goettinger stadtinfo Castor
------------------------------------ 2011 ------------------------------------------------------- Spaziergang mit Castor-Streckeninspektion am 12.2.11 Meldung der aapgoe 8.2.11: "Nachdem bereits im Dezember ein Castortransport aus Südfrankreich in das bei Greifswald gelegene Zwischenlager Lubmin gebracht wurde, steht schon in der kommenden Woche der nächste Atommülltransport nach Mecklenburg-Vorpommern an. Der Transport, der voraussichtlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16.) in Karlsruhe startet soll nach Angaben der Polizei am Donnerstag Morgen gegen 4 Uhr Lubmin erreichen. Ob die Polizei diesen Zeitplan einhalten kann wird jedoch auch vom Erfolg der zahlreichen angekündigten Protestaktionen abhängen (Link: lubmin-nix-da). Zur Einstimmung auf diese Proteste wird es am kommenden Samstag dem 12.2. einen Castorstreckenaktionstag geben. Entlang aller potentieller Transportstrecken sind Menschen dabei aufgerufen auf den bevorstehenden Castortransport aufmerksam zu machen. Da auch Eichenberg auf einer dieser möglichen Transportstrecken liegt, werden sich am Samstag um 13.30 Uhr einige Menschen dort am Bahnhof zu einem Spaziergang mit Schienenbesichtigung treffen. Wer dazu gemeinsam mit anderen Menschen aus Göttingen anreisen möchte sollte sich um 13 Uhr am Göttinger Bahnhof einfinden. Castorsteckenaktionstag: 12.02.2011, 13.30 Uhr, Eichenberg gemeinsame Anreise aus Göttingen: 13 Uhr, Bahnhof"
--------------------------------- 2010 ---------------------------------------------------------- Polizist
im Wendland-Einsatz begeht Selbstmord Überblick nach Durchsicht und Vergleich verschiedener Berichte Der Atommülltransport ist am 5.11.10 ca. 14.30 Uhr in Frankreich gestartet . Der Zug mit 123 Tonnen hochradioaktivem Atommüll wird von einem Hubschrauber begleitet. Er hat eine unerwartete Route über Reims und Metz genommen. In Caen (France) hatten sich 5 Personen an die Schienen geketten und der Zug wurde gestoppt. Polizei ging gegen Demonstranten vor, 2 Demonstranten wurden verletzt. 6.11.
Auf der Oberfläche (!) der Castorentransportwagen wurden mit Wärmebildkamera 37 °C gemessen das Wärmebild wird von der >>Rheinzeitung veröffentlicht. Im Wendland demonstrieren ca. 50.000 Menschen. Ca. 350 Busse sind bzw. waren auf dem Weg zur Kundgebung. Gleichzeitig sind dort 400 bzw. 600 Traktoren nach einer Demo vorübergehend geparkt worden. Busse dürfen nicht bis zum Kundgebungsort vorfahren. Die Leute müssen mehrere km hinlaufen. Grobe Schätzung goest: Wenn der Zug um 17 Uhr in Kehl ist, dann dauert eine Bahnfahrt nach Göttingen zwischen 8 und 12 Stunden, der Zug könnte also zwischen 1:00 und 5:00 Uhr in Göttingen sein. (Da weitere Verzögerungen, Stopps oder Umlenkungen denkbar sind kann sich das bis 8 oder gar 10 Uhr Sonntag früh hinziehen.) 18 Uhr : Zwischen
Kassel und Göttingen sind angeblich mehrere Hundertschaften in Bereitschaft und
beobachten Stellen der Bahnlinie an denen sie Protestaktionen befürchten.
Um 6.30 ist der Zug immer noch zwischen Bebra und Kassel unterwegs (Zur Erinnerung: 2006 war der Castor-Transport um 3 Uhr nachts vor Kassel in Richtung Altenbecken abgebogen und umfuhr Göttingen damit weiträumig.) 7 Uhr Also doch: Zug fährt über Hann-Münden Richtung Göttingen, die Stadt ist voller Polizei, Personenkontrollen etc. , Der Zug fährt 7.35 Uhr durch Göttingen ( Sondersendung Stadtradio - Marco Woltermann nach ca. 21 Stunden Non-Stopp-Sendezeit ! ...mehr dazu )
Nun
richtet sich die Aufmerksamkeit aufs Wendland: 7.11.10:
Zusammenfassung der Twittermeldungen
http://twitter.com/xquer Stand
12.30 ff
13:23 Bei der Schienenblockade in Harlingen ist eine Frau bei einem Polizeieinsatz
verletzt worden und wird nun mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Sie
wurde von einem Polizeipferd getreten." >>NDR 7.11.10: In der Nähe von Leitstade haben nach Polizeiangaben 250 AtomkraftgegnerInnen auf einer Länge von sechs Metern Schotter aus dem Gleisbett entfernt. "3000 bis 4000 Demonstranten standen den Polizeibeamten gegenüber, die Pfefferspray und Schlagstöcke benutzten." (>>zeit-online 12.44 / nach Agenturmeldungen dpa ...)
