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Ostern

Discoverbot am Karfreitag
Städtische Terminregelungen an Ostern
Oster"marsch"

> Osterfeuer
> Osterhasen und Ostergruß

 

Städtische Terminregelungen an Ostern 2012

7.4. und 8.4.12 Osterfeuer 19.30 Uhr an verschiedenen Stellen >Überblick-Tabelle

Die Termine zur Abfuhr von Restabfällen, Papier- und Biotonnen sowie die Sammlung der gelben Säcke verschieben sich in der Zeit von Karfreitag, 06. April, bis zum folgenden Freitag, 13. April, um jeweils einen Tag.

Das Büro des Göttingen Tourismus e.V. im Alten Rathaus hat am Karfreitag, Ostermontag und Ostersonntag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Karsamstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung "Franziska Becker" im Alten Rathaus ist am Osterwochenende jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Lediglich am Karfreitag bleibt die Ausstellung geschlossen.

Das Städtische Museum bleibt am Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Besucherinnen und Besucher sind aber am Karsamstag und Ostersonntag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr willkommen.

Die Stadtbibliothek bleibt am Ostersamstag geschlossen

Discoverbot am Karfreitag
Veraltete Gesetze gängeln im Auftrag des klerikalen Machtanspruchs

Der Karfreitag ist einer der höchsten christlichen Feiertage und ein gesetzlicher Feiertag an dem öffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Tanz- oder Sportveranstaltungen, verboten sind. Das "Niedersächsische Gesetz über die Feiertage" verbietet zunächst einmal sowieso " Handlungen, die die äußere Ruhe stören oder dem Wesen der Sonn- und Feiertage widersprechen". "Während der Zeit von 7 bis 11 Uhr morgens sind auch noch verboten: öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und öffentliche Aufzüge, die nicht mit dem Gottesdienst zusammenhängen." Verboten sind auch Veranstaltungen "die der Unterhaltung oder dem Vergnügen dienen (...) bei denen nicht ein höheres Interesse der Kunst, der Wissenschaft oder der Volksbildung vorliegt". Am Karfreitag sind zusätzlich verboten:" a) Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen; b) öffentliche sportliche Veranstaltungen; c) alle sonstigen öffentlichen Veranstaltungen, außer wenn sie der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nehmen."
Kommentar:
Natürlich sollte in religiösen Dingen Toleranz und Rücksicht gezeigt werden, aber eine unangemessene Gängelung allein im Interesse der christlichen Kirchen durch einen weltlichen Staat ist so nicht hinzunehmen. Die pauschale Behauptung, jegliche Tanzveranstaltung und alle "sonstigen Veranstaltungen" störten das religiöse Fest kann nicht akzeptiert werden. Das Gesetz sollte zum Zeichen religiöser Toleranzbereitschaft auch gegenüber nicht-christlichen Menschen geändert werden. (Stand 6.4.09 ) Mehr zu diesem Thema und zwei Leserzuschriften auf der Seite > Kirchenkritik

 

Ostermärsche

Eigentlich sollte man sich mal einen anderen Begriff anstelle von "Marsch" einfallen lassen. Normalerweise finden Märsche und Marschmusik ja in unfriedlichen Bereichen statt. Vielleicht "Österliches Friedens-Lustwandeln" oder "Oster-Schlendrian". In der Tat wird inzwischen auch schon der Zusatz (= Wanderung) verwendet. Aber das Wort Demonstration täte es ja auch.

Vor 50 Jahren fand der erste Ostermarsch in Großbritannien statt, zwei Jahre später ertsmals auch in Deutschland. 1994 ist die Bundeswehr aus ihrer Kaserne aus Göttingen abgezogen. Seitdem finden in Göttingen keine Ostermärsche mehr statt. Ab 2003 etablierte sich stattdessen der Eichsfelder Osterfriedensmarsch.

