Ankündigungstext
der Rentenversicherung 9.3.11 Equal Pay Day - Absurde Allianzen 27.3.10 , Red. goest / Seit 2008 wird jährlich an einem Tag unter diesem Motto an die Ungleichbezahlungen erinnert. Eigentlich ist es eine selbstverständliche Forderung: Gleiches Geld für gleiche Arbeit - ob Frau oder Mann (oder sonstwie konstruierte). Da es aber in der unternehmerischen Praxis trotz >"Gleichstellungsgesetz" und "Diskrimierungsverbot" einfach immer noch hanebüchene Unterschiede in der Bezahlung gibt, ist diese Forderung im Alltag noch lange nicht überholt. Sie richtet sich gegen die Unternehmensleitungen, die weiterhin ungleich bezahlen! Umso
verwunderlicher ist es, dass dieser "Equal Pay Day" von ArbeitgeberInnen-
und UnternehmerInnenverbänden mitveranstaltet wird. So hat sich z.B. die
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Verband deutscher
Unternehmerinnen (VdU) an die Aktion des "Frauennetzwerk Business and
Professional Women (BPW)" angehängt. Equalpayday
in Göttingen [Leserzuschrift zu diesem Artikel 27.3.10: "vielleicht wäre das ein schönes Thema für eine Satire: Nachdem die Telekom erfährt, dass Frauen im Durchschnitt 23% weniger Lohn erhalten, wird dort eine Frauenquote eingeführt. ]
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Vollversammlung der niedersächsischen Gleichstellungsbeauftragten Juni/2007 Am Donnerstag, 28. Juni 2007, kamen 60 der 138 niedersächsischen Gleichstellungsbeauftragten im Göttinger Rathaus zur halbjährlichen Vollversammlung zusammen.
Die konkreten Forderungen der Konferenz:
Zwangsheirat
Während
des Treffens wurde eine Aufforderung an die Landesregierung beschlossen: sie soll
die AusländerInnenbehörden veranlassen,
das >>Aufenthaltsgesetz
im Falle von Zwangsverheiratung so anwenden, dass
Schwangerschaftsabbrüche
Schulsekretärinnen Politik
gegen Frauenbeauftragte
- Rückbildungsgymnastik statt Gender Mainstreaming
Gesetzliche Veränderungen 1949 - 2004 1949,
Grundgesetz, Artikel 3 Absatz 2: Frauen und Männer sind gleichberechtigt. |
Leila Aboulela Am 17. Juni
2002 stellte Leila Aboulela ihr Buch "Die Übersetzein" persönlich
im Apex vor. Für Liebhaber
und Liebhaberinnen der feministischen Literatur hat der Lamuvverlag in Göttingen besondere Leckerbissen. Seit
1997 erscheinen in der Taschenbuchreihe "Black Women " Romane, Erzählungen
und Autobiographien vorwiegend Afrikanischer Frauen, herausgegeben von Heike Brillmann-
Ede. Z.B. der Roman "Die Übersetzerin" von Leila Aboulela der als Taschenbuch
im Handel erschien. Leila Aboulela, die gebürtige Sudanesin kam 1987 als Migrantin
nach London, verbrachte später 10 Jahre in Schottland und lebt heute in Jakarta,
Indonesien. In ihrem Roman "Die Übersetzerin" portraitiert sie Menschen,
die wie sie in unterschiedlichen Kulturen mehr oder weniger zuhause sind, Pendler
zwischen dem Süden und dem Norden zwischen Europa und Asien´wie es im Nachwort
heißt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Sammar,
eine junge Witwe und gläubige Muslimin. Sie verliebt sich nach intensiv durchlebter
Trauerzeit in Rae. Der zweimal geschiedene Altachtundsechziger arbeitet zwar als
Islamwissenschaftler, ist jedoch in seinem Denken und Fühlen ganz im säkularen
Westen verhaftet. Sammar und er nähern sich einander nur langsam an. Zu unterschiedlich
scheinen zunächst ihre Lebenshintergründe. |
Frauenbeauftragte Göttingen: Personalwechsel 4.10.07
/ Seit dem 1. Oktober 2007 Jahres ist die 37jährige Sozialpädagogin Britta Thür
