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Mayday der Prekarisierten

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1. Mai 2013

Die Deutsche Bank - Das architektonisch geschmacklose Gebäude der Deutschen Bank wurde von der Veranstaltung rechts liegen gelassen. Die Nähe zu dem Symbol des deutschen Kapitalismus wurde ignoriert.

Schnappschuss an der Bühne mit einer Szene von symbolischem Gehalt:

Ein Kind und eine Frau bauen eine Säule des sozialen Europas während der Reden auf der Bühne


Veranstaltungen zum 1. Mai 2013 in Göttingen

  • 28. April 11 Uhr, Tag der Arbeit in der St. Johanniskirche, Motto: "Gute Arbeit?!" Gestaltet wird er von Pastor Stephan Eimterbäumer (KDA), Superintendent Friedrich Selter sowie dem DGB-Regionsvorsitzenden Lothar Hanisch. Im Gottesdienst wird Superintendent Selter auf eine geplante Umfrage zur >Mitarbeitenden-Zufriedenheit im Kirchenkreis eingehen. Für Musik sorgen der Posaunenchor St. Johannis/ESG unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann und Rüdiger Brunkhorst, Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen. Unter anderem spielt er - passend zum Thema "Belastungen in der Arbeit" - den Song "Nur noch kurz die Welt retten,... (148 Mails checken)" von Tim Bendzko. Nach dem Gottesdienst ist Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus.
  • 30. April, 21 Uhr Open-Air-Film auf der oberen Johannisstraße veranstaltet von DGB-, IGM- und ver.di-Jugend. Die Veranstaltung ist kostenlos. Getränke können gekauft werden. Film über den Streik von Frauen in einem britischen Ford Werk
    Es hofften " Konzernleitung und Gewerkschaften darauf, dass die Ehemänner (sämtlich Ford-Arbeiter) ihre Frauen wieder zur Vernunft bringen. (...) Doch die Frauen fügen sich nicht und streiken öffentlichkeitswirksam weiter."
    (>>critic)


  • 1. Mai, 10:30 Uhr, Demonstrationszug ab Platz der Synagoge - (bzw. neben dem seit Jahren leerstehenden ehemaligen Gewerkschaftshaus Obere Masch 10);

    11:30 Uhr, Maikundgebung auf der oberen Johannisstraße; Begrüßung Lothar Hanisch, Regionsvorsitzender; -

    Mairede Hartmut Meine, IG Metall-Bezirkleiter - Foto rechts. bereits am 3.5.13 wird er mit der >Warnstreikwelle in Südniedersachsen beschäftigt sein.

  • Wortbeiträge Kolleginnen und Kollegen von ver.di; Musik The Hippocritz während der Demo; The Rox während der Kundgebung

Mächtig sauer und mit Bedarf nach action: Verdi-Frauen aus dem Einzelhandel - ihr Elan begeisterte das Publikum / die> Bewegung im Einzelhandel geht also weiter


Die Folgen der >Privatisierung des LKH - Die Asklepioskliniken erhöhen kontinuierlich den Druck auf die Beschäftigten - der Bericht von Julia Niekamp (auf dem Foto am Mikro) der verdi-Sekretärin für den Bereich Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen - sorgte für Empörung über die Entwicklung bei Asklepios.

(Pressemitteilung des DGB)
"Die Gewerkschaften zeigen durch Mitbestimmung und Tarifpolitik, dass sie die Lage der abhängig Beschäftigten verbessern können. Die Arbeit wird immer mehr entwertet. Unsichere Jobs verdrängen sichere Arbeitsplätze", so Lothar Hanisch, DGB-Vorsitzender der Region Südniedersachsen-Harz.
Immer mehr Menschen droht Altersarmut. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Darum fordern wir eine solidarisch finanzierte Alterssicherung, damit ein sozialer Abstieg im Alter entgegengewirkt wird. Die Krise in Europa ist noch längst nicht ausgestanden. Kürzen und Sparen trifft nicht die Verursacher an den Finanzmärkten, sondern Beschäftigte, Erwerbslose, Rentner und die junge Generation.


Lothar Hanisch, DGB-Vorsitzender der Region Südniedersachsen-Harz / 1. Mai 2013


Der DGB fordert :

- die Stärkung der Rechte der Beschäftigten, der Mitbestimmung und der Tarifautonomie
- Gute Arbeit statt perspektivloser Jobs - einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro **
- gleiches Geld für gleiche Arbeit in der Leiharbeit ***
- Schluss mit der Diskriminierung von Frauen - auch in der Bezahlung
- eine Rente, die zum Leben reicht. Deshalb: Sofortiges Ende der Rentenkürzungen
- ein Investitions- und Konjunkturprogramm für ein sozial gerechtes Europa
- eine solide Finanzierung für einen handlungsfähigen Staat, z. B. für Bildungsinvestitionen.

Gewerkschafts-Opposition fordert:

** das "Aktionsbündnis Sozialproteste" in dem auch viele GewerkschafterInnen zusammenarbeiten fordert 10 Euro Mindestlohn, 500 Euro Eckregelsatz und 30 Stundenwoche >>...mehr Infos)

*** "Kein Leiharbeits-Tarifvertrag!"

Das >>Stuttgarter Bündnis und das Aktionsbündnis Soziale Proteste ABSP fordern Schluß mit der Leiharbeit und gegen einen Tarifvertrag für Leiharbeit bei dem die Lohnunterschiede zur Stammbelegschaft erlaubt werden und rufen zum "Kampf gegen den DGB-Leiharbeitstarifvertrag".
"8,50 €/h sind der Stundenlohn, auf welchen SPD und Grüne mit ihrer Gesetzesinitiative hinsteuern wollten. Aber auch die DGB-Tarifgemeinschaft will ihn in der Leiharbeit tariflich festschreiben! Inzwischen haben Hunderte GewerkschafterInnen den Aufruf des Krisenbündnisses Stuttgart und den Offenen Brief gegen den DGB-Zeitarbeitstarifvertrag unterzeichnet. >>Aufrufe
"
Sogar Prominente wie Prof. Christoph Butterwegge oder Prof. Frank Deppe befinden sich unter den Unterzeichnern. Unterstützungserklärungen für den Offenen Brief bitte mit Name, Wohn- bzw. Arbeitsort, Gewerkschaft und ggf. Funktion mailen an mag.wompel@labournet.de."
Siehe auch >>taz
"Es gibt erste Reaktionen: Die Gewerkschaften haben offenbar zugestanden, dass sie "die juristischen Details nun noch einmal prüfen" wollen: Auf der Homepage des DGB finden sich jedoch die Argumente der KritikerInnen gegen die Fortführung von Tarifverträgen in der Leiharbeit nicht wieder: Werbt weiter für die Unterzeichnung des Stuttgarter Aufrufs und für die Unterzeichnung des Offenen Briefes" (Kursiv: ABSP-Rundschreiben)

 

Kein Platz für Nazis bei 1. Mai Veranstaltungen !

"Am 2. Mai 2013 jährt sich die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten zum 80. Mal. Auch daran wollen wir erinnern. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für Nazis", so Hanisch. (siehe auch die >Veranstaltungen am 2. Mai )

Foto: Erinnerungsmißachtung - Gedenkstein am ehemaligen Gewerkschaftshaus "Volksheim", das daran erinnert, dass die Nazis dieses Haus zerstört und Gewerkschafter gefoltert haben.

Den Platz des Gedenksteins fanden wir im April 2013 als Müllabladeplatz mißbraucht vor .


