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Internationaler Frauentag 8. März 1910 beschließen etwa 100 Frauen aus 17 Nationen auf der sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, künftig jedes Jahr einen Frauentag mit internationalem Charakter zu veranstalten. In Europa wird erstmals am 19. März 1911 zum Internationalen Frauentag aufgerufen. 1921 wird der 8. März zum einheitlichen Datum hierfür erklärt. Ziel des Frauentages war und ist es, die rechtliche, politische und soziale Gleichstellung von Frauen zu erreichen. Ein zentrales Thema war in den Anfangsjahren die Einführung des Wahlrechts für Frauen. Das Themenfeld ist vielfältiger und komplexer geworden. |
Internationaler Frauentag 8.3.2010 Aus DGB, DGB-Jugend, ver.di, Frauen des Jumita-Projektes der VHS und der queerfeministischen Gruppe femko hatte sich ein Bündnis zusammengefunden, um in der Öffentlichkeit auf den Frauentag am 8.3.2010 aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Frauen, Lesben, Trans* machen sich breit" sollten Forderungen der unterschiedlichen Gruppen zum "Internationalen Frauenkampftag" verbreitet werden. (queer: "Das Wort wurde im englischen Sprachraum – ebenso wie das Wort „schwul“ im deutschen – als Schimpfwort gebraucht, mit dem vornehmlich Schwule, aber auch andere, die von den heteronormativen Regeln abweichen, bedacht wurden." - wikipedia)
Öffentlichkeitsaktionen zum diesjährigen Frauentag wurde gestaltet von einem Bündnis. Das Frauenforum, das frühere Frauentage gestaltet hat wird dabei nicht als Teil des Bündnisses erwähnt. Das Bündnis, aus DGB, der DGB-Jugend, ver.di, den Frauen des Jumita-Projektes der VHS und der qeerfeministischen Gruppe femko unter dem Motto "Frauen, Lesben, Trans machen sich breit". Bemerkenswert
daran ist: Nach dem Hinweis auf unterschiedliche Sichtweisen innerhalb des Bündnisses stellt das Bündnis in einer Erklärung fest: Alle teilnehmenden Gruppen eint das Ziel, "die Lebensbedingungen von Frauen, Lesben und Transen* zu verbessern und Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts (Sexismus und Transphobie) sowie aufgrund der sexuellen Orientierung (Homophobie) erkennbar zu machen und zu verurteilen." Auffällig und bedenklich ist, dass jenes Feld auf dem die Abtreibungsgegner/innen weltweit tätig sind in den Ankündigungen des Themenspektrums nicht vorkamen. Bedenklich wäre es auch, wenn der Grund dafür darin läge, dass Schwangerschaft als stark biologisch determiniertes Ereignis die Verkündung beliebiger Geschlechterrollen problematisch macht. Damit würde den autoritär-konservativen Kräften ein wichtiges Feld leichtfertig überlassen. (Siehe dazu Sarah Diehl, AUCH DAS GEHÖRT ZUM LEBEN DAZU Der Schwangerschaftsabbruch: das vernachlässigte Thema in "Hot Topic") Ab ca. 10:30 Uhr fanden am Frauentag auf dem Göttinger Marktplatz die Präsentationen der unterschiedlichen Gruppen statt: Der DGB informierte über Sexismus in der Arbeitswelt. Ver.di fragt in einer Bodenzeitung die Passant_innen, was sie von der Gleichberechtigung der Männer halten. Die Frauen des Jumita-Projektest der VHS weisen auf die Lebenssituation alleinerziehender Mütter in Ausbildung hin. DGB-Jugend und queerfeministischen Gruppe [femKo] setzen ein Signal gegen Schlankheitswahn, Schönheitsoperationen und einschnürende Schönheitsnormen sowie einem Standbild von Beth Ditto. Junge Mütter in Teilzeitausbildung" (Jumita) Text des Veranstaltungs-Bündnisses:
