goettinger stadtinfo
Ver.di
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Tarifrunde 2012 Mitgliederbefragung
vor Beginn der Verhandlungen über Bezahlung und Arbeitsbedingungen im öffentlichen
Dienst Die Veranstaltung in Göttingen wird am 25.1.2012 in der ver.di-Geschäftsstelle in der Groner-Tor-Str. 32 in der Zeit von 17 – 19 Uhr durchgeführt |
"Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder am 24. und 25. Februar in Potsdam haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Deshalb hat die ver.di-Arbeitskampfleitung beschlossen, Tarifbeschäftigte und Auszubildende auch in Göttinger Einrichtungen am 3. März zu einem ganztägigen Warnstreik aufzurufen."
Verdi
fordert : In Bremen kamen nach Angaben von verdi ca. 12.000 Streikende zusammen. Am Warnstreik in Göttingen beteiligten sich u.a. Beschäftigte der Autobahn- und Straßenmeistereien, der Universitätsklinik Göttingen (UMG) und der Universität Göttingen. Um die Gesundheitsversorgung in der Region zu gewährleisten, hatte ver.di mit der UMG eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen.
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Warnstreiks 8.2.2010 - kommunale Einrichtungen 5.2.2010
/ Verdi ruft am Montag, den 8.2., zwei Tage vor Verhandlungsbeginn, zum Warnstreik,
weil Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, BundesInnenminister Thomas
de Mezière kein Angebot vorgelegt hat. D.h. die Arbeitgeber erwarten, dass
ver.di mit einer Nullrunde von 24 Monaten einverstanden ist.
Das Forderungspaket der Gewerkschaften in einem Gesamtvolumen von fünf Prozent, teilt sich auf in eine Gehaltserhöhung, eine 24- monatige Übernahme von Auszubildenden sowie eine Verlängerung der Altersteilzeitregelungen Von diesen Verhandlungen sind mehr als 1 Million Beschäftigte bundesweit direkt und 800 Tausend weitere über angeschlossene Verbände und Einrichtungen indirekt betroffen Übersicht
zu den voraussichtlichen Streikwirkungen in Göttingen
> Rückblick: 2008 Streiks in den kommunalen Einrichtungen Göttingens
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2009 / Stadtrat Suerman droht den Streikenden - Streikende ignorieren Suermann In
einem Brief an die Beschäftigten teilt der erste Stadtrat Suermann mit, dass es
sich bei einem Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung um „unzulässige Streikziele“
handeln würde. Das nützt
ihm aber nichts - verdi streikt trotzdem und zwar mit Recht. (Zu sonstigen Argumentations-Kapriolen
des Herrn Suermann in der Vergangenheit vergl. z.B. Äußerungen
im Finanzausschuß, dass Arbeitszeitverlängerung Arbeitshetze abbaue...) OB
Meyer weist Suermann in die Schranken Kitastreik geht weiter 26.5.-28.5.2009 26.5.09 / Insgesamt sind ca. 80 Beschäftigte aus aus 10 von 15 Göttinger Einrichtungen und zwei Northeimer Einrichtungen dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gefolgt und haben sich am 26.5. vormittags in der ver.di Geschäftsstelle in die Streiklisten eingetragen. Dies ist nach der Einschätzung der Göttinger Gewerkschaftssekretärin Wemheuer besonders bemerkenswert, weil in den vergangenen Woche erheblicher Druck auf die Beschäftigten ausgeübt wurde, indem Ihnen vom ersten Stadtrat aus Göttingen, Hans-Peter Suermann „arbeitsrechtliche Konsequenzen“ angedroht worden sind, sollten sie dem Streikaufruf von ver.di folgen. Der Streik wird ungeachtet solcher Drohungen in dieser Woche Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt. Am Mittwoch findet eine zentrale Landeskundgebung in Braunschweig statt. werden aus Göttingen Busse eingesetzt. In Braunschweig wird mit über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet.
