goettinger stadtinfo DGB |
2009: Lothar Hanisch als Vorsitzender der DGB Region wiedergewählt
Neues
Personal Geschäftsbericht
und politische Rede
|
Region Harz gegen Hartz4
21.4.06
/ ergänzt 25.4. // IGMetall-Mitglied Lothar Hanisch (48) wurde am 30. März
2006 als neuer DGB Vorsitzender der Region Südniedersachsen gewählt. Er war bislang
Betriebsratsvorsitzender beim Konservenbüchsen-Hersteller Impress (ehemals "Züchner")
in Seesen. Im Unterschied zu seinem Vorgänger, dem bekennenden WASGler Gertenbach
ist Lothar Hanisch SPD-Mitglied; er hat 2001 für die SPD in Seesen (ohne Erfolg)
als Ratsmitglied kandidiert.
2005: Gertenbach verläßt nach weniger als 1 Jahr Göttingen 2005 Neuer
DGB-Vorsitzender: Martin Gertenbach Kommentar
(G.Schäfer) Der
bisherige DGB-RegionsvorsitzendeSebastian Wertmüller verlässt Göttingen und geht
zur Region Mitte (Hannover). Wertmüller hatte zu anfang in Göttingen
durch Unterstützung von Antifa-Demonstrationen Sympathien erworben. In den
letzten Jahren gab es häufiger Anlass zur kritischen Betrachtung seiner Diskussionsbeiträge.
Bei seinen Positionen zeigte er eine auffällige Nähe zu den sogenannten
Antideutschen. Den Gegnern des Irak-Krieges machte
er den Vorwurf des Antiamerikanismus . Seine Haltungen
in Bezug auf Palästina und Israel sind sehr deutlich einseitig gegen die Palästinenser
gerichtet. Als die attac-Arbeitsgruppe "Globalisierung und Krieg" kritisiert
hatte, dass deutsche Rüstungskonzerne Waffen ins Kriegsgebiet Israel liefern, ging
Wertmüller massiv öffentlich gegen sie vor und behauptete "In der AG spielen
antisemitische Gedanken eine dominierende Rolle". Im Kopftuchstreit nahm er für
ein Verbot Stellung, zeigte insgesamt eine islam-feindliche Haltung und warnte
immer wieder vor dem islamischen Terrorismus. Zuletzt noch einmal ging er öffentlich
im Januar 2005 gegen die islamische Hochschulgemeinde vor wegen Äußerungen
in einem Referat. Kritiker seiner Position wie das Soziale
Zentrum, wurden mit Billigung Wertmüllers von der DGB-nahen Bildungsvereinigung
Arbeit&Leben ausgegrenzt - und durften nicht mehr in ihren bisherigen Räumlichkeiten
tagen. |
Aufruf April 2000 / Aufruf Juni 2001 / Aufruf Mai 2002 |
DGB Überlegungen zum 1. Mai 2002 Dies
ist nicht das erste mal, dass Protest gegen einen Naziaufmarsch den Schwerpunkt
am 1. Mai bildete, bereits im Jahr 2000 war die 1. Mai Demo mit einem Aufruf des DGB
gegen die Nazis verbunden worden.
|