1. Mai in der DGB-Region Südniedersachsen Harz

Northeim 27. April bis 1. Mai, Maivolksfest auf dem Mühlenanger;
1. Mai, 10:30 Uhr "Platzkonzert Spielmannszug im Jäger-Corps auf dem Marktplatz" anschließend Demonstrationszug zum Mühlenanger;11 Uhr Maikundgebung auf dem Mühlenanger; Begrüßung Erika Goebel, Ortsverbandsvorsitzende; Grußwort Wolfgang Haendel, 1. stellv. Bürgermeister; Mairede Ronald Schminke MdL/ SPD, ehemals Geschäftsführer der IG BAU in Göttingen
2. Mai, 10 Uhr, "Seniorenfrühstück im BSG-Schießhaus, Schützenring 1"

Hann. Münden: 1. Mai, 10:30 Uhr, Demonstrationszug ab Schlossplatz; 11 Uhr Maikundgebung vor dem Rathaus; Begrüßung Axel Nelges, kommissarischer Ortsverbandsvorsitzender; Grußwort Günter Fraatz, stellvertretender Bürgermeister; Mairede Thomas Müller, IG Metall Niedersachsen; Musik Drum & Bugle Corps "Red-Stars"

Einbeck: 1. Mai, 11 Uhr, Maikundgebung auf dem Möncheplatz; Begrüßung Peter Zarske, ver.di-Ortsvereinsvorsitzender; Mairede Wolfram Schöttle, IG Metall Niedersachsen; Schlusswort Achim Wenzig, BR-Vorsitzender Fa. Renold; Musik Tatjana und Markus von Chairoplane; Luftballonwettbewerb, AWO-Stand mit Kaffee und Kuchen

Goslar: 28. April bis 19. Mai Ausstellung im Museum "Das ist unser Haus"und Veranstaltungsreihe zum 80. Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten

Goslar 1. Mai, 10 Uhr Demo ab Domplatz vor der Kaiserpfalz mit Zwischenstopps, kurzen Reden und Aktionen; 11 Uhr Maikundgebung Museumsplaza; Eröffnung Susanne Ohse, Ortsverbandsvorsitzende; Mairede Jörg Liebermann, IG BCE-Bezirksleiter; Musik Musikkorps Hüttenwerke Harz; anschließend Familienfest

Bad Harzburg: 1. Mai, 11 Uhr Maikundgebung im unteren Badepark; Eröffnung Manfred Finger, Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Henning Franke, GdP; Musik Die Tennessee-Birds aus Hattorf

Oberharz, Clausthal-Zellerfeld: 1. Mai, 11 Uhr, Maikundgebung in der AWO, Zellbach 52: Begrüßung Karl-Heinz Ehrenberg, Ortsverbandsvorsitzender; Maireden Thomas Starmann, ver.di und Dr. Wilhelm Priesmeier MdB; Musik Lothar Megerle

Uslar: 1. Mai, 10 Uhr, Maikundgebung auf dem Rathausvorplatz mit Aufstellen des Maibaums; Begrüßung Uwe Karsten, DGB-Seniorenvorsitzender; Grußwort Torsten Bauer, Bürgermeister; Mairede Wolfgang Hemme, EVG; Musik Volkschor "Waldesgrün"; Technik/Musik Firma Helmbrecht, Uslar; für Essen und Getränke ist gesorgt. Langelsheim: 1. Mai, 10 Uhr, Maiveranstaltung auf dem Freiheitsplatz anschließend Familienfest der IG BCE Ortsgruppe Langelsheim; Mairede Thomas Bulang, BCE Wolfenbüttel; Musik Concordia Chöre; für Essen und Getränke ist gesorgt.

"Für Essen und Getränke ist gesorgt..." /
Foto: 1. Mai Göttingen 2010

Osterode: 1. Mai, 10:30 Uhr, Maikundgebung im Haus der Jugend in Osterode; Begrüßung Manfred Zaffke, 1. Bevollmächtigter IGM; Grußwort Harald-Jürgen Renz, 1. stellv. Bürgermeister; Karl Heinz Hausmann MdL, stellvertretender Landrat; Mairede Susanne Kremer, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Niedersachsen - Bremen; Musik Markus Funke; für Essen und Getränke ist gesorgt.

Seesen: 1. Mai, 11 Uhr, Maifest an der Steinway-Muschel im Kurpark; Begrüßung und Ansprache Charly Gottschalk, Vorsitzender ver.di-Ortsverband Seesen. Bratwurst und Getränke gibt es gegen eine Spende.

 

1. Mai 2012

Der 1. Mai begann wie in den vielen jahren vorher mit einer Demonstration 10:30 Uhr vom Platz der Synagoge und am ehemaligen (schon lange leerstehenden DGB-Haus) zum Rathausmarkt. Kundgebung vor dem Alten Rathaus beginnt um 11:30 Uhr mit der Begrüßung durch DGB-Regionsvorsitzendem Lothar Hanisch. Reden folgen von IG BAU-Regionalleiter Eckhard Stoermer, Reinhard Dickehuth, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Carl Zeiss Micro lmaging GmbH in Göttingen, ver.di-Kolleginnen und –kollegen zur Tarifauseinandersetzung und Marcus Beyer vom "Bündnis für ein lebenswertes Göttingen" zum Thema Sparprogramm der Stadt. Zwischendurch und am Ende spielte die Band "Hippocritz" mit dem religiösen Touch. Am Rande waren wie immer Infostände aufgebaut von DGB, IGM, ver.di, aber auch von Deutsch-kubanischer Freundschaftsgesellschaft, DKP, Partei DieLinke, Wählervereinigung GöLinke, Iran Solidaritätsverein, attac verteilte Flugblätter, einige privat gestaltete Schilder z.B. jenes das seit 2004 immer dabei ist mit der Aufschrift "Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mensch Feind wird" mit einem brennenden Gebäude im Hintergrund (>Foto).
Die Auswahl der Redeberechtigten während der DGB-Maifeier scheint streng reglementiert zu sein. Zwar durfte ein Mitglied der Gruppe "Bündnis Lebenswertes Göttingen" reden aber weitere Interessierte an Wortbeiträgen kamen nicht zum Zuge. So etwas wie "offenes Mikro" scheint jenseits der Vorstellbarkeit der OrganisatorInnen zu liegen.

Marcus Beyer von der Gruppe "Bündnis Lebenswertes Göttingen" kritisierte Sparmaßnahmen der Stadt im Rahmen des sogenannten "Zukunftsvertrages"

Dabei wurde eine ganze Palette von Bereichen angesprochen.

Die Forderungen an die Sparkasse, mehr Gewinn abzuführen (>Artikel dazu) wurden nicht erwähnt.

Der Auftritt der ver.di-Jugend war erfrischend anders, weil der ein kräftiges Engagement der jungen Leute fühlen ließ. Gleichzeitig war der Auftritt in Manier einer Fernsehshow moderiert mit steten Hinweisen "Applaus für ...".


Ver.di JugendvertreterInnen

Erklärung des DGB-Vorsitzenden Lothar Hanischs zum 1. Mai

"Bedingt durch die Krise in Europa steigt die Arbeitslosigkeit und Armut breitet sich aus. Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Beschäftigte müssen die Auswirkungen tragen, die Spekulanten hervorgerufen haben. Europa darf nicht kaputt gespart werden. Heute sind die Opfer im Süden Europas und morgen schon bei uns. Leiharbeit, Minijobs und befristete Beschäftigung nimmt in Deutschland immer mehr zu. Wir brauchen gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Mindestlöhne, damit nicht weiter Millionen Menschen arm trotz Arbeit sind. Das hilft auch gegen die drohende Altersarmut. Lothar Hanisch, Vorsitzender der DGB-Region Südniedersachsen-Harz fordert von der Bundesregierung und den Arbeitgebern: - Stoppt den Fiskalpakt und die Schuldenbremse - wirksame Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa - eine neue und gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt - gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 €, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, keine Zersplitterung der Beschäftigungsverhältnisse - keine Betragssenkungen, denn das bedeutet als nächstes Rentenkürzung. Der 1. Mai ist ein Fest der Solidarität, so Hanisch."