KITA-Streik 2009 -1. Streiktag Dienstag 19.5.09 Den Kitabeschäftigten und anderen im Sozialbereich steht der Stress bis zur Halskrause und das bei mieser Bezahlung trotz hoher Verantwortung - deshalb gibt es einen Streik 1. Streiktag Dienstag 19.5.09: Treffpunkt aller Streikenden um 10.00 Uhr vor dem DGB Haus, Demo durch die Innenstadt. 11:30 Uhr Kundgebung vor dem Neuen Rathaus. 12 Uhr Demo zum Alten Rathaus mit Kundgebung und zurück zum zum DGB-Haus
Der erste Streiktag war ein beachtlicher Erfolg - obwohl die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Stadt Göttingen nicht zu 100% gewerkschaftlich organisiert sind und in etlichen Kitas zB auch Personal für Notdienste verblieben ist, konnten auf der Demonstration 180 Personen gezählt werden.
Bei der Kundgebung am DGB-Haus verurteilte Horst Roth noch einmal den Versuch des Stadtrats Suermann, mit den Ängsten der Beschäftigten Politik zu machen indem er versuchte ihnen weiszumachen, der Streik sei gesetzwidrig und arbeitsrechtliche Konsequenzen androhte. Dabei mußte sich indirekt aber auch ein ehemaliger Kollege von ihm angesprochen fühlen:
Urabstimmung:
89,9 Prozent für einen Streik im Sozial- und Erziehungsdienst Die
vom Streik betroffenen Kitas
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Noch eine "Baustelle": Kindertagspflege März
09 / Ungleiche Bezahlung von Tagesmüttern in Stadt und Landkreis - Landkreis
knausriger |
Beschäftigte im Landes- und Kommunalbereich Streiktag 24.2.09 Text
S. Knoblauch / Um 7.30 Uhr versammelten sich die Streikenden (ca. 250) am
Westeingang des Klinikums. Auf dem verteilten Flyer hieß es:
Wir wollen aber arbeiten, um zu leben, und nicht nur leben, um zu arbeiten! Dann
ging um 8 Uhr die Demo zum Versorgung-Gebäude. Hier gab es Kurzbeiträge aus den
Bereichen der UMG. *** Der erwähnte Redner korrigiert einen möglicherweise entstehendes Mißverständnis: "so entstehen Legenden! Ich habe in meinem Redebeitrag heute morgen nicht davon gesprochen, dass die Leute sich nur noch zum Mittagessen einen Schokoriegel leisten können. Sondern dass es schleichende Anzeichen im Alltag auf der Arbeit gibt die zeigen, dass die Leute sparen wo es geht. Sei es, dass man merkt, dass sie weniger in den Urlaub fahren oder dass sie sich zum Mittag eine thailändische Tütensuppe (3 Stück 1 €) reindrehen. Ansonsten vielen Dank für euren schnellen Bericht."
Text
Verdi Pressemitteilung 25.2.09 / 330 aus Südniedersachsen zur Kundgebung nach
Hannover 250 Fahrkarten haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
und 50 die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Göttingen investiert,
um die Streikenden am heutigen Mittwoch nach Hannover zur zentralen Protestkundgebung
nach Hannover zu bringen. Beschäftigte aus dem Göttinger Klinikum, der Universität,
der Straßenbauverwaltung, der Fachhochschule (HAWK), der Heinrich-Böll-Schule
und anderen Landesdienststellen haben sich auf den Weg gemacht, um insbesondere
dem Verhandlungsführer der Arbeitgeber-Tarifkommission der Tarifgemeinschaft der
Länder, Hartmut Möllring, ein deutliches Signal zu setzen. Ein zusätzlicher Bus
wurde mit 30 Streikenden des Moringer Landeskrankenhauses eingesetzt. * * * Streiktag 11.2.09 11.2.09 / Diesmal ist es gelungen ist, im Rahmen einer Notdienstvereinbarung zwischen ver.di und der Klinikumleitung für den nächsten Streiktag die Patientenversorgung sicher zu stellen. Die Unsicherheit und die Angst, die die Klinikleitung in dieser Woche durch die angedrohten Abmahnungen verbreitet hat, ist damit ebenfalls vorbei. ver.di ruft also am kommenden Mittwoch denn 11.2.09 zu einem eintägigen Warnstreik in Göttingen auf. Neben dem Klinikum sind auch die Beschäftigten der Universität, des Finanzamtes, des Straßenbauamtes und Straßenwärter, des staatl. Baumanagements, der Fachhochschule (HWAK) und