May Day der Prekarisierten Mayday Mayday ! Das ist das internationale Notrufsignal zu Lande, im Wasser und in der Luft. Die Prekarisierten, LeiharbeiterInnen, MinijoberInnen, SansPapiérs, "Illegalen", 1 Euro-JobberInnen, Arbeitslosen drängen auf stärkere Beachtung. Eine
Verbindung der traditionellen Gewerkschaftsbewegung mit der den Prekariisierten
könnte durch die Forderungen nach Mindestlohn, monatlichem Mindesteinkommens
bzw. der Grundsicherung und einem Kampf gegen Illegalisierung hergestellt werden.
Bei den 1.Mai-Veranstaltungen in Göttingen werden Angestellte aus dem Niedriglohnsektor
im Einzelhandel besondere Beachtung erfahren. Dies ist als ein Annäherungsversuch
an die prekarisierten Bereiche zu verstehen. Die Forderung "8,50 Mindestlohn
pro Stunde" nützt vielen Prekarisierten allerdings wenig, wenn sie damit
monatlich nicht auf die notwendige Summe kommen, weil sie keine Vollzeitstelle
haben. Entscheidend ist schließlich was insgesamt monatlich zum Leben zur
Verfügung steht. Prekär
Arbeiten, Prekär Leben ?? !! no borders, no precarity !!
"Deutschland
ist in Schieflage. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, sondern Spekulanten,
Manager und Banker. Für eine sichere Zukunft brauchen wir starke soziale
Sicherungssysteme und paritätische Beiträge der Arbeitgeber", so Lothar
Hanisch, DGB-Regionsvorsitzender. DGB-Veranstaltungen zum 1. Mai 2011 in der Region Südniedersachsen-Harz
Die DGB-Forderungen / Bundesvorstand "Wir
fordern von der Bundesregierung und von den Arbeitgebern:
Aktionsbündnis
Sozialproteste: 10 € Mindestlohn, 500 € Eckregelsatz und 30 Stundenwoche
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Maidemonstration / Kundgebung - Programm
Am Vorabend , dem 30.4. gab es eine Filmvorführung der DGB-Jugend und ver.di-Jugend um 21 Uhr auf dem KAZ-Platz in Göttingen einen Open-Air-Film. Der "Mein Bruder ist ein Einzelkind". (>>Trailer) Italienischer Film von 2007 - http://www.meinbruderisteineinzelkind.de/
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Störung
der Göttinger DGB Kundgebung
Martina Manthey, vom IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Lothar Hanisch, Vorsitzender des DGB-Region Südniedersachsen/Harz, und ein Arbeitsloser mit roter Fahne.
1. Mai Demo vom DGB Haus zum Rathaus, etwas weniger als in den letzten Jahren, evtl. waren etliche auf der Demonstration gegen Nazis in Hannover.
Störungen auch während der DGB Kundgebung in Göttingen 1.5.09 / An diesem ersten Mai haben in >> Dortmund 300 Nazis mit brutaler Gewalt DGB KundgebungsteilnehmerInnen und Polizei angegriffen. (Die WAZ-Gruppe berichtete im Onlineportal ausführlich darüber, in ARD und ZDF wurde diese Nachricht bis 19 Uhr verschwiegen . Auch in Rotenburg wurde die DGB Demo von Nazis gestört. In Göttingen kam es zu einer vergleichsweise kleinen Störung der DGB-Kundgebung. Nach Augenzeugenberichten haben ca. 6 Personen zwischen 20 und 30 Jahre alt, die Kundgebung auf dem Rathausplatz gestört. Versammlungsleiter DGB-Vorsitzender Hanisch forderte sie zum Beenden der Störung und zum Verlassen des Platzes auf. Dem wollten sie zunächst nicht folgen. Als bereits die Polizei informiert worden war, haben sie den Platz dann doch verlassen. Von Augenzeugen gab es den Hinweis, es habe sich um Burschenschafter gehandelt. Nachmittags am 1. Mai in Friedland gab es den >Versuch von ca. 30 Nazis einen Umzug durchzuführen.