Osterdemonstration 2012

Keine Ostermarsch-Ankündigung für Göttingen bekannt. Wenn überhaupt, dann wird wieder ein "Eichsfelder Ostermarsch (=Wanderung)" in Leinefelde stattfinden. "Krieg überwinden - Dialog auch mit dem Gegner" von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, Abschlusskundgebung: 15 Uhr, West-Östliches-Tor, Eichsfelder BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie
Auf der Liste der Ostermärsche bei der Friedensooperative sind ansonsten lediglich noch Holzminden und Braunschweig in der südniedersächsischen Region aufgeführt. In Nordhessen: Kassel: Kasseler Ostermarsch 2012 "Kein Krieg dient den Menschenrechten", Veranstalter: Kasseler Friedensforum

Ostermarsch 2011

am Montag den 25.4.11 als Friedensmarsch und Anti-AKW-Demo zum AKW Grohnde > Ausführliche Infos

Ostermarsch 2010

Montag, 5.4.2010 Wehnde/Duderstadt: "Krieg überwinden - Dialog auch mit dem Gegner" von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, Veranstaltet von der Eichsfelder BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie. Abschlusskundgebung: 15 Uhr,>> West-Östliches-Tor . Dieser Ort befindet sich an der ehemaligen Grenze zwischen Duderstadt und Brehme, südlich von Ecklingerode und ist über einen Feldweg von der Bundesstraße 1011 nach Süden erreichbar. Im Vorjahr hieß es: "Um 14 Uhr startet jeweils eine Gruppe vom Rathaus Duderstadt und von der Ortsmitte in Wehnde in Thüringen (nicht Weende in Gö)."

Befürworterin des Bundeswehreinsatzes als Rednerin beim Ostermarsch?

Redner/Rednerin bei der Kundgebung um 15 Uhr am West-Östlichen Tor: Andreas Steinert (Die GRÜNEN und Sprecher BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie, NABU), Lothar Wandt (NABU) , Rahima Valena (Kreisvorstand DieGRÜNEN Göttingen). Kritiker warfen Rahima Valena, Mitglied im Vorstand des Kreisverbands der Göttinger GRÜNEN vor, dass sie "gegen einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan (zum gegenwärtigen Zeitpunkt)" sei , "weil doch die Frauen befreit werden müssen." In der ursprünglichen Einladung war vorgesehen, dass jemand eine Gegenposition vertreten sollte - dazu ist es aber nicht gekommen. Wegen dieser Entwicklung hatten einige Leute angekündigt, dem Ostermarsch fern zu bleiben.


Rahima Valena, gebürtige Afghanin und Mitglied im Kreisvorstand der Grünen

Die Thüringer Allgmeine berichtete am 6.4.10 von den Reden und den Themen der Veranstaltung. Die zentralen Themen des diesjährigen Marsches waren die Beendigung des Afghanistan-Krieges sowie die Abschaffung der Atomwaffen. Zuerst beleuchtete Andreas Steinert noch einmal die Geschichte des Ostermarsches. Danach sprach Lothar Wand aus Brehme über die ehemalige Grenze und die "Einheit". Danach so die Zeitung "gab die Afghanin Rahima Valena einen Situationsbericht aus ihrem Heimatland." Über eine Bewertung des Bundeswehreinsatzes , insbesondere über eine Rechtfertigung durch die Redebeiträge wurde nicht berichtet.