der übrigen Landesdienststellen zum Streik aufrufen. Begonnen wird um 8:00 Uhr mit einer Kundgebung am Westeingang des Klinikums Anschließend wird ein Demonstrationszug durch die Innenstadt zur ver.di Geschäftsstelle am Groner Tor führen. Dort werden die Demonstranten mit heißer Suppe versorgt. Pressemitteilung verdi und Bericht Stephan Knoblauch / Der Tag begann um 8 Uhr und es wurde mit einem Band das Klinikum umrundet. Dann begannen Betroffene Verdianer bei der Kundgebung vor dem UMG von den Sanktionen der Arbeitgeber zu berichten, mit denen einige Betroffene belegt werden sollten. Es waren ca. 350 Leute da. Auch der DGB war mit Lothar Hanisch vertreten. Neben Beschäftigten aus dem Göttinger Klinikum haben sich auch Beschäftigte der Universität, des staatl. Baumanagements, der HAWK und der übrigen Landesdienststellen am Streik beteiligt.Der Landesbezirksleiter von Ver.di Niedersachsen Bremen, Siegfried Sauer, sprach auf der Kundgebung und begleitete die Demo den ganzen Tag. Sauer forderte in seiner Rede vor dem Uniklinikum endlich ein Einlenken der Arbeitgeberseite mit dem Niedersächsischen Finanzminister Hartmut Möllring an der Spitze. Am kommenden Wochenende müsse endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werden. Es helfe der Situation überhaupt nicht, wenn Möllring immer wieder betont, dass ihn Streiks nicht beeindrucken würden und er es lange aushalten könne. Schließlich betone Möllring, dass seine Landeskasse gut gefüllt sei.Das sei für die Beschäftigten ein Tritt in die Magengrube, die tagtäglich ihrer Arbeit nachkommen würden und nun endlich auch eine angemessene Einkommenserhöhung verlangen würden.
Dann folgte die Demonstration
durch die Stadt, die über Stationen wie Krankenhäuser in der Humboldtallee,
Universitätsverwaltung, Uni-Campus, und Finanzamt Göttingen erfolgte.
Auf dem Campus hielt der Studentenvertreter der Fachschaft Medizin einen Beitrag.
* * * Streiktag 3.2.09
Beschäftigte ignorieren die gesetzeswidrigen Drohungen der Kliniksleitung 3.2.09
Der Vorstand der Uni-Klinik hatte Beschäftigte aus allen Bereichen dienstverpflichtet
und ihnen unter arbeitsrechtlicher Konsequenzen für den Fall einer Teilnahme
am Streik angedroht. Ungeachtet dessen versammtelten sich am Streiktag, dem 3.2.
ca. 250 Beschäftigte des Klinikums zu einer Protestkundgebung von Verdi. Mit weiteren
ca. 100 Streikenden (u.a. GEW Mitglieder) starteten vom Schützenplatz mit Bussen
nach Hannover zur zentralen Streikkundgebung. Kliniksleitung
spielt auf Risiko und lässt Notdienstvereinbarung platzen 2.2.09 / Horst Roth, stellvertretender Geschäftsführer von ver.di aus Göttingen berichtet, dass Ver.di eine , Notienstvereinbarung abschließen wollte. Darin sollte sichergestellt werden, dass notwendige Oprerationen durchgeführt werden. "Der Vorstand verhält sich allerdings stur und ist zu diesem Kompromiss nicht bereit! Er hat darauf bestanden, trotz des Warnstreiks einen nahezu uneingeschränkten OP-Betrieb durchzuführen", so Horst Roth weiter "Wenn wir uns darauf einlassen würden, wird der Warnstreik zur Farce." Eine Notdienstvereinbarung für die Uniklinik Göttingen ist damit nicht zustande gekommen. ver.di ruft aber dennoch für den 3.02. zum Warnstreik auf und fordert die Beschäftgten auf, sich daran zu beteiligen.. Flugblatt Textauszug:
Trickserei der Kliniksleitung: Notfallregelung ablehnen und mit fehlender Notfallregelung die Dienstverpflichtung begründen 2.2.09
/ Vorstand Dr. Günther Bergmann und Barbara Schulte haben es nach Angaben der
Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu verantworten, dass den Beschäftigten
in der gesamten Pflege und der Zentralsterilisation des Uniklinikums Göttingen
arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht werden für den Fall , dass sie an
dem angekündigten Warnstreik am 3.2. teilnehmen.