Montag 8.11.10 Bitte ab jetzt über die Webseiten der beiden genannten Ticker informieren! http://www.castorticker.de/
und
http://twitter.com/xquer http://www.castorticker.de/ http://twitter.com/xquer
Brutalität
bezahlter Uniformierter gegen Demonstranten. Solche Szenen sind in den "großen" Medien nicht zu sehen. Nachdem youtube den Zugriff auf das Video beschränkt hatte, wurde es so zahlreich erneut veröffentlicht, dass es nun wieder voll zugänglich ist. Das Video zeigt u.a. eine Szene, bei dem ein bezahlter Uniformierter mehrmals einen gezielten Faustschlag gegen den Kopf eines auf dem Boden liegenden Menschen ausführt. Weil der Polizist keine Nummernkennzeichnung hat, kann er nicht zur Verantwortung gezogen werden. |
| Fotos von LeserInnen zur Castor-Transportzeit November 2010 | |
![]() |
Für Anti-AKW-Aufkleber und Anti-Castor-Xtausenmal Quer-Kreuze braucht man kein Auto - geht auch auf Pferden (Foto: Leserzuschrift) |
![]() Sonntag morgens 7.11.: "Hallo Goest, da fährt man/frau abends durch die Stadt und sieht sowas ! ... schöne Grüße, mehrere Radfahrende" // Fotos Godehardstrasse vor Stadtwerke / E-On |
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Mahnwache
am 6.11. am Bahnhof Kundgebung am 6.11. am Bahnhof Ankündigung:
Bericht
vom AntiAtomPlenum Göttingen aapgoe
über Kundgebung und Demo
Das war eine Super-Sendung - ein paar Notizen dazu auf der > goest-Radio-Seite "Sondersendung
"RadioAktiv" zum Castortransport 2010 im Stadtradio Göttingen auf 107,1 MHz, im
Kabelnetz und im Internet vorraussichtliche Sendezeiten:
Breite Unterstützung für "gewaltfreie Blockaden" - Massenhafter, gewaltfreier Protest und begrenzte Regelverletzung wie gewaltfreie Blockaden - Stuttgart 21 lässt grüßen. Die Ankündigung der bundesweiten Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer mit gewaltfreien Blockadeaktionen gegen den Castortransport zu protestieren wird unterstützt von Attac, BUND, IPPNW, Naturfreunde und vielen weiteren Organisationen Wenn am kommenden Wochenende der Castor-Transport ins Wendland rollt, werden Xtausende Menschen zeigen, dass sie die Klientelpolitik der Bundesregierung satt haben und entschlossen sind, den Schritt zum Zivilen Ungehorsam zu machen, so Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), warnt die Bundesregierung: "Eine Regierung, deren Politik allein den Interessen der großen Stromkonzerne dient, darf sich nicht wundern, wenn sich auch der BUND an einer Aktion des zivilen Ungehorsams beteiligt." Auch das globalisierungskritische Netzwerk Attac beteiligt sich an der Sitzblockade. Dazu kommentiert Max Bank, Mitglied im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis: Gewinne für wenige, Risiken für alle. Beim Castor-Transport zeigt sich dieses Prinzip besonders drastisch: Hochgefährliche, aber abgeschriebene und gerade deswegen für die Konzerne hochrentable Reaktoren produzieren immer mehr Atommüll. Für die kurzfristigen Profite der Energieriesen werden wir und unzählige Generationen nach uns von dem strahlenden Müll bedroht. Allein deshalb wird auch aus Sicht von Attac der Widerstand zur Pflicht.". Noch bevor eine Kilowattstunde Strom erzeugt wird, sterben Menschen, denn der Uranbergbau zerstört die Gesundheit und die Lebensgrundlagen ganzer Völker., erklärt die Pressesprecherin der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW Angelika Wilmen. Auch die IPPNW unterstützt die Blockade gegen den diesjährigen Castor-Transport. (Nach einer Pressemitteilung des BUND vom 2.11.10) Die Fraktion der Partei DieLinke im Niedersächsischen Landtag warnte in einer Pressemitteilung am 19.10., beim Castor-Transport dürften keine Provokateure und auf Kampf gedrillte Polizeispezialkräfte zum Einsatz kommen. Man verwies dabei auf " Medienberichte, in denen Polizisten, die am Einsatz gegen die Stuttgart 21-Gegner beteiligt waren, erklärten, in Stuttgart sei auch im Hinblick auf den Castor-Transport ein Exempel statuiert worden: Man habe Macht demonstrieren wollen und habe Polizisten als „scharfe Hunde“ und Provokateure eingesetzt."