Gewerkschaftliche 1 Mai Veranstaltungen in der DGB-Region Südniedersachsen-Harz
28.4.09 / Da in Hannover ein Marsch von "Freien Kameradshaften" angekündigt ist, nehmen viele GöttingerInnen an den Gegendemonstrationen dort teil. Neuigkeiten hierzu sind unter http://www.mai-hannover.de.vu/ zu erfahren. Mitte April hat das Verwaltungsgerichts Hannover den Naziaufmarsch verboten, es ist aber noch nicht klar, ob es dabei bleibt. Die Mobilisierung zu den Gegendemonstrationen laufen jedoch weiter. In der Vergangenheit tauchten nach dem Demoverbot in der einen Stadt, die Busse mit den Kameradschaften urplötzlich in einer anderen Stadt zur Demonstration auf. Streit um das 1. Mai - Plakat mit der Aufschrift "1a Deutsche Muskelarbeit" Bereits im Februar hatte es eine Auseinandersetzung innerhalb des Bundes-DGB um den Entwurf eines 1. Mai Plakates gegeben. Oben links auf dem Plakat war ein Stück Geflügelfleisch mit Haut in einer Frischhalteschale und Klarsichtfolienüberzug zu sehen. Darunter waren Sprüche in im Stil von Werbetafeln verteilt:
Kritik daran wurde u.a. von der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen (agf) in Marburg laut. "Die AgF ist ein Zusammenschluss von StudentInnen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und an der Universität Marburg vorwiegend (aber nicht nur) in sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen studieren. Wir verstehen uns als antirassistische, antisexistische und antikapitalistische Gruppierung." In einem Brief der bei Labournet veröffentlicht ist meint die agf "Die "1a deutsche Muskelarbeit" sei "offenbar positiver Bezugspunkt und bedrohtes Objekt".(...) Dass die Arbeit dabei zum einen "deutsch" ist, zum anderen als "Muskelarbeit" gekennzeichnet wird, macht das Plakat politisch hoch problematisch." Und "Muskelarbeit" repräsentiere "eine traditionelle und männlich konnotierte Vorstellung von Arbeit. KollegInnen aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich, Kommunikations- und Dienstleistungsberufen dürften sich darin kaum wieder finden." DGB-Zentrale Sprecher Axel Brower-Rabinowitsch sagte laut taz, das Plakat sei "eindeutig der ironisch-satirische Versuch, Dumpinglöhne in Deutschland zu geißeln." Offensichtlich war die Kritikwelle jedoch breiter und schließlich wurde das Plakat mit der ironischen Collage ersetzt durch den Satz "Arbeit für alle bei fairem Lohn!
DGB Region Südniedersachsen / Pressemitteilung zum 1.Mai 2009 "Gute Arbeit bei fairem Lohn ist ein Grundrecht aller arbeitenden Menschen. Jedoch: Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht Beschäftigte und ihre Familien. Die Arbeitslosigkeit steigt. Immer mehr Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Banker, Manager und Spekulanten, die die Krise verursacht haben, müssen in die Pflicht genommen werden. Staatliche Hilfe, wo notwendig, ja - aber nicht zum Nulltarif. Wir zahlen nicht für die, die Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben und dabei auch noch absahnen wollen. Die Krise darf nicht zur Lohndrückerei missbraucht werden. Arbeit für alle bei fairem Lohn bleibt das Ziel der Gewerkschaften. Denn immer mehr Menschen verdienen trotz Vollzeitarbeit für ein menschenwürdiges Leben zu wenig. Deshalb kämpfen wir heute gegen Lohndumping und die Altersarmut von morgen - die oft besonders Frauen betrifft. Die Gewerkschaften demonstrieren am 1. Mai für den Erhalt von Arbeitsplätzen und eine neue nachhaltige Wirtschaftsordnung, für mehr Demokratie und Mitbestimmung in Wirtschaft und Gesellschaft und für gute Arbeit für alle bei fairem Lohn. Deshalb lautet das Motto am Tag der Arbeit: Arbeit für alle bei fairem Lohn! Ein
Zusatz aus der Erklärung des DGB Bundesvorstand Bereich
Öffentlichkeitsarbeit Berlin |
Veranstaltungen:
DGB Demonstration und Kundgebung DGB-Jugend
schwerpunktmäßig zu G 8 Pressemitteilung
DGB Göttingen zum 1. Mai 2007
Goest-Redaktion
zum 1. Mai All dies gehört zum 1. Mai - nicht nur die Forderung nach Lohnerhöhung und die Kritik "an denen da oben" - das ist nur ein Bestandteil unter mehreren. In Göttingen hat die Berücksichtigung all dieser Momente Tradition. WIr leben in einer Zeit in der dies noch nachdrücklicher als bisher erfolgen sollte. (G. Schäfer / Red. Goest) |
1. Mai 2006 Ein Erster Mai, der unter dem Zeichen der bereits in der 12 Woche im unbefristeten Streik befindlichen Landesbediensteten der Klinik stand.
Insgesamt war eine größere Beteiligung als in den Vorjahren an der 1. Maikundgebung des DGB feststellbar.
Bild
links: Der neue Vorsitzende der DGB-Region Südniedersachsen bei seinem ersten
Auftritt in Göttingen bei einem 1 Mai. Zunächst hatte man befürchten
müssen, er würde gar nicht erscheinen, weil er auf der Internetseite
des DGB Niedersachsen nicht als Redner in Göttingen aufgeführt war.
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Veranstaltungen der DGB-Region Südniedersachsen - Harz außerhalb Göttingens
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