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Personalratswahlen - Stadt Göttingen
- März 2008 Erste Teilergebnisse der Personalratswahl (Stand 7.3.08) Rund 2100 Beschäftigte und Beamte (Im Jahr 2000 waren es noch 2.794 ) waren dazu aufgerufen, am Mittwoch, 5. März 2008, einen neuen Gesamtpersonalrat, sechs örtliche Personalräte und die Jugend- und Auszubildendenvertretung zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 45 Prozent. Gewählt wurden "Örtliche Personalräte" in der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben GOESF GmbH , Seniorenzentrum GmbH & Co KG , GWG GmbH, Deutsches Theater GmbH, Kompostwerk , Städtische Wohnungsbau GmbH, Stadtwerke AG, Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH Wasserwirtschaft Südniedersachsen GmbH Beschäftigungsförderung , Stadthalle, Stadtentwässerung Stadtreinigung. Die Ergebnisse dieser örtlichen Personalratswahlen liegen uns nicht vor. Lediglich Teilergebnisse aus den Dezernaten der Stadtverwaltung und das Ergebnis bei der Bildung des Gesamtpersonalrates sind uns bislang bekannt. Ergebnis für die Stadtverwaltung - Örtliche Personalräte Dezernat
A - Dezernatsleitung Stadtrat Suermann (CDU), Allgemeine Verwaltung Dezernat
B - Herr Stadtrat Hecke (Grüne), Jugend, Schule und Ordnung Dezernat
C - Frau Stadträtin Schlapeit-Beck (SPD), Soziales und Kultur Dezernat
D - Herr Stadtbaurat Dienberg, Planen und Bauen Gesamtpersonalrat GPR
Ver.di und Komba "Komba"
- CDU-orientierte Beamten-Gewerkschaft
Lokale
Monopolzeitung und Stadtradio verärgern Ver.di
Bisherige Situation des Personalrats Bei
der letzten Wahl strukturelle Verschiebung Mitglieder des Personalrates
seit 2004 | ||||||
Öffentlicher
Dienst -
Warnstreiks 2008 Ver.di verlangt 8 % mehr mindestens aber 200 €
Das
Angebot der Arbeitgeber in Höhe von 5 % ist eine Mogelpackung mit 0,4 % ,
es beinhaltet eine tatsächliche Anhebung der Gehälter in Höhe von
2,5 % für das laufende Jahr und eine Erhöhung von lediglich 0,4 % für
2009. Diese Abweichung von den angebotenen 5 % liegt darin begründet, dass
die Arbeitgeber einfach zusammengezählt haben, ohne zu berücksichtigen,
dass die Wochenarbeitszeit erhöht werden soll und 1 % von dem angebotenen
Volumen in ein Leistungsentgelt einfließen soll, das nicht alle erhalten
werden. Folgendes
Beispiel mache dies deutlich: | ||
Busverkehr wird am 22.2.08 durch Streiks stark beeinträchtigt Freitag 22.2.08 / Ganztägiger Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben, Stadtwerken usw. Der Warnstreik beginnt mit der Frühschicht und soll bis Betriebsende dauern. Nach derzeitigem Stand wird es keinen Notfahrplan geben. Ob und in welchem Umfang ggf. einige Linienfahrten durchgeführt werden, kann nach Angaben der GövB zur Zeit nicht gesagt werden. Im gesamten Stadtgebiet von Göttingen werden aber erhebliche Einschränkungen im Berufs- und Schülerverkehr erwartet. Schulämter und Verkehrsunternehmen sind informiert. Ca. 300 Personen demonstrierten durch die Innenstadt. Vor Karstadt nahmen sie 50 weitere Personen mit - dort lief am 22.2.08 ebenfalls ein Streik bei Karstadt