DGB-Veranstaltungen in der Region

In der DGB-Region Südniedersachsen-Harz gibt es in zehn Orten gewerkschaftliche Veranstaltungen. Diesjähriges Motto: "Gute Arbeit für Europa - gerechte Löhne, soziale Sicherheit".

Göttingen Open-Air / Gewerkschaftsjugend 30. April 18-22 Uhr luden DGB-, IG Metall- und ver.di-Jugend zu einem kostenlosen Open-Air-Konzert . Mit der Kombination von Open-Air-Musik der Skaband "ToraBora" und gewerkschaftlichen Informationsdurchsagen von der Bühne erreichte die Gewerkschaftsjugend am 30.4.12 eine große Zahl von vorwiegend jungen Menschen ...Foto unten

Azubis des Discounters Netto brachten ihre Empörung über ihre Arbeitsbedingungen zum Ausdruck. Eine Ver.di-Vertreterin klagte an, "Dass es mitten unter uns, in Geschäften in denen wir täglich einkaufen, Arbeitgeber gibt, die ihre Auszubildenden einsperren, überwachen und zehn Stunden ununterbrochen an der Kasse sitzen lassen, ist absolut erschütternd"


Hann. Münden 1. Mai, 10:30 Uhr, Demonstrationszug ab Schlossplatz; 11:00 Uhr Maikundgebung vor dem Rathaus; Begrüßung Axel Nelges, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Grußwort stellvertretender Bürgermeister Günter Fraatz; Mairede Ronald Schminke MdL; Musik Drum & Bugle Corps "Red Stars"

Northeim 28.04. - 02.05. Maivolksfest auf dem Mühlenanger 1. Mai, 10:30 Uhr Platzkonzert Spielmannszug im Jäger-Corps auf dem Marktplatz vor der Alten Wache anschließend Demonstrationszug zum Mühlenanger; 11:00 Uhr Maikundgebung auf dem Mühlenanger; Begrüßung Erika Goebel, DGB-Ortsverbandsvorsitzende; Grußworte Bürgermeister Harald Kühle und Superintendent Heinz Behrends; Mairede Ulrich Gransee, DGB-Bezirk; Kinderbelustigung und ermäßigte Preise beim Maivolksfest während der Kundgebung 2. Mai, 10:00 Uhr Seniorenfrühstück im BSG-Schießhaus, Schützenring 1

Einbeck 1. Mai, 11:00 Uhr Maikundgebung auf dem Möncheplatz; Begrüßung Peter Zarske, Vorsitzender ver.di-Ortsverein; Mairede Thomas Müller, IGM-Bezirk; Musik "Tatjana und Markus von Chairoplane";
Uslar 1. Mai, 10:00 Uhr Maikundgebung auf dem Rathausvorplatz mit Aufstellen des Maibaums; Begrüßung Uwe Karsten, Leiter DGB-Seniorenarbeitskreis Uslar – Bodenfelde; Mairede Wolfram Schöttle, IGM-Bezirk; Musik Volkschor "Waldesgrün"
Osterode 1. Mai, 10:30 Uhr, Maikundgebung im Haus der Jugend in Osterode; Begrüßung Martina Ditzell, IGM Süd-Niedersachsen - Harz; Grußworte 1. stellvertretender Bürgermeister Harald-Jürgen Renz und stellvertretender Landrat Karl-Heinz Hausmann MdL; Mairede Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender GdP; Musik Markus Funke
Goslar 1. Mai, 10:00 Uhr Demo ab Domplatz vor der Kaiserpfalz mit Zwischenstopps und kurzen Reden und Aktionen; 11 Uhr Maikundgebung auf dem Jakobikirchhof; Mairede Sebastian Wertmüller, ver.di; Musik "Harzbürger Themenbrüder", anschließend Familienfest
Bad Harzburg 1. Mai, 11:00 Uhr Maikundgebung im unteren Badepark; Begrüßung Manfred Finger, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Eberhard Buschbom-Helmke, ver.di; Musik "Die Tennessee-Birds" aus Hattorf
Langelsheim 1. Mai, 10:00 Uhr Maiveranstaltung auf dem Freiheitsplatz anschließend Familienfest der IG BCE Ortsgruppe Langelsheim; Mairede Wilhelm Schmidt, Präsident AWO-Bundesverband; Musik Concordia-Chöre
Oberharz, Clausthal-Zellerfeld 1. Mai, 11:00 Uhr, Maikundgebung in der Cafeteria Bergwerksmuseum Zellerfeld; Begrüßung Karl-Heinz Ehrenberg, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Alexander Ehrenberg, Bürgermeister von Altonau; Musik Lothar Megerle

 

May Day der Prekarisierten

Mayday Mayday ! Das ist das internationale Notrufsignal zu Lande, im Wasser und in der Luft. Die Prekarisierten, LeiharbeiterInnen, MinijoberInnen, SansPapiérs, "Illegalen", 1 Euro-JobberInnen, Arbeitslosen drängen auf stärkere Beachtung.

Eine Verbindung der traditionellen Gewerkschaftsbewegung mit der den Prekariisierten könnte durch die Forderungen nach Mindestlohn, monatlichem Mindesteinkommens bzw. der Grundsicherung und einem Kampf gegen Illegalisierung hergestellt werden. Bei den 1.Mai-Veranstaltungen in Göttingen werden Angestellte aus dem Niedriglohnsektor im Einzelhandel besondere Beachtung erfahren. Dies ist als ein Annäherungsversuch an die prekarisierten Bereiche zu verstehen. Die Forderung "8,50 Mindestlohn pro Stunde" nützt vielen Prekarisierten allerdings wenig, wenn sie damit monatlich nicht auf die notwendige Summe kommen, weil sie keine Vollzeitstelle haben. Entscheidend ist schließlich was insgesamt monatlich zum Leben zur Verfügung steht.
Eine übergreifende Forderung müßte einen monatlich notwendigen Betrag zur Grundsicherung propagieren.
Weil die Prekarisierten sich in den gewerkschaftlichen Forderungen nicht genügende berücksichtigt sehen entwickelte sich alternativ zum gewerkschaftstraditionellen 1. Mai seit 2001 ausgehend von Italien der MayDay. Der MayDay will den "verschiedenartigsten Formen von Prekarisierung in Arbeit und Leben, die durch die klassischen Institutionen der Arbeiterbewegung und der Linken nicht (mehr) organisiert werden können, einen Ausdruck (zu) geben. Dabei geht es nicht um Repräsentation und/oder Einheitlichkeit, sondern um ein Sichtbarmachen der Vielheit der Wünsche, Lebens- und Kampfformen. Im Zentrum stehen dabei Selbstorganisation und Vernetzung." (Wikipedia)
Videos von den Paraden >> Wien 2008 und >>Milano 2010 zeigen, dass hier auch viel stärker die die Anti-AKW-Bewegung und Frauenbewegung eingebunden sind. Angeschlossen haben sich auch Technoparaden. Es wurde humorvollerweise die Schutzheiligen "Santa Precaria" und "San Precario" erfunden die natürlich von den Kirchen nicht anerkannt wurden :-)