Uwe Reinecke hatte in den vorhergehenden Jahren den Ostermarsch mit vorbereitet und dort auch Redebeiträge gehalten. Den folgenden Text hatte Uwe Reinecke nach Bekanntwerden der Ostermarschplanung 2010 an die Initiative geschrieben:

"Dialog ja, aber eine Friedensdemonstration hat nun einmal den unteilbaren Frieden zum Thema. Soldaten (und Soldatinnen) bringen keine Befreiung, auch und gerade für Frauen nicht. Eine Frau, die sich einen Krieg schön reden will, sollte nicht auf einer Friedenskundgebung reden. Es sollten generell keine Mitglieder, MandatsträgerInnen und/oder Funktionäre von Parteien auf Veranstaltungen der Antikriegs- bzw. Friedensbewegung sprechenund schon gar nicht als HauptrednerInnen. Die Parteien leiden i.d.R. nicht darunter in den Medien mit ihren Positionennicht Gehör zu finden. Der Ostermarsch ist eine Veranstaltung der Friedensgruppen. Die sollten dann auch das Wort führen. Der Ostermarsch richtete sich seit 1958 (England) bzw. seit 1960 (Deutschland-West) stets gegen die eigene Regierung und gegen die eigene Armee. Und hatte die Aufarbeitung der eigenen Kriegsgeschichte sowie die atomare Abrüstung immer wieder als Themen, niemals aber eine Rechtfertigung für bestimmte Kriege.
Wie sollte an der Bundeswehr etwas Positives zu finden sein? Sie hat 1999 Jugoslawien bombardiert. Das ist aufzuarbeiten. Deutschland hat sich aktiv am Irak-Krieg beteiligt. Und auch am Afghanistan-Krieg. Sie - die Bundeswehr - stellt einen Offizier (Oberst Georg Klein), der die Frage nach Warnhinweisen zum Schutz der Bevölkerung zwei Mal ausdrücklich verneinte und somit den Befehl zum Massenmord in Kundus gab, und hat diesen bis heute nicht entlassen. Die "Task Force 47" und das KSK kämpfen im Geheimen und ohne, dass der Bundestag diese Soldateska kontrolliert. " Die Bundeswehr macht Werbung an unseren Schulen und sie tritt in den Räumen von Kirchen auf, um für sich zu werben (Heeresmusikkorps 1 in Hannover. Dagegen Protestierende wurden 2009 - obwohl getauft - auf Wunsch der Pfarrerin und der ebenfalls anwesenden damaligen Landesbischöfin von der Polizei aus der Kirche geschmissen). Auf dem Bremer Kirchentag begrüßte die Bundeswehrbigband am Hauptbahnhof die Gäste mit einem riesigen Werbeschild "Karriere Bundeswehr". Solche und andere Verstrickungen der Kirchen in die deutsche Kriegspolitik waren stets auch Themen der Ostermärsche. Das muss auch so bleiben. Und dann soll eine BündnisGrüne der Frauenbefreiung durch die Bundeswehr das Wort reden? Also ehrlich, das geht nicht."

 

Rückblicke auf Eichsfelder Ostermärsche der früheren Jahre

2009

Ostermontag (13.04.) wird der 7. Ostermarsch im Eichsfeld veranstaltet . Um 14 Uhr startet jeweils eine Gruppe vom Rathaus Duderstadt und von der Ortsmitte in Wehnde in Thüringen (nicht Weende in GÖ). Um 15 Uhr treffen sich beide Gruppen am "West-Östlichen Tor", das ist eine Art Natur-Denkmal auf der Landesgrenze Niedersachsen - Thüringen (also der ehemaligen Grenze BRD - DDR). Uwe Reinecke (Informationsstelle Militarisierung/ IMI e.V. und antimilitaristische Perspektive/ amip, Göttingen) sowie Dr. Gerhard Krauth (Göttinger Friedensbüro) werden dort Ansprachen halten. Uwe Reinecke wird sich mit "10 Jahre nach dem Jugoslawien-Krieg" befassen und Dr. Gerhard Krauth wird über Perspektiven von Friedensarbeit sprechen. Wer Interesse, Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen mit Flugblättern, Plakaten oder Transpis bzw. einfach so mitzukommen.