neue Mitarbeiterin des Frauenbüros der Stadt. Sie tritt die Nachfolge von Regina
Meyer an, die sich nach zehnjähriger Tätigkeit im Frauenbüro für fünf Jahre beurlauben
ließ, um sich künftig im Rahmen ihrer Arbeit für den Verein Freie Altenarbeit
Göttingen e. V. verstärkt mit Themen des demographischen Wandels, der älteren
Generation und des Generationendialogs zu beschäftigen. Das "Frauenforum" ist ein Bündnis frauenpolitisch engagierteR Frauen, Vertreterinnen aus Frauenprojekten, Frauen aus Vereinen, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften sowie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Insgesamt arbeiten etwa 21 Gruppen im "Frauenforum" zusammen. Unter anderem organisieren sie gemeinsam Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag im März sowie zum Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen". u.a. mit Frauenbüros der Stadt Göttingen, der Gemeinde Rosdorf und der Universität Göttingen, Frauengesundheitszentrum e.V., Frauenhaus Göttingen e.V., Frauen-Notruf e.V., Frauenzimmer e.V., Frau e.V., Integrationsrat Göttingen, ISIS e.V., Kore e.V., Opferhilfebüro Göttingen, Pro Familia e.V., Therapeutische Frauenberatung e.V., Unabhängige afghanische Frauen, ver.di Südniedersachsen Kontakt und Information: c/o Frauenbüro der Stadt Göttingen Hiroshimaplatz 1-4 _ 37083 Göttingen Tel.: 0551/400-3305 Fax: 0551/400-2887 Mail: frauenbuero@goettingen.de |
Landesregierung will Göttinger Frauenprojekte beenden Die Landesregierung hat den Göttinger Frauen- und Gesundheitsprojekten am 25.11.04 schriftlich mitgeteilt, dass die Projektförderung in 2005 eingestellt wird. Betroffen sind:
Weitere Projekte in den Bereichen der Beschäftigungsförderung, bei Integrationsmaßnahmen für Straffälliggewordenn, der Betreuung Drogenabhängiger im Strafvollzug, die Aids-Hilfe u.a.m. sind ebenfalls von deutlichen Kürzungen betroffen. |
| "Frauenberatungsstellen beraten am besten"
... ...aber die Erkenntnis kommt zu spät; in Göttingen wurde die Frauenberatungsstelle bereits 2003 geschlossen. Nachstehende Information enthält inhaltlich nichts Neues, da die Rückmeldungen der sog. KundInnen eben dies bereits in der Vergangenheit belegten, aber jetzt ist es erstmals offiziell getestet. Schade nur, dass in Göttingen im letzten Jahr die Frauenberatungsstelle Kompass trotz anerkannt guter Qualität geschlossen wurde. Eins von vielen Beispielen, wo nicht die Qualität, sondern kurzfristig gedachte Kostensenkungsaspekte Entscheidungen leiten. "EILIGE PRESSEMELDUNG vom Portal Bildungslinks.de: STIFTUNG WARENTEST: Schlechte Noten für die Weiterbildungsberatung bei den Agenturen für Arbeit Die Beratungsangebote der Arbeitsagenturen zum Thema Weiterbildung sind nach Einschätzung der Stiftung mangelhaft. "Sprachlich ist der Umbau in ein Dienstleistungsunternehmen vollzogen: Die Bundesanstalt für Arbeit - Deutschlands größte Behörde - heißt seit 1. Januar Bundesagentur für Arbeit. Aus Arbeitsämtern sind Arbeitsagenturen geworden. Doch mit der Dienstleistung will es noch nicht so richtig klappen: Die Arbeitsagenturen beraten schlecht. Zumindest, wenn es um Weiterbildung geht. Die STIFTUNG WARENTEST hat verschiedene Beratungsangebote getestet. Fazit: Frauenberatungsstellen beraten am besten, die Arbeitsagenturen am schlechtesten." (BIGS, Maria Lemmermöhle) |
| Sappho