Prekär Arbeiten, Prekär Leben ?? !! no borders, no precarity !!
Musst du arbeiten? Willst du arbeiten? Hast du bezahlte Arbeit? Darfst du arbeiten? Darfst du hier leben? Wovon lebst du? Hast du freie Zeit? Was machst du, wenn du krank bist? Was machst du im Alter? Was wünschst du dir? Wie wehrst du dich? Wie organisierst du dich? Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MAYDAY! MAYDAY! Auf zur Parade der Prekären! Die MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!
Aus dem >>Aufruf zur Wiener MayDay-Parade am 1. Mai 2011

 

1. Mai in Göttingen 2011

30.4.11 ,
21 Uhr auf dem KAZ-Platz . Open Air - Filmvorführung "Milk"
Gemeinschaftsveranstaltung von Jugendorg. DGB, IGM und ver.di
Der Film beschreibt den Kampf eines Schwulen, in den USA, der sich outet, in ein politisches Amt gewählt wird und der u.a. dafür auch mit den Gewerkschaften zusammenarbeitet.

Vorab wird ein Kurzfilm zu "Organizing" gezeigt, in dem Kollegen und Kolleginnen vom Berliner Flughafen über ihre Arbeitskämpfe berichten.

1. Mai
10.30 Uhr
Aufstellung zum Demonstrationszug auf dem Platz der Synagoge. Musik während des Demonstrationszugs "The Hippocritz" - Demoziel Rathausmarkt.


1. Mai Demonstration 2011, "Unter dem Motto "Jetzt sind wir dran" haben Beschäftigte aus dem Einzelhandel der Region Göttingen, Northeim und Osterode den diesjährigen 1. Mai in Göttingen genutzt, um auf ihre in vielen Fällen desaströsen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Als "fleißige Bienchen" verkleidet haben sie Demonstrationszug angeführt.

11.30 Uhr Kundgebung vor dem Gänseliesel,
-- Eröffnung Lothar Hanisch, DGB-Regionsvorsitzender.
-- Mairede Detlef Ahting, Leiter ver.di-Landesbezirk.

Kolleginnen vom Discounter Netto, dem Betriebsrat Schlecker aus Northeim und der Betriebsratsvorsitzenden von Karstadt Göttingen werden aus ihrem Arbeitsalltag berichten, der häufig von Stress, Druck und hoher Belastung geprägt ist.


1. Mai 2011, Kundgebung auf dem Marktplatz (foto: S. Knoblauch)

-- Redebeitrag Birgit Zimmermann, Betriebsratsvorsitzende bei Karstadt
-- Redebeitrag Anti-Atombewegung.
-- Musik von der Band "Con Aglio"
-- Infostände von Gewerkschaften, Parteien und Institutionen
-- Imbissstände
-- Angebote für Kinder


1. Mai 2011, Kundgebung auf dem Marktplatz , (foto: S. Knoblauch)
Eröffnungsrede Lothar Hanisch, DGB-Regionsvorsitzender

 


Pressemitteilung des DGB-Region Südniedersachsen-Harz zum 1. Mai 2011

"Deutschland ist in Schieflage. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, sondern Spekulanten, Manager und Banker. Für eine sichere Zukunft brauchen wir starke soziale Sicherungssysteme und paritätische Beiträge der Arbeitgeber", so Lothar Hanisch, DGB-Regionsvorsitzender.
Wir begrüßen die Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa. Mobilität muss aber unter fairen Bedingungen gestaltet werden. Für entsandte Beschäftigte sowie Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter gilt: gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Sie dürfen nicht als Lohndrücker missbraucht werden. Der ungerechte Euro-Plus-Pakt von Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy ist der falsche Weg: Eingriffe in die Tarifautonomie, Schuldenbremse, Ausweitung des Niedriglohnsektors, Erhöhung des Renteneintrittsalters. All das steht für ein Europa, das wir so nicht wollen.
Der DGB fordert von der Bundesregierung und von den Arbeitgebern: - gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Stamm- und Leihbeschäftigte, - den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde, - gute Arbeit, die eine Familie ernährt, nicht krank macht und mitbestimmt ist, - flexible Übergänge in die Rente, statt Rente mit 67 und - eine solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitssystem und in der Pflege statt Kopfpauschalen und immer mehr Eigenbeteiligung.
Die Gewerkschaften demonstrieren am 1. Mai in Deutschland und Europa für eine gerechte soziale Ordnung: mit guter Arbeit, fairen Löhnen und sozialer Sicherheit für alle! Wir wollen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Das ist das Mindeste!"

DGB-Veranstaltungen zum 1. Mai 2011 in der Region Südniedersachsen-Harz

Northeim 29.04.- 2.5. Maivolksfest auf dem Mühlenanger 1. Mai, 10:30 Uhr Platzkonzert Spielmannszug im Jäger-Corps auf dem Marktplatz vor der Alten Wache anschließend Demonstrationszug zum Mühlenanger; 11 Uhr Maikundgebung auf dem Mühlenanger; Begrüßung Erika Goebel, DGB-Ortsverbandsvorsitzende; Grußwort Bürgermeister Harald Kühle; Mairede Giovanni Pollice, IG BCE-Hauptverwaltung und Vorsitzender des Vereins "Gelbe Hand - Mach meinen Kumpel nicht an"; Kinderbelustigung und Kaspertheater mit Mario Laretti, ermäßigte Preise beim Maivolksfest während der Kundgebung 2. Mai, 10 Uhr Seniorenfrühstück im BSG-Schießhaus, Schützenring 1
Hann. Münden 1. Mai,10:30 Uhr, Demonstrationszug ab Schlossplatz; 11:00 Uhr Maikundgebung vor dem Rathaus; Begrüßung Axel Nelges, kommissarischer DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Grußwort stellvertretender Bürgermeister ,Günter Fraatz; Mairede Patrick Schreiner, DGB-Bezirk; Musik Drum & Bugle Corps "Red Stars"
Duderstadt 1. Mai,10:00 Uhr Gewerkschaftshistorischer Stadtrundgang mit Hans Georg Schwedhelm, Treffpunkt: Rathaus, Marktstr. 66 18:00 Uhr Filmvorführung: Tatort - Kassensturz; Filmfabrik Duderstadt, Sachsenring
Einbeck 1. Mai, 11 Uhr Maikundgebung auf dem Möncheplatz; Begrüßung Peter Zarske, Vorsitzender ver.di-Ortsverein; Mairede Martina Manthey, IGM-Bezirk; Musik "Z-O-R-N, der Chor" aus Göttingen, Luftballonwettbewerb; Kinderschminken
Uslar 1. Mai, 10 Uhr Maikundgebung auf dem Rathausvorplatz mit Aufstellen des Maibaums; Mairede Ulrich Gransee, DGB-Bezirk; Musik Volkschor "Waldesgrün" und die Musikgruppe "KuKeMa"
Osterode 1. Mai,10:30 Uhr, Maikundgebung im Haus der Jugend in Osterode; Begrüßung Sabrina Kohlrausch, ver.di-Region und Harald Liebetrau, IGM; Grußworte Klaus Becker, Bürgermeister; Mairede Wolfgang Schoettle, IGM-Bezirk; Musik Markus Funke
Goslar 1. Mai, 10 Uhr Demo ab Domplatz vor der Kaiserpfalz mit Zwischenstopps und kurzen Reden und Aktionen zu den Themen: Leiharbeit (Sklavenmarkt), Mindestlohn, Finanzkrise - leere Kassen vor Ort und Bindungsgutscheinen; 11 Uhr Maikundgebung auf dem Jakobikirchhof; Mairede Franz Diener, Betriebsrat Asklepios-Klinik; Musik Band Sambathisanten, anschließend Familienfest
Bad Harzburg 1. Mai,11 Uhr Maikundgebung im unteren Badepark; Begrüßung Manfred Finger, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Thomas Starmann, ver.di-Bezirk; Musik "Die Tennessee-Birds" aus Hattorf
Langelsheim 1. Mai, 10 Uhr Maiveranstaltung im Forum des Schulzentrums Langelsheim anschließend Familienfest der IG BCE Ortsgruppe Langelsheim; Mairede Nils Hindersmann, IG BCE Wolfenbüttel; Musik Concordia-Frauenchor
Oberharz, Clausthal-Zellerfeld 1. Mai