Traktorendemo von Landwirten aus der Region 4.11. Am 4. November 2010 starten in Seeburg Landwirte aus der Region Untereichsfeld mit ihren Traktoren in Richtung Gorleben. Sie wollen mit dieser Aktion ihre Berufskollegen beim Protest gegen das Atomendlager im Salzstock Gorleben im Wendland unterstützen. Die Abfahrt ist für den 4. November 2010, um 9.00 vom Hof des Landwirtes Ludwig Pape Eichfelder Str. in Seeburg geplant. Die erste Station ist am Donnerstagabend Salzgitter Bleckenstedt, am Schacht Konrad. Im Schacht Konrad wird derzeit geplant, den Atommüll, der im Salzstock Asse nicht mehr sicher gelagert werden kann, unterzubringen. Hier gibt es heftigen Protest gegen diese Überlegungen. Mit einer Gruppe Landwirten aus Salzgitter geht es am Freitag weiter nach Braunschweig auf den Schlossplatz. Hier treffen dann auch die Landwirte aus dem Bereich der Schachtanlage Asse ein. In der Asse lagern derzeit ca. 125 000 Fässer Atommüll, die jetzt für ca. 3,7 Milliarden Eure wieder aus der Salzstock herausgeholt werden müssen. Gemeinsam geht es dann über Uelzen, dort ist eine Kundgebung geplant, nach Dannenberg. Am Samstag werden die Landwirte an der Protestkundgebung in Dannenberg teilnehmen. Anschließend werden sich die Teilnehmer an den weiteren Protestaktionen gegen den Castortransport von Dannenberg in das Zwischenlager Gorleben anschließen. Die Rückkehr ist am 9./10. November geplant.
Bobbycar-Kindergarten-Kinder-Demo 3.11. Der
KEI-Kindergarten ruft auf zur lautstarken Demo "Atomkraft Nein Danke"
am 3.11.2010 um 16 Uhr am Hiroshimaplatz / Neues Rathaus, "Für
den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie". Ein bobbycar macht schon ziemlichen
Lärm im Normalbetrieb ... wenn das hundert werden wird es gut zu hören
sein. Weitere Infos www.kei-goettingen.de
14.10.10 / "Bobby-Cars und Treckern! Liebe Eltern und KollegInnen der Göttinger Kitas, wir, die Eltern und ErzieherInnen des KEI-Kindergartens sind sehr über die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke besorgt. Außerdem steht wieder der sogenannte Castor-Transport mit radioaktivem Atommüll quer durch Deutschland und auch durch Göttingen bevor. Wir merken, dass viele unserer Kinder diese Tatsache beschäftigt, zum Teil auch ängstigt und sie uns als Erwachsene anfragen. Aktiv mit dem Thema umzugehen und auch positive Impulse zu setzen, erscheint uns wichtig. Deshalb haben wir beschlossen, unseren Unmut gemeinsam öffentlich kund zu tun, um unsere Kinder in ihren Fragen und Ängsten zu begleiten und ihnen und uns die Möglichkeit zu kreativer und kindgemäßer Aktion zu geben. Aus diesem Grund wollen wir eine Demonstration mit unseren Kindern organisieren, zu der wir alle Eltern mit Kindergarten- und Grundschulkindern einladen. Dort werden wir während einer kurzen Kundgebung selbstgebastelte Windmühlen in das Rasenstück stecken. Danach formiert sich ein Demozug, der von einem Trecker des Brothof Waake angeführt wird. Die Eltern und ihre Kinder auf Bobby-Cars und Tret-Treckern, an denen Konservendosen (angemalt wie Atommüllfässer) gebunden sind, folgen. Der Demozug endet am Alten Rathaus und nach einer kurzen Kundgebung stellen wir Windlichte (gern mit einem Symbol der Anti-AKW-Bewegung) um das Gänseliesel. Wir freuen uns, wenn ihr mit uns gemeinsam für einen sofortigen Ausstieg aus der Atom-Energie streitet und an der Demo teilnehmt. Mit atomfeindlichen Grüßen Der KEI-Kindergarten" >>www.kai-goettingen.de
"Schottern" - Rechtliche Erwägungen Die
Aktion "Schottern" wird mit einem Flyer und einer Webseite (http://www.castor-schottern.org/)
beworben. Dort haben inzwischen 235 Gruppen und 1.029 Einzelpersonen als UnterstützerInnen
ihre Namen veröffentlichen lassen. (Unter anderem Constantin Wecker). Auf
der Webseite ist zu lesen: "Die "Castor Schottern!"-Erklärung ist so verfasst,
dass wir niemanden direkt auffordern, daran teilzunehmen. Vielmehr kündigen wir
lediglich an, die Kampagne "Castor Schottern!" zu unterstützen, beziehungsweise
am Transporttag auf die Schienen zu gehen und dort Schottersteine zu entfernen."
