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IG Metall
Göttingen
IG Metall Göttingen , Obere Masch
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IGM Tarifrunde 2004
"Pilot-Abschluß" in Baden Württemberg 2,2 %
Das bedeutet verteilungspolitisch ein Minus von
1,1 %
12.2.04 / Am Morgen des 12. Februar 2004 haben sich IG Metall und
Arbeitgeber auf ein Ergebnis geeinigt: Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen
steigen im Volumen zum 1. März 2004 um 2,2 Prozent und zum 1. März 2005 um weitere 2,7
Prozent. Laufzeit: bis 28. Februar 2006 (also insgesamt 26 Monate)"
Schon die offizielle Forderung der IGM nach 4 %
mehr Lohn bedeutete verteilungspolitisch nur ein Zugewinn von 0,7 %
Der IGMetall Bundesvorstand empfahl im November 2003 eine Lohnerhöhung "bis zu 4
%" . Er ging dabei von einem Produktivitätszuwachs von 2 % und einer Preissteigerung
von 1,3% aus, so daß eine Lohnerhöhung von 3,3 % verteilungsppolitisch neutral bliebe.
Nun strebte die IGM aber 4% an, das würde verteilungspolitisch nur 0,7 % zusätzlichen
Lohn bringen.
Tarifvertragsabschluß in Göttingen mit 3%
Am 26. Januar wurde ein Tarifvertrag mit der >MAHR GmbH in
Göttingen mit nur 3 % abgeschlossen. "Nach Auffassung von Hartmut Meine, IG
Metall Bezirksleiter, ist der Abschluss auf die übrige niedersächsische Metallindustrie
übertragbar." D.h. man findet sich bereits vor dem Eintritt in
Warnstreiks mit einem verteilungspolitisch negativen Ergebnis für die ArbeiterInnen und
Angestellten ab? >Quelle
attac
sucht metal contact
Solidaritätserklärung des
Arbeitskreises"Soziale Gerechtigkeit"
11.2.04 / "Liebe Kollegen von der IG Metall, (...) Wie immer versuchen
Unternehmer und Regierungen, die Arbeiter verschiedener Länder gegeneinander
auszuspielen, indem sie mit Werksschließungen und Standortverlagerungen drohen. Überall
wird den Menschen erzählt, ihr jeweiliges Sozialsystem, ihre Rente, ihr Arbeitszeit sei
am großzügigsten und müsse in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gekürzt werden. Die
Folge ist eine Spirale nach unten, ein Wettbewerb zwischen allen Ländern um die
schlechtesten Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen. Dieser Wettbewerb wird von den
Konzernen in aller Welt ausgetragen auf dem Rücken der Beschäftigten.
(...) Gegen den Sozialabbau dieser Bundesregierung werden am 3. April große Proteste
stattfinden. Wir hoffen, dann gemeinsam mit euch gegen Sozialkahlschlag demonstrieren zu
können."
Warnstreik Bosch
Mehrere hundert Beschäftigte von Bosch haben sich am 10 Februar an einem Warnstreik
beteiligt. Sie haben für ca. eine Stunde die Arbeit niedergelegt. IG Metall VOrsitzender
in Göttingen, Gerd-Uwe Boguslawski kündigte für diese Woche weitere Warnstreiks an. AUf
Transparenten konnte man z.B. lesen: 760 Beschäftigte - Bei 40 stundenwoche bleiben 665
über , 95 fallen weg
400 Meter Warnstreik-Demo , von
Sartorius zu ALCAN
Am 11.2. marschierten warnstreiekende Metaller
vom Sartorius-Werk in der Weender Landstraße morgens 400 Meter weiter zu ALCAN.
>> Foto auf der IGM-Webseite
Sartorius
Erster Warnstreik der Tarifrunde im Februar 2004
Die Friedenspflicht endete am 28. Januar 2004. Am 4.2. morgens um 9 Uhr gab es einen
ersten Warnstreik bei Sartorius im Industriegebiet. Vor dem Glaskasten, dem Sitz der
Geschäftsleitung mit vorgelagertem Wasserspiel haben 250 (Zahlenangabe von der IGM)
Sartoriusbeschäftigte für eine Stunde ge(warn)streikt.
Sartorius strebt 11 % Gewinn vom Umsatz an. (Die sogenannte EBIT-Marge - Earnings before
interests and taxes - vor Steuern und Zinsen - im Verhältnis zum Umsatz - gleich
Umsatzrendite) Mit der geplanten jährlichen Wachstumsrate von 7,5% läge der Umsatz dann
bei 591,93 Mio Euro und die Umsatzrendite bei jährlich 59 Millionen Euro.
Ist "Verarschung" kein zu deftiges Wort wenn im Vergleich dazu die
Beschäftigten verteilungspolitisch 0,3 % oder gar 1,1 % weniger bekommen
> weitere Artikel zu Sartorius
>> Bilder der IGM vom Warnstreik
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