Über 90 % der Alleinerziehenden in Deutschland sind Frauen. Sie und ihre Kinder haben das größte Armutsrisiko. Durch mehr und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie bessere Erwerbsmöglichkeiten könnte die Situation der Alleinerziehenden verbessert und ihre Leistung für die Gesellschaft anerkannt werden. Ihnen schlagen viele Vorurteile entgegen: Geben sie ihre Kinder in die Krippe, sind sie angeblich Rabenmütter (übrigens ein Wort, dass es nur in der deutschen Sprache gibt), wollen sie ihre Kinder groß ziehen, sind sie angeblich zu faul zu arbeiten. Die Frauen des Jumita-Projekts fordern Anerkennung und Respekt dafür, dass sie ihre Kinder umsorgen und liebevoll begleiten. Außerdem bedarf es gesetzlicher Regelungen, die es ihnen erlauben, einen Beruf zu erlernen und auszuüben, der ihnen Spass macht und mit dem sie ihre Familie ernähren können. Gleichzeitig wissen sie, dass sie sich zumindest auf ihre eigene Energie und Lebensfreude verlassen können. Deshalb haben sie Buttons angefertigt mit dem Slogan:"Auf die Dauer hilft nur Power!" Mit dem Quiz zum Ausfüllen und Mitmachen ist Ihr Wissen zum Thema alleinerziehende Mütter gefordert. Selbstbewußt gegen Schönheitsnormen und Geschlechterrollen DGB-Jugend und queerfeministischen Gruppe [femKo] setzen ein Signal gegen Schlankheitswahn, Schönheitsoperationen und einschnürende Schönheitsnormen mit dem Tortenstand, an dem Frauen, Lesben, Transen gerne mit einem Stück Kuchen versorgt werden. Dazu gehört ein Standbild von Beth Ditto, die selbstbewusst den Slogan „Maul auf statt Maul halten!“ verkörpert.
Text
des Veranstaltungs-Bündnisses:
Theaterperformance "Power of Pussy" Anmerkung der Redaktion: die Verwendung des Begriffes Pussy für die Vagina ist hier im Zusammenhang mit dekonstruktivistischen Feminismusansätzen zu sehen, die pornographische Begriffe extrem häufig verwenden um sie zu destruieren - der Titel ist dafür allerdings kein gelungenes Beispiel) .
Text
des Veranstaltungs-Bündnisses zum Theaterstück
Erklärung
des DGB zum Frauentag: Gleichberechtigung und höhere Löhne
Erklärung
Rats-Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN zum Internationaler Frauentag |
Internationaler Frauentag 2009 Fotoausstellung
und Fotowettbewerb gegen Sexismus und Patriarchat / A.L.I.
Ausstellung
Aufruf der A.L.I zum Wettbewerb: Fotos von Streetart in Göttingen Broschüren
Frauenforum Programm rund um den Frauentag 8.3.09 Montag, 2. März 2009 · Foyer der Stadthalle 18.00 Uhr WEIBSBILDER Kunst von Frauen – Frauenkunst? Eröffnung der Ausstellung Göttinger Künstlerinnen im Rahmen der KUNST-Gala 2009 Begrüßung: Reinhard Irmscher (APEX) Einführung: Tina Fibiger (Kulturjournalistin) Die Ausstellung ist bis zum 16. März während aller Veranstaltungen in der Stadthalle, insbesondere während der KUNST-Gala am Internationalen Frauentag zu besichtigen. Samstag, 7. März 2009 Haus der Kulturen · Hagenweg 2e · ab 19 Uhr Fest / Feier zum Internationalen Frauentag 2009 mit Beiträgen von Frauen aus verschiedenen Ländern · mit Informationen zu Hilfsangeboten für Frauen in Göttingen (Frauenhaus, Frauenzimmer e.V.) · mit Livemusik · Tanzen, Essen, Trinken. Die Veranstaltung ist auch offen für Männer. Veranstalter: Anatolischer Kulturverein Göttingen e.V. (AKM e.V.) (Anmerkung Red. goest: ... das letzte Mal beim Frauentag 2008 war da