Polizei und Staatsanwaltschaft sehen das selbstverständlich anders. Aber die für Göttingen übliche Form, dass Flyer, Aufkleber, Plakate, Transparente und mündliche Äußerungen verfolgt werden sollen, treibt es gleich wieder auf die Spitze. Offensichtlich soll mit aller Macht eine Trennung in "friedliche" und "nicht-friedliche" DemonstrantInnen herbeidefiniert werden; deshalb wurde wohl anlässlich des Aktionstages am 23.10. einerseits vor dem Verteilen der Flyer etc. gewarnt, andererseits die Demonstration danach als "absolut friedlich verlaufende" gelobt.
>>Polizeipressemeldung
: 22.10.10 "Im Vorfeld des kommenden Castor-Transportes sind jetzt auch
in Göttingen Flyer und Aufkleber aufgetaucht, die zum sog. "Castor schottern"
im niedersächsischen Wendland aufrufen. Unter der gefährlichen und verbotenen
Störaktion "Castor schottern" ist das Entfernen bzw. Beschädigen des Gleisbettes
zu verstehen, auf dem der Bahntransport von atomaren Brennelementen durchgeführt
werden soll. Sie beinhaltet die Aufforderung, die Castor-Schienen im Wendland
für den Transport zu unterhöhlen. Gegen Unterzeichner einer im Internet veröffentlichten
Liste mit gleicher Zielrichtung hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg bereits Ermittlungsverfahren
wegen "Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten" gem. § 111 StGB eingeleitet. Auch
die in Göttingen aufgefundenen Flyer werden ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren
nach sich ziehen. Nach Bewertung der Staatsanwaltschaft
Göttingen erfüllt bereits das öffentliche Verteilen von Flyern und Aufklebern
pp. mit der Aufforderung "Castor schottern", das öffentliche Zeigen von Plakaten
und Transparenten gleichen Inhalts und auch die mündliche Aufforderung den Tatbestand
der "Öffentlichen Aufforderung zu Straftaten" gem. § 111 StGB. Das 4. Fachkommissariat
des Zentralen Kriminaldienstes hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen."
4.11. 12.21 Uhr erreichte uns eine Mail mit folgendem Inhalt: "Bei Mitgliedern der Partei DieLinke finden momentan in Wilhelmshaven Hausdurchsuchungen statt, die im Zusammenhang mit den geplanten Protesten gegen den Castor-Transport stehen sollen. Zur Zeit wird das Epizentrum in der Marktstraße 124 durchsucht." (Eine Bestätigung von weiteren Stellen wäre dringend erforderlich) Eine Nachfrage bei der Partei DieLinke WHV ergab folgenden Kommentar: "1. Es gab und gibt nicht mehrere Hausdurchsuchungen, sondern nur eine. 2. Die Hausdurchsuchung und das damit zusammenhängende Strafverfahren richtet sich nicht gegen Mitglieder der Partei oder die Partei als solches, sondern gegen Privatpersonen, die auch Mitglied der Partei DIE LINKE sind. 3. Es geht um den Aufruf, die Bahnstrecke des Castortransportes zu "schottern". Diesen Aufruf hatte das Epizentrum ausgehängt. Dieser Aufruf wird von den Staatsanwaltschaften als mögliche Anstiftung zu einer Straftat gesehen. Castor-Strecken-Aktionstag in Göttingen 23.10.10 "Der
Castor kommt zu dir - Komm ihm zuvor !"