11 Uhr, Maikundgebung in der Cafeteria Bergbaumuseum Zellerfeld; Begrüßung Karl-Heinz Ehrenberg, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Frank Ahrens, ver.di-Bezirk; Musik Lothar Mengela

Die DGB-Forderungen / Bundesvorstand

"Wir fordern von der Bundesregierung und von den Arbeitgebern:
-- gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Stamm- und Leihbeschäftigte,
-- den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde
-- gute Arbeit, die eine Familie ernährt, nicht krank macht und mitbestimmt ist,
-- flexible Übergänge in die Rente statt Rente mit 67
-- eine solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitssystem und in der Pflege statt Kopfpauschalen und immer mehr Eigenbeteiligung."

(Quelle: >>Maiaufruf 2011 >> DGB-Bundesvorstand)

Aktionsbündnis Sozialproteste: 10 € Mindestlohn, 500 € Eckregelsatz und 30 Stundenwoche
Zum Vergleich: das Aktionsbündnis Sozialproteste in dem auch viele GewerkschafterInnen zusammenarbeiten fordert bei den Montagskundgebungen 10 Euro Mindestlohn, 500 Euro Eckregelsatz und 30 Stundenwoche

SPD: "Mindestens Mindestlohn 8,50 €"
28.4.11 / "Der SPD-Stadtverband Göttingen bleibt mit einer Erklärung auf der Linie mit eine kleinen Tendenz nach oben und spricht von "Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde"
In ihrer Presseerklärung zum 1 Mai 2011 distanziert sich der Stadtverband von der ehemals auch von SPD beschossenen Erhöhung des Rentenalters: "Dass die Rente mit 67 unter Regierungsbeteiligung der SPD eingeführt wurde, hindert die Göttinger SPD nicht daran, diese und diskriminierende Komponenten der Hartz IV-Gesetzgebung weiterhin zu kritisieren und gemeinsam mit den Gewerkschaften für sozial verträgliche Änderungen einzutreten."


zum Anfang

 

1. Mai 2010


Kundgebungsversammlung auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus

 

Maidemonstration / Kundgebung - Programm

Am 1. Mai Treffpunkt wie immer auf dem Platz der Synagoge um 10:30 Uhr zum Demonstrationszug.

(Ausschnitt aus einem Foto von S. Knoblauch): Demonstrationszug auf dem Weg zum Kundgebungsort Altes Rathaus.

 



Lothar Hanisch, DGB-Regionsvorsitzender

11:30 Uhr.

Gerd-Uwe Boguslawski mit Sitz in Northeim. Geschäftsführer und Bevollmächtigter der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz" , Tarifbereich Metall-Elektroindustrie

u.a.: Vehement gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 67

Boguslawski ist Mitglieder der SPD und hatte sich auch bereits einmal um die Aufstellung als Landtagskandidat beworben

Kommentar eines IGM-Kollegen: Ist ja alles richtig was er sagt aber irgendwie so langweilig vorgetragen, deshalb hören viele nicht richtig hin.

Ein Beitrag zum Bildungsstreik von Matthias Ammer von der GEW Göttingen [(Jusos ) Korrektur ... schon lange nicht mehr bei den Jusos... wurde uns gemeldet ..]

da klatschten sogar Mitglieder der Gruppe 180°

 

 

Die Trommelgruppe Bacalao aus Göttingen sorgt für Rythmus. Mit Saxophon und Klarinette ein echter Zugewinn

"man muß diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" Karl Marx 1844 in "Zur Kritik der Hegel´schen Rechtsphilosophie"

aber es wippten nur einige ...


Plakate an der Bühne während der Kundgebung

Seit 2004 ist dieser Teilnehmer an jedem 1. Mai mit diesen Schildern bei der Göttinger Kundgebung anwesend.

Aufschrift auf dem Plakat links mit einer Bildmontage,

"Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mensch Feind wird - Gegen Sozialabbau und Verelendung - Kapitalismus abschaffen"

Originalzitat von Thomas Münzer: "Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun."

Auf dem rechten Schild die Aufschrift: "Wer hat uns verraten Sozialdemokraten" (Karl Liebknecht)

Info-Stände Gewerkschaften: IGMetall, Ver.di, GEW

Info-Stände Gruppen/Initiativen
> Bündnis gegen Ämterschikane gemeinsam mit Bündnis Montagsdemo
> Initiative "Volksbegehren für gute Schulen", (Foto links)
> BI Gegen Südspange,
> Deutsch-Kubanische Freundschaftsgesellschaft,
> Iranischer Solidaritätsverein,
>
A.L.I Antifaschistische Linke International

Info-Stände von Parteien:
SPD, Grüne, Partei DieLinke

Am Vorabend , dem 30.4. gab es eine Filmvorführung der DGB-Jugend und ver.di-Jugend um 21 Uhr auf dem KAZ-Platz in Göttingen einen Open-Air-Film. Der "Mein Bruder ist ein Einzelkind". (>>Trailer) Italienischer Film von 2007 - http://www.meinbruderisteineinzelkind.de/

Erklärung des DGB zum 1- Mai 2010 in Göttingen

"Wir gehen vor! Am 1. Mai 2010 gibt es in der DGB-Region Südniedersachsen-Harz in neun Orten Veranstaltungen. Das diesjährige Maimotto lautet: Wir gehen vor! Gute Arbeit - Gerechte Löhne - Starker Sozialstaat. Die Krise ist noch nicht vorbei, so Lothar Hanisch, Vorsitzender der DGB-Region Südniedersachsen-Harz. Gewerkschaften und Betriebsräte haben maßgeblich dazu beigetragen, dass bislang ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden konnte. Nun kommt es darauf an, dass der Staat in der Lage bleibt, unverschuldet in Not geratene Menschen zu helfen, Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen zu stabilisieren. Die Verursacher der Krise müssen für die Finanzierung der Krisenlasten gerade stehen und für mehr Beschäftigung, Bildung und soziale Sicherheit in die Pflicht genommen werden.
Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet. Es darf nicht sein, dass die Milliardensummen deutscher Steuersünder unbehelligt im Ausland verschwinden und die Kinderarmut im Land steigt. Wir streiten für einen Staat, der die Lebensrisiken - Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Pflege - verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit ermöglicht.
Dumpinglöhne und prekäre Beschäftigung müssen energisch bekämpft werden; gleicher Lohn für gleiche Arbeit, statt Missbrauch der Leiharbeit. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist dringlicher denn je. Vom Arbeitseinkommen muss man leben können, so Hanisch weiter.
Wir demonstrieren am 1. Mai für Gute Arbeit, Gerechte Löhne und einen starken Sozialstaat. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmen müssen endlich vorgehen!"

