatz neben dem ErlebnisWald gezeltet und auf dem ehemaligen Expo-Gelände wissenschaftliche Experimente und unter Anleitung der Fachlehrer eigenständig chemische und biologische Umweltuntersuchungen durchzuführen wie z.B. das Bestimmen von Gewässergüte, Säuregehalte im Boden und die Bestimmung von Bodentieren. Die Montessori-Schule Göttingen plant in Zukunft die Aufenthalte auf weitere Klassen auszudehnen und in Absprache mit dem ErlebnisWald 2007 bundesweit Montessori-Schulen zu einem einwöchigen Waldforschungscamp nach Schönhagen einzuladen.
Vom
finanziellen Ruin bedroht Mai 05 / Der Gesamtelternabend der Montessori-Schule
hat am 23.5.05 über die katastrophale finanzielle Situation der Schule diskutiert.
Die Montessori-Schule (Grundschule und Schule des Sekundarbereichs I mit Gesamtschulcharakter
in freier Trägerschaft), (Von-Ossietzky-Str.70) existiert seit 1999 und durch
ausbleibende Finanzmittel des Landes Niedersachsen ist eine bedrohliche Situation
entstanden. Betroffende Eltern sehen die Schullaufbahn ihrer Kinder gefährdet.
Insgesamt betroffen sind fast 100 SchülerInnen. Man hofft nun, dass durch die
Schaffung einer breiten Öffentlichkeit eine drohende Schließung dieser pädagogisch
besonders wertvollen Schule abgewendet werden kann. 11.7.05 / Die Stadt Göttingen hilft der in eine finanzielle Notlage geratenen Montessori – Pädagogik Göttingen GmbH. Die Stadt gewährt dem Träger der Göttinger Montessori – Schule auf den Zietenterrassen bis zum 31. Juli 2006 finanzielle Erleichterungen in einer Gesamtsumme von bis zu 30.000 Euro. In aktuelle finanzielle Schwierigkeiten war die Schule durch den teilweisen Fortfall von Landesmitteln geraten.
Text
der Unterschriftenlisten Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Volksinitiative
stellen folgenden Antrag: a) Der niedersächsische Landtag möge ein Gesetz beschließen,
mit dem die zum Ende des Schuljahres 2003/2004 abgeschaffte Lernmittelfreiheit
wieder eingeführt wird. b) Im übrigen möge der Landtag durch die Schaffung oder
Beibehaltung gesetzlicher Regelungen sicherstellen, dass die Mittel für die Schülerbeförderung
auch zukünftig nicht zu Lasten der Eltern gekürzt werden. Technische
Bemerkungen zur Volksinitiative |
Schüler-Homepage unter Druck Im März 2005 stießen wir auf die seite www.shiz.de wo damals der inzwischen lange gelöschte folgende Text zu lesen stand, der uns als Beispiel für die Kontrolle von Schüleraktivitäten weiter interessiert hätte. Was war da wohl los? "Leider müssen
wir das Onlineangebot vorerst einschränken. Der Beamtenstatus der Lehrer
unserer Schule verleiht ihnen - wie es scheint - so viel Zeit zum Surfen, dass
diese sämtliche Beiträge in Forum und Gästebuch ( > 800 allein
im Gästebuch ) lesen konnten und uns eindringlich dazu aufforderten die Beschimpfungen,
Androhungen von Gewalt sowie Terror und Obszönitäten ("Dreck")
zu entfernen, da wir sonst mit rechtlichen Folgen zu rechnen hätten. Desweiteren
fand sich dort der Artikel eines Schülers, bei dem betont wurde, dass er
unabhängig von den Betreibern dieser Seite schreibt: |