Pressemitteilung AntiAtomPlenum
(aapgoe) zum Streckenaktionstag |
Demonstration gegen Castortransporte 2010 in Dannenberg 6.11.10
Castortransport 5. bis 8.11.10 // Überregionale
Information : http://www.castor.de/
"Der
Transport wird aller Voraussicht nach am 5. November in LaHague (Frankreich) starten.
Der Zug mit 11 Castorbehältern erreicht dann erfahrungsgemäß am 7.11. das Wendland.
Am 8.11. würde bei Erreichen des Ziels der Straßentransport nach Gorleben
stattfinden. Busse
Partei
DieLinke kritisiert Versuche, Gorleben-GegnerInnen zu kriminalisieren |
Transport von hochradioaktivem Müll fährt durch Göttingen pressemitteilung
aapgoe 9.11.08 / "(...)
Zu heißer Suppe und Heißgetränken versammelten sich im Laufe der Nacht 150 Bürgerinnen
und Bürger, um sich über den aktuellen (Still) Stand des Castorzuges zu informieren
und um ihrer Kritik an der Atompolitik Ausdruck zu verleihen. „Auch wenn ich jetzt
dank der Blockade in Süddeutschland 13 Stunden länger warten muss als geplant,
freue ich mich über die vielen anderen Menschen und die tolle Stimmung“, so eine
Besucherin.
Zu
diesem Zeitpunkt befanden sich bereits ca. 20 ProtestiererInnen im Bereich des
Güterverkehrszentrums. Diesen gelang es teilweise, die Schienen zu betreten und
sich unter den Augen der anwesenden Polizei dem Castorgleis zu nähern. Demonstranten
beobachteten, wie Einsatzkräfte bei der Verfolgung sogar unter Güterwaggons durchkrochen. Auch am Montag wird der Göttinger Protest gegen die Atomenergie mit einer SchülerInnendemo fortgesetzt werden. Um 9:30 Uhr werden Protestzüge von der IGS und der KGS losziehen und sich dann am Gänseliesel zu einer gemeinsamen Demonstration vereinen. Radioaktivitätsmessung
Fahrrad-Rundfahrt
In der Güterbahnhofstraße wurde die Stelle des sogenannten "Castorkessels" besichtigt, wo 1995 gut 100 Menschen von der Polizei über Stunden festgehalten wurden. Viel zu erzählen gab es auch zur Schienenblockade hinter dem Finanzamt 2002. Damals waren urplötzlich Menschen auf den Gleisen aufgetaucht. Das Konzept der Radtour, sich überraschend an kurzfristig vereinbarten Punkten einzufinden und dadurch der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein, ging voll auf. Die Fahrradrundfahrt diente somit auch als Warm-Up für die Nacht vom 8. auf den 9. November, wenn wieder ein Castortransport Göttingen passieren soll. Dieser wird Atommüll aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague (Frankreich) in das Zwischenlager Gorleben bringen. Entlang der Strecke wird auch dieses Jahr wieder mit vielfältigen Aktionen von AtomkraftgegnerInnen gerechnet. "
Demo am Samstag, dem 8. November in Gorleben - Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit. Von
Göttingen fahren am 8. November Busse nach Gorleben. "Es gibt eine Allgemeinverfügung
über eine räumliche und zeitliche Beschränkung des Versammlungsrechts innerhalb
eines Korridors für den Castor-Transport. Innerhalb des nachfolgend dargestellten
Transportkorridors wird das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit eingeschränkt
..." |
http://www.castor.de/ticker/index.html http://de.indymedia.org/2006/10/160088.shtm
|
12.11.06 / Ironisch könnte man meinen, der Castortransport habe am 11./12. November 06 darauf Rücksicht genommen, dass ein Großteil der politischen Szene wegen anderer Veranstaltungen keine Zeit zum Demonstrieren gegen den Castortransport hatte. Denn während sich hunderte Leute in der Geismar Landstrasse 19 im Theaterkeller, Kabale und Lumière bei einem Festival aufhielten rollte der Castortransport ........ auf einem Umweg um Göttingen herum.
Pressemitteilung
des Anit-Atomplenums 12.11.06
|
GOEST-Bericht Castor-Durchfahrt / Polizei filzt Journalisten 21.11.05
/ In dieser Nacht (20/21.11.) stand ab 19 Uhr an fast jeder Ecke entlang der Bahnlinie
ein Polizeifahrzeug. Überall Polizisten und ansonsten die Straßen fast
menschenleer. Wer mit dem Auto unterwegs war, mußte mit Kontrollen rechnen.