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1. Mai 2009

Störung der Göttinger DGB Kundgebung
1 Mai Göttingen und Region
DGB Region - Erklärung zum 1.Mai

Streit um das 1. Mai - Plakat

Die Forderungen der sozialen Bewegung zum Ersten Mai

Die Existenz sichern durch gesetzliche Mindestlöhne und einer Erhöhung der Hartz 4 Sätze

Diesmal sprach leider niemand von den Arbeitslosen zum 1. Mai

 

(Beim nächsten 1. mai 2010 prognostisieren wir, dass die Zahl der arbeitslosen 1.Mai DemonstrantInnen größer ist als diejenige der Leute mit einem Vollzeigjob)

 

 

Martina Manthey, vom IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Lothar Hanisch, Vorsitzender des DGB-Region Südniedersachsen/Harz, und ein Arbeitsloser mit roter Fahne.

1. Mai Demo vom DGB Haus zum Rathaus, etwas weniger als in den letzten Jahren, evtl. waren etliche auf der Demonstration gegen Nazis in Hannover.

 

Störungen auch während der DGB Kundgebung in Göttingen

1.5.09 / An diesem ersten Mai haben in >> Dortmund 300 Nazis mit brutaler Gewalt DGB KundgebungsteilnehmerInnen und Polizei angegriffen. (Die WAZ-Gruppe berichtete im Onlineportal ausführlich darüber, in ARD und ZDF wurde diese Nachricht bis 19 Uhr verschwiegen . Auch in Rotenburg wurde die DGB Demo von Nazis gestört. In Göttingen kam es zu einer vergleichsweise kleinen Störung der DGB-Kundgebung. Nach Augenzeugenberichten haben ca. 6 Personen zwischen 20 und 30 Jahre alt, die Kundgebung auf dem Rathausplatz gestört. Versammlungsleiter DGB-Vorsitzender Hanisch forderte sie zum Beenden der Störung und zum Verlassen des Platzes auf. Dem wollten sie zunächst nicht folgen. Als bereits die Polizei informiert worden war, haben sie den Platz dann doch verlassen. Von Augenzeugen gab es den Hinweis, es habe sich um Burschenschafter gehandelt.

Nachmittags am 1. Mai in Friedland gab es den >Versuch von ca. 30 Nazis einen Umzug durchzuführen.

 

Gewerkschaftliche 1 Mai Veranstaltungen in der DGB-Region Südniedersachsen-Harz

Göttingen

10:30 Uhr Demonstrationszug ab DGB-Haus
Demo zum Kundgebungsort auf dem Rathausmarkt.

DGB-Regionsvorsitzender Lothar Hanisch eröffnet die Kundgebung. Dann redet Martina Manthey von der IG Metall, Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, zur Finanzkrise spricht Dr. Mehrdad Payandeh vom DGB-Bundesvorstand. Songs von der Gruppe Z-O-R-N, Info-Stände von Gewerkschaften, Initiativen und Gruppen, Essens- und Getränkestände

28.4.09 / Da in Hannover ein Marsch von "Freien Kameradshaften" angekündigt ist, nehmen viele GöttingerInnen an den Gegendemonstrationen dort teil. Neuigkeiten hierzu sind unter http://www.mai-hannover.de.vu/ zu erfahren. Mitte April hat das Verwaltungsgerichts Hannover den Naziaufmarsch verboten, es ist aber noch nicht klar, ob es dabei bleibt. Die Mobilisierung zu den Gegendemonstrationen laufen jedoch weiter. In der Vergangenheit tauchten nach dem Demoverbot in der einen Stadt, die Busse mit den Kameradschaften urplötzlich in einer anderen Stadt zur Demonstration auf.

Streit um das 1. Mai - Plakat mit der Aufschrift "1a Deutsche Muskelarbeit"

Bereits im Februar hatte es eine Auseinandersetzung innerhalb des Bundes-DGB um den Entwurf eines 1. Mai Plakates gegeben. Oben links auf dem Plakat war ein Stück Geflügelfleisch mit Haut in einer Frischhalteschale und Klarsichtfolienüberzug zu sehen. Darunter waren Sprüche in im Stil von Werbetafeln verteilt:

1a Deutsche Muskelarbeit

Preiswert durch Praktikanten

Jetzt ohne teuere Westlöhne

Frauenrabatt - 22 %

EU Sonderpreis nur 0,99

Sonderposten aus Leiharbeit

 


Vorher


Nachher

Kritik daran wurde u.a. von der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen (agf) in Marburg laut. "Die AgF ist ein Zusammenschluss von StudentInnen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und an der Universität Marburg vorwiegend (aber nicht nur) in sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen studieren. Wir verstehen uns als antirassistische, antisexistische und antikapitalistische Gruppierung."

In einem Brief der bei Labournet veröffentlicht ist meint die agf "Die "1a deutsche Muskelarbeit" sei "offenbar positiver Bezugspunkt und bedrohtes Objekt".(...) Dass die Arbeit dabei zum einen "deutsch" ist, zum anderen als "Muskelarbeit" gekennzeichnet wird, macht das Plakat politisch hoch problematisch." Und "Muskelarbeit" repräsentiere "eine traditionelle und männlich konnotierte Vorstellung von Arbeit. KollegInnen aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich, Kommunikations- und Dienstleistungsberufen dürften sich darin kaum wieder finden."

DGB-Zentrale Sprecher Axel Brower-Rabinowitsch sagte laut taz, das Plakat sei "eindeutig der ironisch-satirische Versuch, Dumpinglöhne in Deutschland zu geißeln." Offensichtlich war die Kritikwelle jedoch breiter und schließlich wurde das Plakat mit der ironischen Collage ersetzt durch den Satz "Arbeit für alle bei fairem Lohn!

 

DGB Region Südniedersachsen / Pressemitteilung zum 1.Mai 2009

"Gute Arbeit bei fairem Lohn ist ein Grundrecht aller arbeitenden Menschen. Jedoch: Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Beschäftigte und ihre Familien. Die Arbeitslosigkeit steigt. Immer mehr Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Banker, Manager und Spekulanten, die die Krise verursacht haben, müssen in die Pflicht genommen werden. Staatliche Hilfe, wo notwendig, ja - aber nicht zum Nulltarif. Wir zahlen nicht für die, die Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben und dabei auch noch absahnen wollen. Die Krise darf nicht zur Lohndrückerei missbraucht werden. Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt das Ziel der Gewerkschaften. Denn immer mehr Menschen verdienen trotz Vollzeitarbeit für ein menschenwürdiges Leben zu wenig. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut von morgen - die oft besonders Frauen betrifft. Die Gewerkschaften demonstrieren am 1. Mai für den Erhalt von Arbeitsplätzen und eine neue nachhaltige Wirtschaftsordnung, für mehr Demokratie und Mitbestimmung in Wirtschaft und Gesellschaft und für gute Arbeit für alle bei fairem Lohn. Deshalb lautet das Motto am Tag der Arbeit: Arbeit für alle bei fairem Lohn!

Ein Zusatz aus der Erklärung des DGB Bundesvorstand Bereich Öffentlichkeitsarbeit Berlin
"
Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt unser Ziel. Denn immer mehr Menschen verdienen trotz Vollzeitarbeit für ein menschenwürdiges Leben zu wenig. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut von morgen – die oft besonders Frauen betrifft. Wir Gewerkschaften stellen uns allen Rassisten, Antisemiten und Nazis entgegen, die den 1. Mai, den Tag der Arbeit, für ihre menschenverachtende Gesinnung missbrauchen wollen."