eine wirklich Super-Stimmung siehe Fotos) Sonntag, 8.März 2009, Stadthalle – Foyerbühne 17.00 Uhr UTOPIA Beitrag des Göttinger Frauenforums zur KUNST Gala 2009 Stückentwicklung und Inszenierung: Luise Rist und Nina de la Chevallerie Mit der Post, per Mail, via SMS oder telepathisch gelangen tagtäglich abertausend Gedanken aus dieser Stadt nach Kabul, Moskau und Beirut, Istanbul oder Accra. UTOPIA ist der Versuch einer Begegnung von Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen in Göttingen leben und ihre Wurzeln doch ganz woanders haben. Der Versuch eines Dialogs mit Göttingerinnen, die aus Deutschland stammen und vielleicht am liebsten woanders leben würden. Um die Performance UTOPIA zu realisieren, haben wir eine Frauenrunde ins Leben gerufen und uns gefragt: in welcher Sprache träumst du, wo liegt deine Heimat, was schreibst du deiner Mutter in den Libanon, was schreibe ich meiner Mutter in den Schwarzwald, wovor hast du Angst, oder: vor was fliehst du? Aus den Erzählungen entstand ein kleines Stück Theater, eine utopische Vorstellung en miniature, die sich einer Gruppe von Frauen nähert, ohne ihnen zu nahe zu treten. Es spielen: Iris Karakus, Meral Bayrak, Svetlana Pogorilova Rosa Amu, Rukhshana Razai, Brunhilde Schöne, Johanna Kurth, Bircan Mansuroglu, Tosha Nagle Veronika Maltschikow Khira Naddour, Flora Hajiloo, Eunice NjorogeMittwoch, 11. März 2009 ver.di-Geschäftsstelle · 2.Etage Gr.Sitzungssaal · Groner-Tor-Str.32 · · 17.30 Uhr Verdienen Frauen wirklich weniger? – Vortrag und Diskussion bei Sekt und Selters Referentin: Alexa Wolfstädter, ver.di-BV Berlin, Frauenund Gleichstellungspolitik Veranstalterin: ver.di-Ortsfrauenrat Göttingen Freitag, 13. März 2009 Foyer International · Burgstr. 51 · 15 bis 20.30 Uhr · Göttingen Frauen stärken. Klima wandeln! Workshop zu Ursachen und Folgen des Klimawandels für alle interessierten Frauen mit Beiträgen zu Bolivien, Tansania und Niedersachsen. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Getränke und Abendessen bitten wir um einen Beitrag von 5 Euro. Anmeldung bis zum 28.2.beim Entwicklungspolitischen Informationszentrum, info@epiz-goettingen.de, Tel. 05 51 / 48 70 66 Eine Veranstaltung des EPIZ, des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und anderer Freitag, 20.März 2009 Informationsbus vor dem Alten Rathaus Equal Pay Day 13 Uhr bis 17.00 Rote Taschen in der Stadt! Frauen erhalten in Deutschland rund 22 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. In diesem Jahr haben Frauen in Deutschland am 20. März in etwa das verdient, was Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres in der Tasche hatten. Rote Taschen symbolisieren den Minusbetrag, der Frauen durch die wirtschaftliche Benachteiligung entsteht und werden dadurch zum Erkennungsmerkmal des bundesweit durchgeführten Equal Pay Day. Wir informieren über und protestieren gegen die tatsächlichen Lohnunterschiede am roten Bus! Veranstalterinnen: BPW – Business and Professional Women – Germany Club Göttingen und das Göttinger Frauenforum |
Internationaler Frauentag 2008 Montag,
3. März 2008