2008

fand wieder ein Ostermarsch statt. Jeweils um 14 Uhr traf man sich in der Ortsmitte im thüringischen Wehnde und am Rathaus in Duderstadt. Von dort geht es dann in einer kleinen Wanderung hinauf zum West-Östlichen Tor (liegt exakt auf der ehemaligen Grenze DDR/BRD). Reinhard Voß , Generalsekretär von Pax Christi hielt während der Veranstaltung eine Rede zur Gewaltlosigkeit, hieß es, und "eigene Transparente und Flugblätter" seien ausdrücklich erwünscht. Da sich Ostermontag der Beginn des Jugslawienkrieges 1999 unter Bundeswehrbeteiligung jährt, hätte zwar das Thema Kosovo als zentrales Thema nahegelegen, aber die Organisatoren planten es diesmal anders.

2007

stand der Ostermarsch am Ostermontag unter dem Motto "Kriege gegen Natur und Menschen überwinden. Der jüngste Weltklimabericht zeigt: Wenn es in den nächsten 20 Jahren nicht einen anderen Umgang mit den Ressourcen der Erde gibt, werden die Lebensgrundlagen für Jahrhunderte zerstört. Es gibt Zusammenhänge zwischen dem "Krieg" gegen die Natur, den militärischen Kriegen, der terroristischen Gewalt und dem wachsenden sozialen Unfrieden. Ein Umdenken ist nötig. Praktische Schritte sind möglich." Ablauf war: 14 Uhr Treffen der TeilnehmerInnen in Duderstadt/ Niedersachsen, Rathaus, dann Wanderung (ca. 3 km) zum West-Östlichen-Tor., 15 Uhr Begrüßung, Redebeitrag zum Thema (Bernd Winkelmann, Adelsborn), Praktische Handlungsmöglichkeiten (Hans Georg Schwedhelm, Duderstadt), Aktionen zum G8-Gipfel (Uwe Reinecke, Göttingen), Grußwort "Grünes Band Eichsfeld-Werratal" (Lothar Wandt; Brehme) Lieder und Musik, Picknick mit mitgebrachtem Kaffee und Kuchen. Veranstalter "Eichsfelder Bürgerinitiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie"

2006

Die "Eichsfelder Bürgerinitiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie" lädt ein zum
Osterfriedensmarsch zum West-Östlichen-Tor am Ostermontag, den 17. April 2006
Der Ostermarsch findet dieses Jahr unter dem Motto statt: "20 Jahre Atomkatastrophe Tschernobyl - zivile und militärische Bedrohung überwinden". Infolge des atomaren Supergaus von Tschernobyl am 26. April 1986 starben ca. 100.000 Menschen, immer noch erleiden Kinder Missbildungen und Krebs. Das "Restrisiko" und die Endlagerung strahlenden Mülls ist für Jahrtausende nicht gelöst. Dennoch soll in Deutschland eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke durchgesetzt werden und Deutschland soll sich an den Aufbau von Atomkraftwerken in der Ukraine und in Bulgarien beteiligen. Auch die atomare Aufrüstung geht weiter. Gegenwärtig gibt es weltweit 28.000 Atomsprengsätze, ihre Zahl wächst.
Osterfriedensmarsch im Eichsfeld Ostermontag jeweils um 14 Uhr

Treffen der TeilnehmerInnen in Wehnde/Thüringen, Ortsmitte;
Treffen der TeilnehmerInnen in in Duderstadt, Rathaus.
Wanderung (ca. 3 km) zum West-Östlichen-Tor.
Vortrag zum Thema Prof. Dr. Rolf Bertram, Göttingen, Spezialist in Fragen Atomenergie, Koordinator Institut Forschung und Bildung für Frieden, Umwelt und globale Gerechtigkeit, Wissenschaftlicher Beirat von Attac-Deutschland
Bericht Tschernobylhilfe für Kinder, Rita Peitsch
Infos zur verschiedenen Initiativen und Unterschriftenaktion
Lieder und Musik,
Zum Picknick bitte Kaffee und Kuchen mitbringen,

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