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1. Mai 2007

Veranstaltungen: DGB Demonstration und Kundgebung
10.30 Uhr ab Gewerkschaftshaus, Obere Maschstr. 10 zur Kundgebung vor dem Alten Rathaus.
Der diesjährige 1. Mai steht unter dem Motto: "Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Gerechtigkeit. Gute Arbeit." (Die Forderung "mehr Geld!" wäre deutlicher) Auf dem Marktplatz wird eine Vielzahl unterschiedlicher Infostände sein.
Kundgebung ab 11 Uhr. vor dem Alten Rathaus
- Begrüßung Lothar Hanisch DGB-Regionsvorsitzender
- Mairede Ellen Paschke ver.di Bundesvorstandsmitglied außerdem
- Kurzbeiträge: IGM, ver.di und DGB-Jugend U.a. Andreas Eipel (JAV Fa. Sartorius)
Musikbands: Bacalao, ZORN und Black&Schwarz

DGB-Jugend schwerpunktmäßig zu G 8
Auf der Kundgebung am 1. Mai werden Katja Neubieser (DGB-Jugend), Heike Boldt (ver.di-Jugend) und Andreas Eipel (IG Metall-Jugend) für die Gewerkschaftsjugend durch Redebeiträge inhaltliche Akzente setzen. Schwerpunktthema der diesjährigen Aktion, die von der ver.di-Jugend auf dem Marktplatz durchgeführt wird, ist das Thema G8.
„Unser Ziel ist es, mit unserer Aktion auf die Konsequenzen und Hintergründe des G8 Gipfel in Heiligendamm aufmerksam zu machen und die Leute dazu zubewegen, sich an den Protesten zu beteiligen.“ so Heike Boldt (ver.di-Jugend).

Pressemitteilung DGB Göttingen zum 1. Mai 2007
24.4.07 / "
In der DGB-Region Südniedersachsen-Harz gibt es in diesem Jahr 10 Maiveranstaltungen. Sie stehen unter dem Motto: "Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Gerechtigkeit. Gute Arbeit." "Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet - und wollen endlich ihren verdienten Anteil. Wir lassen uns nicht mit guten Worten abspeisen. Wir wollen deutlich und nachhaltig am Aufschwung teilhaben. Die Ertragslage ist die beste seit 9 Jahren. Es ist klar: die Beschäftigten haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und Gehälter müssen spürbar steigen. Durch mehr Binnennachfrage wird der Aufschwung gestärkt. Immer noch herrscht Massenarbeitslosigkeit, während die Unternehmen immer neue Rekordgewinne einstreichen und Managergehälter in absurde Höhen steigen. Den Arbeitgebern werden mit der Unternehmenssteuerreform milliardenschwere Geschenke versprochen. Während die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer neue Belastungen verkraften müssen. Der Aufschwung hat die Unternehmen erreicht aber noch nicht die Gesellschaft. Die Menschen in Deutschland haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher zugestehen. Dafür kämpfen wir". so Lothar Hanisch, Vorsitzender der DGB Region Südniedersachsen-Harz."

 

Goest-Redaktion zum 1. Mai
24.4.07 / Je größer die Zahl der Arbeitslosen und je größer der Druck ist, der auf sie ausgeübt wird, desto größer ist auch der Stress für viele, die noch einen Arbeitsvertrag haben.
Den Arbeitslosen, SozialhilfeempfängerInnen, Alleinerziehenden, Geringfügig Beschäftigten, JobberInnen, 1 Euro-JobberInnen geht es nicht gut. In Speyer ist nun sogar ein arbeitsloser 20 jähriger verhungert, weil ihm alle Bezüge gestrichen wurden - er war depressiv geworden und hatte sich nicht mehr genug engagiert.
Aus dem 1. Mai dem "Kampftag der ArbeiterInnenklasse" wie es so schön heisst bzw. heissen sollte ist vielerorts das Abfeiern der verwalteten Arbeitnehmerschaft geworden. Ein Fest für diejenigen, die noch einen Job haben und daher auch überhaupt noch beitragszahlende Gewerkschaftsmitglieder sein können. Der Rest droht in Vergessenheit zu geraten.
Je mehr Arbeitslose es gibt, je härter mit denen umgesprungen wird, desto stärker ist auch der Druck auf die Leute in den Betrieben, alles mitzumachen. Siehe z.B. die Zustände bei der Bäckerei Ruch in Göttingen, wo der Chef freimütig öffentlich zugibt, gegen geltendes Recht zu verstossen, aber bei Krankheit das Gehalt kürzt. Siehe auch Cinemaxx , wo die Leute für echte Hungerlöhne arbeiten müssen. Aber die wehren sich jetzt wenigstens mit Streiks - viel zu verlieren haben sie auch nicht - sie verdienen eh kaum was.
Die Noch-Beschäftigten begreifen zunehmend, dass auch sie selbst morgen auf der Strasse sitzen könnten. Heute noch einigermaßen bezahlte Kräfte z.B. bei der Bahn oder der Telekom können morgen ebenso bei Hartz 4 landen wie Beschäftigte aus den Kliniken. Den derart bedrohten Beschäftigten kann man Arbeitslose nicht mehr als Faulenzer und Sozialschmarotzer "verkaufen". Die Spaltung durch Hetze gegen Arbeitslose funktioniert nicht mehr. Jedem ist klar, morgen kann es mich selbst treffen.
Statt der Hetze gegen Arbeitslose wird vielerorts "die rassistische Karte gezogen" und der Hass auf AusländerInnen gelenkt. Dabei geht es gerade denen am schlechtesten hier, es sei denn sie sind zufällig hochqualifizierte Computerfachleute z.B. aus Indien. Flüchtlinge werden wie Menschen 3ter Klasse behandelt, dürfen sich nicht frei bewegen, müssen auf Marken einkaufen und werden teilweise in Lagern festgehalten. Der Antirassismus als Bestandteil der 1. Mai Demonstrationen und Kundgebungen aber muß das Mittel sein, die Grenze zur antikapitalistischen Anbiederung der Nazis zu ziehen.
Und schließlich darf die Kritik der Globalisierung nicht in die Forderung nach einem Schutz der nationalen Wirtschaft und Standort-Sicherung münden sondern muß die Internationale Zusammenarbeit von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen anstreben.

All dies gehört zum 1. Mai - nicht nur die Forderung nach Lohnerhöhung und die Kritik "an denen da oben" - das ist nur ein Bestandteil unter mehreren. In Göttingen hat die Berücksichtigung all dieser Momente Tradition. WIr leben in einer Zeit in der dies noch nachdrücklicher als bisher erfolgen sollte. (G. Schäfer / Red. Goest)

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1. Mai 2006

Ein Erster Mai, der unter dem Zeichen der bereits in der 12 Woche im unbefristeten Streik befindlichen Landesbediensteten der Klinik stand.

Eine Kollegin aus der Klinik mit 150 streikenden KollegInnen auf der Kundgebung - in der 12. Woche im unbefristeten Streik !!

 


Überblick über die Kundgebung des DGB am 1. Mai 2006 auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus

Insgesamt war eine größere Beteiligung als in den Vorjahren an der 1. Maikundgebung des DGB feststellbar.