Samstag, 8. März 2008, 20 Uhr Altes Rathaus Kabarett,"Geld allein ..macht nicht unglücklich" Eintritt: 12,-/10,- EUR Gewinnausschüttung aus der neuen Unterschicht · Andrea Badey »Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht – soll man den Kopf nicht hängen lassen.« Wie erzählt man eine große Geschichte, verliert sich scheinbar in vielen kleinen Geschichten und kommt doch immer wieder auf den Punkt zurück? (Einlass ab 19.30 Uhr) Sonntag, 9. März 2008 Holbornsches Haus · Rote Str. 34 · 11.00 bis 14.00 Uhr Frühstück für Gewerkschaftsfrauen Anmeldungen: IGM Tel. 503113 - 0, ver.di Tel. 548 50 - 0 oder DGB Tel. 44097
Montag, 10. März 2008 , 10.00 bis 12.00 Uhr Großer Seminarraum der Staats und Universitätsbibliothek (SUB)· Erfolgreiche Kinderbetreuung an der Universität Wien – Ein Vorbild für Göttingen? Vortrag & Diskussion mit Karoline Iber (Geschäftsführerin und Mitbegründerin Kinderbüro Wien) Dienstag, 11. März 2008 17.30 Uhr ver.di-Geschäftsstelle Göttingen Groner-Tor-Str.32 , · 2.Etage · Gr.Saal Frauen sind mehr wert – Soziale Sicherung für Frauen Referentin: Judith Kerschbaumer (ver.di Bundesverwaltung, Bereich Sozialpolitik) |
Frauentag 2007 Flugblatttext
Nie war der weibliche Körper mit so widersprüchlichen Attributen besetzt: Erotik, Gefühle und Mütterlichkeit! Medien üben auf Mädchen und Frauen enormen Druck aus, einem vorgegebenen Schönheitsideal zu entsprechen. Der Zwang zum perfekten Körper zeigt immer schockierendere Folgen: Essstörungen (Z.B. Bulimie, Magersucht und Esssucht), Selbstverletzungen, Schön-heitsoperationen. 75 % der Frauen haben Diäterfahrung, 15 % befinden sich permanent auf Diät. Die Mehrheit der 1 5-jährigen Mädchen hat bereits mindestens eine Diät hinter sich. Der Anstoß dazu kam fast immer aus Zeitschriften. Diäten können als ,,Einstiegsdroge' für eine Essstömng fungieren. Eine Magersucht beginnt oft mit einer ,,ganz gewöhnlichen" Diät. Inzwischen ist jede 7. Jugendliche ein Magersucht-Risikofall. Essstörungen sind nach wie vor weiblich. Der Schlankheits- und Schönheitswahn reißt besonders junge Frauen mit. Das Selbstwertgefühl junger Mädchen und Frauen muss gestärkt werden. Frauen dürfen nicht auf ,,schlank" und ,,nackt" reduziert werden. Das Interesse an Sensibilisierung und Selbstkontrolle bei Printmedien und Fernsehen hinsichtlich sexistischer Darstellungen ist kaum bis gar nicht vorhanden.
Demo "Refresh the F-Word - Feminism"
Ankündigungstext der VeranstalterInnen "Demo zum Frauenkampftag! Egal ob es nun die Sozialistin Clara Zetkin war oder Arbeiterinnendemonstrationen in New York oder Russland, die den 8. März als Frauenkampftag begründeten: Für uns als radikale Feminist_innen stellt dieses Datum nach wie vor einen Bezugspunkt dar, in dessen Tradition wir unter anderem unsere Praxis verorten. Deshalb haben wir den 10. März, pragmatisch an einem Samstag, als Demotag gewählt. Wir brauchen euch, um gemeinsam gegen Patriarchat und Sexismus zu kämpfen! Und gerade weil der 8. März eine dicke Staubschicht hat, gilt es öffentliche Präsenz zu zeigen. Lasst uns zeigen, dass Feminismus kein Anachronismus ist, sondern die coolste Kritik an den herrschenden Verhältnissen, dass feministische Demos laut und dynamisch sind!" In einer Mail vom Theaterkeller heißt es zur Demo: "Am 10.März demonstrierten in Göttingen 350 Menschen unter dem Motto "Refresh the F-Word - Feminism" anlässlich des internationalen Frauenkampftages am 8.März. Rund 350 Menschen versammelten sich bei Sonnenschein auf dem Göttinger Marktplatz, um den inzwischen in der deutschen Linken fast vergessenen Frauenkampftag zu entstauben. Unter dem Motto "Refresh the F-Word" sollten in Zeiten der