Schade! FrauenLesben-Zeitschrift macht Schluß In Memoriam ..... Abschiedseditorial: "Anno 1984 entstand im damaligen Frauenzentrum in Göffingen die Idee für die ,, Azade" der ersten Göttinger FrauenLesben Zeitung. .ein durchaus gelungenes Werk, das sich sowohl mit politischen Inhalten wie auch mit Fun und dem Klatsch und Tratsch der Szene beschäftigte. Später gab es noch die Komplizinnen, die KV, die Radi-karla und vielleicht auch noch das ein oder andere Blättchen mit phantasievollem Namen... Was ich sagen will, es gab immer Interesse daran, in Göttingen über Termine und so weiter informiert zu werden. Nun gab es in den letzten Jahren die Sappho. Ehrenamtlich von unterschiedlichen FrauenLesben in Göttingen gemacht, nicht immer pünktlich und auch nicht immer perfekt, aber es gab sie....Dies wird mit dieser Ausgabe vorbei sein! Wir die Redaktion haben keine Lust mehr Monat für Monat zu schauen, wie der Druck bezahlt werden kann, in den Spendendosen landet nicht mal ein drittel der Druckkosten. Sie wird gelesen.. .aber nicht bezahlt! (ein Dank an alle Leserinnen, die ihr Exemplar auch bezahlen).Ein weiterer Grund ist die Resonanz.. wir wissen seit einiger Zeit nicht mehr, für wen wir die Sappho eigentlich machen, wenn mal ein Brief eingeht, gibt es Kritik. Sei es die Pünktlichkeit, die Anzeigen, oder es wurde mal eine Veranstaltung vergessen . . . .Aber inhaltlich kommt nix, weder Artikel noch Verbesserungsvorschläge, Wir sind es leid, jeden Monat um Rückmeldung zu betteln, also lassen wir es! Aber bedanken wollen wir uns doch noch bei unseren Anzeigen Kundinnen, die uns die Treue gehalten haben über die Jahre, bei Astrid O. und den FrauenLesbenAsta, die uns in schwierigen Zeiten auch mal sponserten, beim Faces für die Treue und natürlich für die goldene Ehren-Lotte, und auch bei euch Leserinnen. Und falls wir dich vergessen haben, danken wir dir auch!!! Und wir danken uns dafür, dass wir solange durchgehalten haben, für die vielen Stunden am PC, beim Verteilen bei der Redaktionssitzung und überhaupt, dass wir erst jetzt aufgeben! Mädels es war schön mit uns! So, it´s time to say Tschüss eure Sapphos" |
| WENDO - Selbstverteidigung für Frauen KENNST DU DAS AUCH? Der Mann, der im Zug oder im Bus 2/3 des Sitzes tr sieh beansprucht, während dii dich mit dem verbleibenden 1/3 arrangieren musst? Blöde Anmache auf der Strasse... Die sogenannten harmlosen Scherze und dummen Sprüche am Arbeitsplatz, in der Schule oder zu Hlause und wenn du Dich dagegen wehrst, darin war es doch alles gar nicht so gemeint... WenDo ist eine Form der geistigen und körperlichen Selbstverteidigung , die ausschließlich von Frauen an Frauen und Mädchen weitergegeben wird. WenDO vermittelt Techniken, wie Schläge, Tritte und Befreiungen. Im Gegensatz zu klassischen Kampfsportarten gibt es im WenDo zusätzlich die Möglichkeit durch Gespräche und Rollenspiele mit Situationen anders umzugehen. Mädchen rind Frauen entwickeln ihre individuellen Strategien, wie sie sich in Angriffs- und Gewaltsituationen verhalten können und wollen. Es geht dabei auch darum, die eigene Wahrnehmungzu schulen und emst zu nehmen, so dass Situationen bereits vor einer Eskalation beendet werden können. An diesem Wochenende werden wir mit unterschiedlichen Körpertechnicken der Selbstverteidigung und Rollenspielen arbeiten. Mit verschiedenen Übungen trainieren wir die eigenen Schlagfertigkeit, Stärke und Entschiedenheit in Konflikten und den Umgang mit Angst und Wut. |
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