Immer wieder rasten kleinere Polizeiwagenkolonnen durch die leeren Strassen an
andere Einsatzorte. Insgesamt ergab das eine gespenstige Atmosphäre. Pressemitteilung
AntiAtomPlenum 21.11.05
Kundgebung
Wilhelmsplatz und Sternmarsch von den Schulen am 18.11. Infos
aus dem Demo-Bericht des Anti-Atom-Plenums aap |
Castor 2003 "Einschränkung"
des Versammlungsrechts bei Castortransporten Die Verkündung der Einschränkung (E1) ist schon schlimm, aber die die Einschränkungen der Einschränkung werden in der Realität auch noch aufgehoben: E1 ) "Es bleibt allen Demonstranten unbenommen, außerhalb dieses Transportkorridors ihr Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung wahrzunehmen und ihren friedlichen Protest gegen den Castortransport zu äußern. Dabei ist ihnen die Möglichkeit eröffnet, in der Regel in Sichtweite des von ihnen kritisierten Vorhabens ihren Protest friedlich zum Ausdruck zu bringen." .....
E2 ) Die Realität sieht anders aus "Einschränkung = Total" Zusammenfassung
der Tickermeldungen von der Nacht 10./11.11.03: Göttinger
Containerbahnhof 10.11.03 /15 Uhr SchülerInnen-Demo 10.11.03 vormittag/mittag Castortransporte
2003 - gefährlich und unsinnig wie eh und jeh. Aktionstag"Tanz
gegen den Castor" auf dem Bahnhofsvorplatz
Aktionstag
in Regionalzügen Ankettung
bei Götz von Berlichingen Castor
rollte blindwegs über Hindernis weg |
| Castortransport
2002 Göttinger AtomkraftgegnerInnen halten Castortransport auf 13.11.02
/ CastorgegnerInnen haben den Atommüll-Transport ins Zwischenlager Gorleben aufgehalten.
Schätzungsweise 200 AtomkraftgegnerInnen waren in der Nacht trotz Demonstrationsverbot,
das in weiten Kreisen als unzulässige Einschränkung des Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit
gewertet wird unterwegs. Es wurde berichtet, dass sich dreißig Menschen um kurz
nach 3 Uhr nachts auf die Bahngleise begaben, um gegen die Gefahren der Radioaktivitäts-Transporte
zu protestieren und die Weiterfahrt des Zuges um ca. 20 Minuten verzögerten.
Die AtomkraftgegnerInnen waren angeblich nahe der Güterbahnhofstraße in unmittelbarer
Nähe des Hauptbahnhofes auf die Gleise gelangt. Erstmals erfolgte ein > Demonstrationsverbot |
Castor 2001 Am Dienstag, den
27.3.01 fanden mehrere Aktionen gegen den Transport von Atommüll statt. Unter
anderem der Göttinger Bahnhof war Ort der Protestversammlungen. Es kam zu Verhaftungen
und kleineren Verletzungen. Bei der Demonstration von SchülerInnen griff die Polizei
nach Angaben der Demonstrationsleitung zu einem unverhältnismäßigen Maß an Gewalteinsatz
gegen z.T. erst 11 jährige Kinder, die mehrer Köpfe kleiner waren als sie.
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Gegen
die Castortransporte X-Parade 16.3.01
| |
Abmarsch vom Unicampus aus, hier vor der Bibliothek | In der Demonstration fuhren mehrere Traktoren mit |
einfach hinreißend heiter | Jedem fiel was anderes ein... |
Die
rotgrünen Mönche
des Tritt-Ihn-Ordens Originelle Idee: während der X-Parade gegen Castortransporte trat eine Gruppe in rot-grüne Kutten gekleideter "Mönche" auf, die sich als Angehörige des Tritt-ihns-Orden ausgaben. Sie trugen ein Abbild ihres Ordensheiligen herum und führten dessen heilige Konsensus-Worte in einer Konsensusbibel mit sich. Unablässig forderten sie die Demonstranten auf, von ihrem Tun abzulassen, und verdammt nochmal endlich dem Konsenus zu huldigen. | |
Die rot-grünen Mönche | Mit den Reliquien - hier einem Turnschuh -(von wegen Turnschuhminister Fischer) |
Die Konsens-Bibel | St.Tritt-ihn der Erste |
Ein dampfender Weihrauch-Kessel war auch dabei ... worauf der Fotograf beim Aufnehmen dieses Bildes versehentlich rückwärtsgehend drauftrat ... sorry | |