mancherorts gefühlten Gleichberechtigung feministische Positionen wieder gestärkt werden. Die Demo wurde unterstützt durch einen Pink-Silver-Block und Mars-TV, die stetig auf der Suche nach Gründen für das herrschende Geschlechterverhältnis waren. In Redebeiträgen krititsierten der AK Gender, FFFL aus Marburg und die OLAfA sowohl den patriarchalen Alltag und dessen heteronormative Ausrichtung als auch die Reproduktion der Geschlechterverhältnisse in der Linken. Obwohl der Fokus auf feministische Kritik gerichtet war, wurden Redebeiträge zum inhaftierten Antifaschisten Matti aus Berlin und zur Räumung des Ungdomshuset in Kopenhagen gehalten." (Anmerkung goest: Zur TeilnehmerInnenzahl gibt es abweichende Schätzungen von TeilnehmerInnen, die nur von 200 sprechen - wir haben nicht gezählt - jedenfalls fuhren ca. 6 Polizeibusse hinter der Demo her, es ist aber trotzdem nichts passiert)
Theater von Frauen des Frauenhauses
Gegen den Schönheits- und Schlankheitswahn in der Werbung Eine Gruppen von Frauen hatte für 16 Uhr eine "Kurzfilmpremiere zum internationalen Frauen/Lesben-Kampftag" angekündigt und zeigte dann eine Filmkollage mit Werbefilmen und Kritik am Schönheits/Schlankheits-Terror der Werbung. Dazu hatten sie auf dem Marktplatz einen Fernseher aufgestellt mit eigenem Stromgenerator (siehe Foto unten)
Weitere Veranstaltungen Stadtverwaltung Göttingen 8.30 Uhr und 14.00 Uhr Was bringt das neue Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz? Personalversammlung für Frauen zum Internationalen Frauentag auf Einladung des Gesamtpersonalrates und der Gleichstellungsbeauftragten »Neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst: (Geschlechter-) Gerechte Leistungsvergütung? 10.00 Uhr Vortrag zum Internationalen Frauentag von Dr. Karin Tondorf ■ Veranstalterin: Gleichstellungsbüro der Universität Alte Mensa ❙ Wilhelmsplatz 3 Ausstellung "Töchterwege – Mütterwege" ab 11.30 Uhr Vernissage Mütter und Töchter aus unterschiedlichen Ländern in Grone haben sich mit ihren Lebensentwürfen auseinandergesetzt. Wie können Mütter dazu beitragen, ihre Töchter stärken und für ein Leben vorbereiten, das ihnen selbst oftmals verwehrt blieb? Stadtteilzentrum Grone ❙ Sollingstraße 2 c Film 19.30 Uhr China Blue, Chinesisch mit deutschen Untertiteln. Unter welchen Umständen werden diese billigen Jeans und Shirts hergestellt? Cornelia Renders vom Frauenforum Göttingen und Gisela Heußel vom Arbeitskreis »CCC« des Ev. Frauenwerks in der Region Göttingen berichten im anschließenden Filmgespräch über die »Kampagne für saubere Kleidung«. ■ Nach dem Film Ab 22.00 Uhr im Kabale "bei Musik und Trank den Weltfrauentag feiern" Geismar Landstr. 19
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Frauentag 2006
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Frauentag
2005
Zugleich
reflektieren die VeranstalterInnen die möglichen Widersprüche "Aber
unterlaufen solcherlei Herangehensweisen nicht den notwendigen strategischen Standpunkt,
den Frauen brauchen, um die patriarchalen Angriffe gegen sie bekämpfen zu können?
Wir begreifen dekonstruktivistische Ansätze, wie die Queer-Bewegung, nicht als
unüberbrückbaren Widerspruch zu klassischen Frauen-Identitätsmodellen. Beide können
und sollten sich ergänzen, um erstere nicht von den materiellen Verhältnissen
zu entkoppeln und letztere nicht in eine strategische Sackgasse zu führen."