Immo Schlepper wies mit Blick auf die Versorgungsbetriebe darauf hin, dass im Vergleich mit der Wirtschaft die Bezahlung im Öffentlichen Dienst "weitaus schlechter" sei . Das zur Begründung oftmals vorgebrachte Argument, die Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst seien dafür ja auch sicherer, stimme heutzutage nicht mehr, denn der Öffentliche Dienst sei inzwischen Spitzenreiter beim Arbeitsplatzabbau. Verlauf der ersten Warnstreiktage 19. Februar 2008 befristete Arbeitsniederlegungen: bei der Göttinger Stadtverwaltung, Bauhof, Stadtentwässerung, Stadtreinigung, Stadtgrün, Sparkasse, Landkreis. In Göttingen gab es um 10 Uhr eine Kundgebung vor dem Neuen Rathaus mit einem anschließenden Demonstrationszug durch die Innenstadt und abschließenden Mittagessen vor dem Alten Rathaus 5 vor 12. An der Demonstration nahmen ca. 500 Personen teil. In Hann. Münden beteiligten sich 250 und 150 in Einbeck an den Warnstreiks. Darüber hinaus waren am 19.2. auch Beschäftigte aus Stadtgrün, Ausländerstelle, Stadtkasse dem Streikaufruf gefolgt . Die Stadtverwaltung meldete "Bei der Stadtreinigung sind nach Angaben Werksleitung jedoch rund 50 Prozent der Beschäftigten ihrer Arbeit nachgegangen, so dass wichtige Aufgaben wie die Container - Abfuhr und die Straßenreinigung in der Innenstadt erledigt werden konnten. Die Abfuhr von Abfall, die am Dienstag in einigen Stadtbereichen wegen des Streiks nicht möglich war, wird am Sonnabend (23. Februar) nachgeholt. Der städtische Baubetriebshof ist trotz des Warnstreiks darauf vorbereitet, eilige Notdiensteinsätze ausführen zu können."
Streiks in den Kitas 21.2. |
| Zwischenbemerkung zum Protestieren mit Pfeifen In den letzten Jahren wurden immer wieder Pfeifen bei Demos verteilt. Nun sind die meisten Demos und Kundgebungen zu Pfeifkonzerten geworden. Man hört kaum noch gerufene Parolen, der Pfeifton ist unabhängig vom Inhalt des Protestes einsetzbar. Mit Pfeife im Mund braucht sich niemand mehr einen sinnvollen Spruch zum Rufen auszudenken. Sinnentleertes Pfeifen kann keine eigene, individuelle Meinung formulieren. insofern ist die Pfeife auch ein Mittel den Demonstranten "das Maul zu stopfen". Selbst ausgedachte Parolen machen DemonstrantInnen selbstbewußter und ausserdem sind sie schonender für die Ohren. Also: Packt die Pfeifen weg und lasst Eure Stimmen hören. Praktische Hinweise für Streikende
(Hier
ist anzumerken, dass das in der Klinik aber teilweise so lief, dass die Stationsleitungen
schlichtweg die Leute einteilten, in jene die streiken "durften" und
jene, die zu arbeiten hatten (teilweise scheint die Notvereinbarung auch nicht
überall bekannt zu sein)
Göttinger Stadtrat Suermanns unsinnige Bemerkungen zum Streik
Also wenn die Leute länger arbeiten, meint er, werde die Arbeitsverdichtung reduziert, das heißt weniger Arbeitshetze, man kann sich mehr Zeit lassen bei der Erledigung der Arbeit.. Da stutzt man und denkt: dann wäre die Arbeitszeitverlängerung ja geradezu eine Maßnahme für gemächlicheres Arbeiten was haben denn die Arbeitgeber davon?! Gespart wird ja dann nichts. Und dann wäre die Arbeitszeitverlängerung doch gar nicht nötig! Das scheint er noch im selben Satz gemerkt zu haben und fährt weiter fort, dass natürlich langfristig Stellen abgebaut werden, weil gespart werden müsse. Damit hat er auch gleich wieder vergessen, womit er den Satz angefangen hat, denn wenn Stellen gestrichen werden müssen die Übriggebliebenen mehr und schneller arbeiten Motto: Was interessiert mich am Ende meines Satzes, was ich am Anfang gesagt habe? Man darf wohl mit aller Klarheit feststellen, Herr Suermann hat einen ziemlichen Unsinn verlautbart.
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