Lothar Hanisch, Vorsitzender der DGB-Region


Christianane Brenner, IGMetall Hannover

Bild links: Der neue Vorsitzende der DGB-Region Südniedersachsen bei seinem ersten Auftritt in Göttingen bei einem 1 Mai. Zunächst hatte man befürchten müssen, er würde gar nicht erscheinen, weil er auf der Internetseite des DGB Niedersachsen nicht als Redner in Göttingen aufgeführt war.
(zu den Irritationen siehe goest-DGB-Seite / am 1. Mai fanden wir ihn noch ein klein wenig unsicher und bescheiden zurückhaltend aber dadurch auch durchaus sympathisch)
Als "Hauptrednerin" war eine Vertreterin der IGMetall aus Hannover ,Christiana Brenner im Bild rechts angekündigt worden. Dabei dankte sie Verdi für die solidarische Unterstützung bei der Tarifauseinandersetzung der IGMetall vergass dabei aber ein wenig, dass sich die Verdi-Leute in einem unbefristeten Streik befinden und nun auch die Solidarität der IGM-benötigten. Obwohl vor kurzem noch eine große Demonstration für 5 % mehr Lohn von der IGMetall stattgefunden hatte, war die IGMetall relativ schwach auf der 1. Mai Kundgebung vertreten.


Transparent der BAU-Gewerkschaft "Ohne Regeln geht es nicht" sicherlich bezogen auf den Kampf gegen Lohn-Dumping und rechts das Logo der Eisenbahnergewerkschaft.

Edgar Schu (Bündnis Montagsdemo / Sozialforum, ...) hielt einen Redebeitrag in dem er auf die Bewegung der Arbeitslosen und der Sozialproteste hinwies.Insbesondere auf die demnächst stattfindende überregionale große Demonstration gegen Sozialabbau in Berling

"Gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg! Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 03. Juni 2006 in Berlin."

 


Recht deutlich plazierten SPD-Miglieder Parteifahnen in der Kundgebung. Vereinzelte Demonstranten skandierten Kritik daran. U.a. war auch ein inzwischen bereits traditionell auftrauchendes Plakat "Wer hat uns verraten..." bei der Kundgebung vertreten, in friedlichem Nebeneinander mit SPD-Fahnen.

Pepper, Bassist und Sänger der Gruppe Hippokritz (rechts) die die Maikundgebung musikalisch mit Reggae begleiteten - im Gespräch mit einem anderen Kundgebungsteilnehmer


Wie immer Bratwurst ...

Inzwischen häufiger zu beobachten sind Leute, die sich gegen die schrillen Trillerpfeifen mit Ohrenstöpsel schützen.Hier ein Kollege von Verdi aus den Kliniken, vielleicht arbeitet er ja im Hals-Nasen-Ohrenbereich und weiß Bescheid über mögliche Gehörschäden durch Lärm.

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Veranstaltungen der DGB-Region Südniedersachsen - Harz außerhalb Göttingens

 
im Jahr 2010
im Jahr 2009
Langelsheim 1. Mai, 10 Uhr Maiveranstaltung im Forum des Schulzentrums Langelsheim anschließend Familienfest der IG BCE Ortsgruppe Langelsheim; Mairede Francesco Grioli Langelsheim 10:00 Uhr Maiveranstaltung im Forum des Schulzentrums Langelsheim, Mairede Jörg Liebermann, IG BCE Wolfenbüttel, anschließend Familienfest der IG BCE-Ortsgruppe Langelsheim
Hann. Münden

1.Mai, 10:30 Uhr, Demonstrationszug ab Schlossplatz; 11 Uhr Maikundgebung vor dem Rathaus; Begrüßung Axel Nelges, kommissarischer DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Grußwort stellvertretender Bürgermeister ,Günter Fraatz, Mairede Ulrich Gransee, DGB-Bezirk; Musik Z-O-R-N, der Chor

10:30 Uhr Demonstrationszug ab Schlossplatz, 11:00 Uhr Maikundgebung vor dem Rathaus, Mairede Ronald Schminke, Landtagsabgeordneter; Musik Drum & Bugle Corps Red Stars.
Northeim
30.04.- 03.05. Maivolksfest auf dem Mühlenanger 1. Mai, 10:30 Uhr Platzkonzert Spielmannszug im Jäger-Corps auf dem Marktplatz vor der Alten Wache anschließend Demonstrationszug zum Mühlenanger; 11 Uhr Maikundgebung auf dem Mühlenanger; Erika Goebel, DGB-Ortsverbandsvorsitzende; Grußwort Bürgermeister Harald Kühle; Mairede Industriepastor Dr. Uwe Brinkmann; Kaspertheater mit Mario Laretti"10:30 Platzkonzert Spielmannszug im Jäger-Corps auf dem Marktplatz anschlie-ßend Demonstrationszug zum Mühlenanger; 11:00 Uhr Maikundgebung auf dem Mühlenanger, Mairedner Wolfgang Hemme, TRANSNET; Kinderbelustigung und Kaspertheater mit Mario Laretti.
Einbeck

1. Mai, 11 Uhr Maikundgebung auf dem Möncheplatz; Begrüßung Achim Wenzig, IGM-Ortsvorstand; Mairede Patrick Schreiner, DGB-Bezirk; Musik Big Band der Mendelssohn-Musikschule

11:00 Uhr Maikundgebung auf dem Möncheplatz, Mairede Manfred Zaffke, IG Metall; Luftballonwettbewerb und Kinder schminken.
Uslar
1. Mai, 10 Uhr Maikundgebung auf dem Rathausvorplatz mit Aufstellen des Maibaums; Mairede Heinz-Albert Siemes, IG Metall Süd-Niedersachsen - Harz; "Musik Volkschor "Waldesgrün" und die Musikgruppe "KuKeMa"10:00 Uhr Maikundgebung auf dem Rathausvorplatz mit Aufstellen des Maibaums, Mairede Albert Siemes, IG Metall Bezirk; Beitrag zum Krankenhaus Uslar Gunter Grimm, ver.di; Musik Volkschor Waldesgrün und die Musikgruppe "KuKeMa".
Osterode
1. Mai, 10:30 Uhr, Maikundgebung im Haus der Jugend in Osterode; Begrüßung Sabrina Kohlrausch, ver.di-Region Süd-Ost-Niedersachsen; Grußworte Landrat Bernhard Reuter und Harald Renz, stellvertretender Bürgermeister; Mairede Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP);10:30 Uhr Maikundgebung im Haus der Jugend in Osterode, Mairedner Ulrich Gransee, DGB-Bezirk; Musik Con Aglio.
Goslar

1. Mai, 10 Uhr Demo ab Domplatz vor der Kaiserpfalz mit Zwischenstopps und kurzen Reden und Aktionen zu den Themen: Krankenkasse, Bildung, Finanzkrise, Billiglöhne, ELENA; 11 Uhr Maikundgebung auf dem Jakobikirchhof; Mairede Ulf Halbauer, IG Metall Süd-Niedersachsen - Harz; Beitrag zu Hartz IV Hans-Werner Kihm; Musik Band Roadhaus; Kabarett Bernd Krage-Sieber

10:00 Uhr Demo ab Domplatz vor der Kaiserpfalz mit Zwischenstopps und kurzen Reden und Aktionen zu den Themen Bildung, Alterssicherung, Finanzkrise und Leiharbeit; ab 11:00 Uhr Maifest auf dem Jakobikirchhof mit örtlichen Referenten
Bad Harzburg
1. Mai, 10 Uhr Maikundgebung im unteren Badepark mit SPD-Ortsverein Bad Harzburg; Begrüßung Manfred Finger, DGB-Ortsverbandsvorsitzender; Mairede Frank Ahrens, DGB-Bezirksjugendsekretär; Musik "Die Tennessee-Birds" aus Hattorf10:00 Uhr Maiveranstaltung auf dem Holzhof (AWO-Begegnungsstätte)