Die Unterdrückung
von Menschen die aus der geschlechtlichen Bipolarität herausfallen (also
Zwitter, Transgende , Schwule, Lesben, Transsexuelle,...etc) sind vorrangig ein
Thema für die Anti-Diskriminierung. Überwiegend
ökonomische geprägte Gewaltverhältnisse mit Geschlechterbezug sind
wohl eher sichtbar bei alleinerziehende Frauen die Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe
beziehen.
"Frauen
und Mädchen, sowie alle, die sich in der Geschlechterordnung nicht wiederfinden
können, sind weiterhin Gewalt und Benachteiligung auf den unterschiedlichsten
Ebenen ausgesetzt."
Die ALi hat sich einem Problem gestellt, das andere (wie z.B. das Frauenforum) zu diesem Zeitpunkt nicht einmal wahrzunehmen scheinen. Andererseits fehlt hier die Kritik an der Benachteiligung der Frauen z.B. bei Entlohnung im Betrieb. |
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Arbeitsbedingungen der Blumenarbeiterinnen Frauenforum am Marktplatz - Frauenforum und EPIZ waren von 11-14 Uhr am Gänseliesel mit einer Aktion unter dem Titel " Blumen? - Schön! ... aber fair?" Sie verteilten Rosen zusammen mit Infos über die Arbeitsbedingungen der Blumenarbeiterinnen in sogen. Entwicklungsländern. Die Sache mit der Kombination Rosen an die Frauen verteilen und gleichzeitig an die Arbeitsbedingungen der Blumenarbeiterinnen zu erinnern ist zunächst ganz plausibel, aber leider erfüllt das Bild der Frauen am Marktplatz mit Rosen zunächst einmal das Klischee "Frauen und Blumen".
Programm Frauentag 2005
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| Veranstaltungen
rund um den Frauentag 4.3.- 18.3.04 |
Frauentag 2003 Das Team des Göttinger Frauenhauses geht in die Öffentlichkeit - Zum "Frauentag" oder wie Sozialdezernentin Schlapeit-Beck bei der Eröffnungsrede sagte "Kampftag der Frauen" wurde in einer Nische des Cinemaxx-Foyers eine Ausstellung zum Thema "Gewalt gegen Frauen und Kinder" eröffnet. Der offizielle Titel der Ausstellung lautet:"Tabuzone Das Schweigen zeigen und brechen",
Untersuchungen
sprechen davon, dass In jeder dritten bis zehnten Partnerschaft Gewalt angewendet
wird. Jährlich kommen in diesem Zusammenhang ca. 40.000 Frauen in Frauenhäuser
und suchen dort Schutz. Der Satz "Liebe Frauen, bis auf einige Journalisten
sind ja keine Männer da - obwohl die auch eingeladen sind hier..." war Teil
der Begrüßung.
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Frauentag
2002 |
Frauentag 2001 Unter dem Motto "Eiszeit" kam es zu einer Art Frauenvollversammlung der Beschäftigten im Rathaus. Nach dem Motto "ich kenne keine Chefin und keine Putzfrau - ich kenne nur noch Frauen" saßen alle unterschiedslos im großen Rund des Ratssaales und was machten sie? Sie befragten Männer ! z.B. Danielowski. , weil soviel menschliche Kälte im Rathaus weht und die Frauen wie immer in der Stellenbesetzung schlechter abschneiden. Irgendwie hat es an die Abarbeitung an Vaterfiguren erinnert.... verdammt. Im Bild Danielowski, Sybille Bertram, und rechts Heide Malchartzek. Bezeichnend eine Szene als einer der befragten Herren "vom Abgang bei Schwangeren" sprach, damit das Antreten von Mutterschaftsurlaub meinte, aber ein Raunen in der Frauenrunde von Gedanken an ganz andere Abgänge zeugte, was der Herr überhaupt nicht geschnallt hat.....
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