Goettinger
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Am 7.8.08 haben wir die Mitteilung erhalten, Rainer Boll vom Gebäudemanagement der Uni habe folgendermaßen auf ein Kritikschreiben geantwortet: "Das Gebäudemanagement hatte nicht vor den Raum ersatzlos zu streichen. Nach unseren Informationen wurde durch die Fakultät die Raumfrage geprüft mit dem Hintergrund einer Verbesserung der Lehre im Sprachbereich. Nach unseren Erkenntnissen wurde in diesem Zusammenhang auch ein Zusammenfassen mit dem Fachschaftsraum angesprochen. Leider hat die Kommunikation wohl nicht funktioniert, da in meiner Abteilung eine Zustimmung der Fachschaft und der Basis-Gruppe gemeldet wurde. Aus diesem Grund habe ich gestern den Auszug und die Umbauten des Raumes gestoppt sowie mit dem Dekanat einen Gesprächstermin mit Fachschaft und Basis-Gruppe vereinbart. Ziel wird sein den Raum zu erhalten oder einen anderen Raum der Basis-Gruppe anzubieten. Ich hoffe, damit dem Wunsch eines freien Raumes für die Basis-Gruppe zu ermöglichen." In einer Reaktion seitens der Basisgruppe darauf heisst es "Der zunächst angesetzte Räumungstermin wird nicht wahrgenommen werden. Vorraussichtlich werden demnächst Gespräche zwischen Gebäudemanagement, PhilFak und Vertreter_innen der BG stattfinden, bis dahin bleibt die Situation unklar." Nach Einschätzung der Basisgruppe Geschichte sind die Umstrukturierungspläne allerdings umfassender als zunächst vermutet und betreffen u.a. auch die Arbeitsbedingungen des technischen Personals. Man möchte vorerst jedenfalls keine Entwarnung geben.
Univerwaltung
will Infrastruktur politisch aktiver Gruppe lahmlegen (korrigierter
Textteil farbig gekennzeichnet: ) 4.8.08
/ In einer Pressemitteilung am 21.6.06 kündigten die Basisgruppen der Historisch
Philosophischen Fakultät "erbitterten Widerstand gegen jede Art von Kürzungsplänen
an. "Kürzungen werden nicht diskutiert sondern bekämpft".
Um Proteste gegen die Kürzungspläne zu organisieren,
luden die Basisgruppen zu offenen Treffen in der Humboldtallee 19 ein. Im Keller
des Gebäudes Humboldtallee 19 befinden zwei Räume, die von Fachgruppen
und den sie tragenden Basisgruppen genutzt werden. Mitten
in den Semesterferien, am 15 August 2008 soll nun einer der beiden Räume,
der Raum der Fachgruppe Geschichte geräumt werden.
Die Verwaltung zielt auf Die Basisgruppe Geschichte Man plane, dort ein Sprachlabor einzurichten teilt die Univerwaltung mit. Ehrlicher wäre, wenn sie offen zugäbe, dass sie die Arbeit der Fachgruppe Geschichte erschweren will. Allzu deutlich ist die entsprechende Repressionsspur der jüngsten Vergangenheit: Zuerst befand sich der Fachgruppenraum Geschichte im AStA-Gebäude und wurde mit Polizeigewalt geräumt (siehe Artikel zur Geschichte) . Nun befindet er sich in der Humboldtallee und wiederum soll der Raum geschlossen werden. Immer wurde damit auch auf die Basisgruppe Geschichte gezielt. Zwischendurch war eine andere hochschulpolitische Gruppe die dem ADF nahesteht in die Fachgruppe gewählt worden. Während dieser Zeit hatte die Univerwaltung die Fachgruppe und deren Raum in Ruhe gelassen. "Die
Uni-Leitung hat uns aufgefordert unseren Raum bis spätestens zum 15. August
auszuräumen. Wir antworten: Einräumen statt Ausräumen! Umgebaut
wird nicht! Kommt zahlreich und bringt Freund_innen mit! Sperrmüll ist ausdrücklich
erwünscht. Ab 12 Uhr in der Humboldtallee 19."
...... und trifft auch die studentische Selbstverwaltung Der
Raum in der Humboldtallee 19 dient nicht der Basisgruppe als politischer Hochschulgruppe,
sondern der Fachgruppe Geschichte als Arbeitsraum. Die Fachgruppe Geschichte gehört
zusammen mit etlichen anderen Fachgruppen zur Fachschaft der Philosophischen Fakultät,
die deren Fachschaftsrat bilden und in der Fachschaftsräteversammlung vertreten
ist.
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Studiengebühren sofort wieder abschaffen Am 6.3.09 hieß es in einer Pressemitteilung von Andretta SPD/MdL (...) "Zum Stichtag 31.12.2008 betrugen die Rücklagen der Hochschulen aus nicht ausgegebenen Studiengebühren mehr als 75 Millionen Euro. Allein das Konto der Universität Göttingen (ohne Medizin) weist eine Rücklage aus 7.556.000 Euro auf, davon verplant für studienverbessernde Maßnahmen seien lediglich 3,4 Millionen Euro. (...) Andretta: "Studiengebühren sind eine große Hürde für Kinder aus einkommensschwächeren Familien und Gift für die Chancengleichheit." Und sie kommt zu dem Schluß "Studiengebühren gehören sofort wieder abgeschafft!"
Anmerkung der Redaktion: Ja schön und gut , aber es sollte zugleich auch an folgende Meldung vom 3.9.2001 erinnert werden: "Wissenschaftsminister Thomas Oppermann (SPD) gilt seit langem als Verfechter von Studiengebühren. "Wir werden noch 2001 das Hochschulgesetz ändern, um Gebühren einzuführen", bestätigte er jetzt gegenüber dem Magazin "Focus". Oppermann hat in der SPD weiter Karriere gemacht und ist heute Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Um welche Beträge geht es ? Nehmen wir zur Illustration das Sommersemester 2008. Wer bis 31.1.08 keine 593,52 überwiesen hatte, darf nicht weiterstudieren. Wer nebenher arbeiten muß, schafft das Studium nicht in der Regelstudienzeit. Dann wirds aber noch teurer: bis zu 993,52 Euro pro halbes Jahr - 1987,04 Euro pro Jahr. Da wird eiskalt in Kauf genommen: Kinder aus armen Familien können nicht studieren. >
Geschichte der Proteste gegen Studiengebühren in Göttingen
Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Bei studienbedingten Schwierigkeiten sowie in persönlichen Konfliktsituationen können sich alle Göttinger Studierenden an diese Stelle wenden. Neben kostenlosen Beratungsgesprächen für Einzelpersonen, Paare und Familien beinhaltet das Angebot regelmäßige Kurse zu unterschiedlichen Aspekten. Im Sommersemester 2008 sind dies: "Effektiver Lernen", "Prüfungsangst", "Zeitmanagement und Motivierung", "Stark im Studium" sowie "Autogenes Training". Anmeldung in der Psychosozialen Beratungsstelle, Goßlerstraße 12b (neben der Mensa am Turm) während der offenen Sprechstunden dienstags von 12 - 13 Uhr, mittwochs von 13 - 14 Uhr und donnerstags von 12 - 13 Uhr. Kursanmeldung für "Psycho aktiv"-Kurse : Frau Göhmann-Ebel, Tel. 0551 / 395108 | ||||||||